Isaach de Bankolé
Actor
Isaach de Bankolé ist ein ivorisch-französischer Schauspieler, der sowohl für seine Arbeit im französischen als auch im amerikanischen Kino bekannt ist. Er wurde am 12. August 1957 in Abidjan, Elfenbeinküste, geboren. De Bankolé zog zum Studium nach Paris, wo er Mitte der 1980er Jahre seine Schauspielkarriere begann. Frühe Bekanntheit erlangte er durch seine Rollen in französischen Filmen wie "Black Mic Mac" (1986), für den er mit dem César als vielversprechendster Darsteller ausgezeichnet wurde. In englischsprachigen Filmen ist de Bankolé vielleicht am bekanntesten für seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Jim Jarmusch, wo er in "Night on Earth" (1991), "Ghost Dog: The Way of the Samurai" (1999), "Coffee and Cigarettes" (2003) und "The Limits of Control" (2009). Aufgrund seiner Vielseitigkeit hat er eine Reihe von Rollen in verschiedenen Genres und Stilen übernommen, von Independent-Filmen bis hin zu Mainstream-Hollywood-Produktionen wie "Casino Royale" (2006), "The Diving Bell and the Butterfly" (2007) und "Manderlay" (2005) unter der Regie von Lars von Trier. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit wird Isaach de Bankolé für seine Fähigkeit gefeiert, kulturelle und sprachliche Barrieren zu überwinden und seinen Rollen eine einzigartige Präsenz und Ernsthaftigkeit zu verleihen. Seine Arbeit wurde von der Kritik hoch gelobt, und er ist nach wie vor eine einflussreiche Figur des internationalen Kinos.
Films on Sooner
Chocolat – Verbotene Sehnsucht

1988
104 mins
Classics
Ein Kind sieht, was niemand ausspricht: Jahrzehnte später wird die Erinnerung an Macht, Begehren und Ungleichheit wieder lebendig - von Claire Denis.