
Keywords
- Doing Gender
- Filmgalerie 451
- Geschlecht
- Location: Berlin
- Made in Germany
- Aging
- Diskriminierung
- Arbeit
Actors
- Margarita Breitkreiz
- Daniel Zillmann
- Artemis Chalkidou
- Isabel Thierauch
- Lars Rudolph
- Alexander Scheer
- Kathrin Angerer
- Inga Busch
- Almut Zilcher
- Martin Wuttke
- Teresa Bücker
- Reyhan Sahin
Director
- Sobo Swobodnik
Drama, Komödie
1h 37min
12 FSK
GERMAN
ENGLISH
SWEDISH
Marga kämpft gegen Altersdiskriminierung, Rollenklischees und ein patriarchales System – mit Witz, Wut und der Kraft der Selbstbehauptung.
Marga kämpft gegen Altersdiskriminierung, Rollenklischees und ein patriarchales System – mit Witz, Wut und der Kraft der Selbstbehauptung.
Die 42-jährige Schauspielerin Marga hat den Zenit ihrer Karriere überschritten und stößt aufgrund von fortschreitendem Alter und als Frau an die Grenzen der patriarchalen Gesellschaft. Eine radikal-humoreske Kritik der Verhältnisse und deren Überschreitung.
Marga, gespielt von Margarita Breitkreiz, ist eine zweiundvierzigjährige Schauspielerin, die scheinbar den Zenit ihrer Karriere bereits hinter sich hat. Nach anfänglicher Karriere im Theater an den großen Bühnen des Landes (Volksbühne Berlin, Berliner Ensemble, Maxim-Gorki-Theater) wird es für sie zunehmend schwerer Engagements zu bekommen. Nicht nur im Theater, auch beim Film scheint es mit fortschreitendem Alter und als Frau, zudem noch mit migrantischer Herkunft, schwieriger zu werden, Rollen zu bekommen. Die wenigen Rollenangebote die sie bekommt sind ausnahmslos welche, die ihre russischstämmige Herkunft als Klischee bedienen. Dabei wird ihr immer deutlicher, wie ungerecht und geschlechterspezifisch es in der Theater- und Filmwelt zugeht. Aber auch in der Gesellschaft, die von patriarchalen Strukturen stark geprägt ist, stößt sie andauernd an ihre eigenen Grenzen, bzw. an die der Frau in der Gesellschaft. Bis sie sich dazu entschließt, aus der Opferrolle herauszutreten und sich zu wehren.
Der Film GESCHLECHTERKAMPF – Das Ende des Patriarchats versucht anhand der Biografie der Hauptdarstellerin die Geschlechterfragen vor allem in der Kunst, Kultur und beim Film in einer thesenhaften Anordnung zu erkunden. Dabei greift er auf feministische Zitate und Positionen aus der Genderliteratur zurück, integriert Dialogpassagen mit Gender-Theoretikerinnen, Kulturwissenschaftlerinnen und Feministinnen und versucht in der zugespitzten Form der Farce dem Thema gerecht zu werden.