Kristof Gerega
Actor
Kristof Gerega ist ein deutsch-polnischer Schauspieler und Filmemacher, der 1981 in Wroclaw geboren wurde und in Berlin lebt. Nach einem Schauspielstudium an der Hochschule der Künste Bern arbeitete er zunächst in Theaterproduktionen sowie in Film- und Fernsehrollen und ergänzte seine Ausbildung durch ein Studium der Philosophie und Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Vita verbindet damit klassisches Schauspielhandwerk mit einem klaren Interesse an gesellschaftlichen Themen. Als Schauspieler wurde Kristof Gerega vor allem durch Spiel- und Fernsehfilme bekannt, die zwischen Independent-Kino und TV-Produktion angesiedelt sind. In VON JETZT AN KEIN ZURÜCK (2014, Regie Christian Frosch) verkörpert er Bruder Udolf in einem Jugenddrama, das in der Bundesrepublik der späten 1960er-Jahre spielt. Weitere belegte Rollen finden sich unter anderem im TV-Film Dreileben – Etwas Besseres als den Tod sowie in Serienformaten wie Tatort, SOKO Leipzig und Türkisch für Anfänger. Im Kinobereich ist er in Produktionen wie Spaceship, Oilfields Mines Hurricanes, In sieben Minuten und 1000 Kings zu sehen. In Piaffe übernimmt er sowohl eine Rolle vor der Kamera als auch Aufgaben im Produktionsteam. Parallel zu seiner Schauspielarbeit hat sich Kristof Gerega als Dokumentarfilmer und Produzent etabliert. Mit Generation Euromaidan – Sehnsucht nach Demokratie realisierte er eine Langzeitbeobachtung politischer Entwicklungen in der Ukraine und verantwortete Regie und Drehbuch. Sein Dokumentarfilm No Longer Our Homeland feierte 2016 Premiere beim São Paulo International Film Festival. Als Produzent war Gerega an Kino- und Dokumentarprojekten wie Neubau, Sirens, Südsee, Life Is Not a Competition, But I’m Winning und Piaffe beteiligt. Damit positioniert er sich im europäischen Arthouse-Bereich als vielseitiger Filmschaffender, der Schauspiel, Regie und Produktion miteinander verbindet.
Films on Sooner
Von jetzt an kein Zurück

2014
109 mins
Drama
1968 fliehen Martin und Ruby vor der Provinz und einer zerstörerischen Familie. Neun Jahre später kämpfen sie um Liebe, Würde – und gegen den Schmerz.