Burghart Klaußner

Actor

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Burghart Klaußner zählt zu den profiliertesten deutschen Schauspielern seiner Generation und hat sich in Film, Fernsehen und Theater gleichermaßen etabliert. Seit den frühen 1980er-Jahren prägt er mit präziser Figurenzeichnung und einer unverwechselbaren Präsenz zahlreiche Produktionen. Seine Arbeiten verbinden anspruchsvolle Stoffe mit großer darstellerischer Souveränität und haben ihm einen festen Platz im europäischen Kino eingebracht. Ein wichtiger Titel seiner Filmografie ist INVASION aus dem Jahr 2012, inszeniert von Dito Tsintsadze. In diesem psychologischen Drama übernimmt Klaußner eine prägende Rolle innerhalb eines Kammerspiels, das sich durch atmosphärische Dichte und eine konzentrierte Figurenführung auszeichnet. Der Film markiert eine seiner intensiveren Arbeiten im Arthouse-Bereich und wird in Filmportalen wie auch in der internationalen Fachpresse hervorgehoben. Zu seinen weiteren repräsentativen Filmproduktionen gehört Das weiße Band aus dem Jahr 2009 unter der Regie von Michael Haneke, ein vielfach ausgezeichnetes Werk, in dem Klaußner den Pastor spielt und maßgeblich zur düsteren, vielschichtigen Wirkung des Films beiträgt. Ebenfalls bedeutend ist Der Staat gegen Fritz Bauer aus dem Jahr 2015, in dem er unter der Regie von Lars Kraume den Generalstaatsanwalt Karl Georg Kuhnert spielt und damit Teil eines der einflussreichsten deutschen Politdramen der letzten Jahre ist. Sein Mitwirken in Good Bye, Lenin! aus dem Jahr 2003, inszeniert von Wolfgang Becker, bildet einen weiteren zentralen Punkt seiner Karriere. Der Film wurde international wahrgenommen und zählt zu den bekanntesten deutschen Produktionen der 2000er-Jahre. Für seine schauspielerischen Leistungen wurde Burghart Klaußner mehrfach ausgezeichnet. Dazu gehört der Deutsche Theaterpreis Der Faust, der seine Bedeutung auch im Bühnenbereich hervorhebt.

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