Iris Berben
Actor
Iris Berben gehört seit Jahrzehnten zu den prägendsten Gesichtern der deutschen Film- und Fernsehlandschaft. Ihre Karriere begann Ende der 1960er Jahre, ehe sie in den 1970er und 1980er Jahren mit Produktionen wie „Zwei himmlische Töchter“ und der Comedy-Reihe „Sketchup“ einem Millionenpublikum vertraut wurde. Ein weiterer Meilenstein war die ZDF-Krimiserie „Rosa Roth“, in der sie von 1994 bis 2013 die titelgebende Kommissarin spielte und sich als ernsthafte Charakterdarstellerin etablierte. Auch auf der Kinoleinwand feierte Berben große Erfolge. In ALKI ALKI (2015, Regie Axel Ranisch) übernahm sie die Rolle von Hannas Mutter und zeigte erneut ihre Wandlungsfähigkeit. Zu ihren weiteren wichtigen Arbeiten zählen „Miss Sixty“ (2014, Regie Sigrid Hoerner), „Traumfrauen“ (2015, Regie Anika Decker) sowie der internationale Cannes-Gewinner „Triangle of Sadness“ (2022, Regie Ruben Östlund). 2022 stand sie zudem in „Der Nachname“ unter der Regie von Sönke Wortmann vor der Kamera. Jüngst war sie in der historischen Miniserie „Deutsches Haus“ (2023) zu sehen, die viel Beachtung fand. Für ihre künstlerischen Leistungen wurde Iris Berben vielfach ausgezeichnet. Zu den wichtigsten Ehrungen zählen der Adolf-Grimme-Preis, die Goldene Kamera, der Bambi, die Romy und der Bayerische Fernsehpreis. Darüber hinaus wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und 2019 zur Präsidentin der Deutschen Filmakademie gewählt. Damit unterstreicht sie nicht nur ihre Bedeutung als Schauspielerin, sondern auch als zentrale Persönlichkeit des kulturellen Lebens in Deutschland.
Films on Sooner
Alki Alki

2015
108 mins
Drama, Comedy
Mumblecore Maestro Axel Ranisch erschafft eine märchenhafte Tragikomödie über den Wahnsinn des Alkoholismus - mit Iris Berben und Oliver Korittke.