Hermann Beyer
Actor
Hermann Beyer ist ein deutscher Schauspieler, der seit Mitte der 1960er-Jahre in über 160 Film- und Fernsehproduktionen auftrat. Mit seiner Vielseitigkeit gehört er zu den bekanntesten Charakterdarstellern Deutschlands. Ein bedeutendes Werk seiner Karriere ist TREFFEN IN TRAVERS (1988, Regie Michael Gwisdek), in dem er Georg Forster verkörperte. 2015 spielte er in HOMESICK unter der Regie von Jakob M. Erwa, einem intensiven Psychodrama, das internationale Beachtung fand. In DER TANGOSPIELER (1991, Regie Roland Gräf) war er als Dr. Berger zu sehen, in einer Verfilmung nach Christoph Hein, die die politische Verfolgung in der DDR thematisierte. Darüber hinaus wirkte Beyer in zahlreichen weiteren Filmen mit. Bereits in der DEFA-Produktion „Karla“ (1965, Regie Herrmann Zschoche) spielte er eine seiner frühen Rollen. In „Jakob der Lügner“ (1974, Regie Frank Beyer) trat er in einem der international bekanntesten DEFA-Filme auf. Später folgte „Die Architekten“ (1990, Regie Peter Kahane), das ihn auch einem jüngeren Publikum bekannt machten. Im Fernsehen überzeugte er in Serien wie „Polizeiruf 110“ und „Tatort“, wo er regelmäßig in prägnanten Nebenrollen eingesetzt wurde. Auch in „Good Bye, Lenin!“ (2003, Regie Wolfgang Becker) hatte er eine markante Nebenrolle. Zueletz war aer auch in der Netflix-Serie "Dark" (2017) als Helge Doppler zu sehen. Für seine Leistungen erhielt Hermann Beyer mehrere Auszeichnungen. 2007 wurde er mit dem Deutschen Filmpreis als bester Nebendarsteller ausgezeichnet, 2017 folgte der Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises für sein Lebenswerk. Diese Ehrungen unterstreichen seine Bedeutung für das deutsche Kino.
Films on Sooner
Treffen in Travers

1989
101 mins
Classics
Michael Gwisdek insziniert das Leben des deutschen Jakobiner Georg Forster - mit Corinna Harfouch und Hermann Beyer.
HomeSick

2015
98 mins
Independent, Thriller
Die ehrgeizige Cello-Studentin Jessica und ihr Freund sind vor kurzem zusammengezogen. Doch schon bald ziehen dunkle Wolken auf.
Der Tangospieler

1991
92 mins
Classics
Als eines der wenigen DEFA-produzierte Werk wurde Roland Gräfs Drama mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet und bei der Berlinale vorgestellt.