Dear Prudence
Keywords
- Arthouse
- Award Winning
- coming of age
- Creatives: Debut Films
- friendship
- identity
- Sooner Exclusives
- Sooner Exclusives: Stories that Matter
- teen
- women
- youth
Actors
- Léa Seydoux
- Anaïs Demoustier
- Johan Libéreau
- Nicolas Maury
- Guillaume Gouix
- Michaël Abiteboul
- Marina Tomé
- Marie Matheron
Director
- Rebecca Zlotowski
Drama
1h 17min
16
FR
EN
DE
SV
PL
ES
IT
PT
Prudence Friedmann (Léa Seydoux) ist 17 Jahre alt und lebt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter allein in der Pariser Familienwohnung. Ihr Vater ist geschäftlich in Kanada, ihre Schwester hat sich zurückgezogen. Nach einem missglückten Ladendiebstahl lernt Prudence auf der Polizeiwache die gleichaltrige Maryline (Agathe Schlenker) kennen, die sie in die Welt illegaler Motorradrennen in Rungis einführt. Fasziniert von der Szene und auf der Suche nach Zugehörigkeit, beginnt Prudence, sich mit deren Mitgliedern anzufreunden, darunter Reynald und Franck.
Prudence Friedmann (Léa Seydoux) ist 17 Jahre alt und lebt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter allein in der Pariser Familienwohnung. Ihr Vater ist geschäftlich in Kanada, ihre Schwester hat sich zurückgezogen. Nach einem missglückten Ladendiebstahl lernt Prudence auf der Polizeiwache die gleichaltrige Maryline (Agathe Schlenker) kennen, die sie in die Welt illegaler Motorradrennen in Rungis einführt. Fasziniert von der Szene und auf der Suche nach Zugehörigkeit, beginnt Prudence, sich mit deren Mitgliedern anzufreunden, darunter Reynald und Franck.
Trotz der Warnungen ihrer Cousine Sonia (Anaïs Demoustier), die die Nichteinhaltung der jüdischen Trauertradition kritisiert, stürzt sich Prudence in diese neue Welt. Sie beginnt eine Beziehung mit Franck (Johan Libéreau), die jedoch abrupt endet, als er sie zurückweist. Kurz darauf wird Franck bei einem Motorradunfall getötet. Erst in diesem Moment bricht Prudence emotional zusammen und beginnt, den Verlust ihrer Mutter zu verarbeiten.
DEAR PRUDENCE (Originaltitel: BELLE ÉPINE) ist das Spielfilmdebüt von Rebecca Zlotowski und wurde 2010 in der Semaine de la Critique beim Festival de Cannes uraufgeführt. Der Film gewann den Louis-Delluc-Preis für das beste Erstlingswerk und brachte Léa Seydoux eine César-Nominierung als Beste Nachwuchsdarstellerin ein. Zlotowski, Absolventin der La Fémis, schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Gaëlle Macé. Die Musik stammt von Robin Coudert, die Kamera führte Georges Lechaptois.
Mit DEAR PRUDENCE gelingt Zlotowski ein sensibles Porträt einer Jugendlichen, die zwischen Trauer, Rebellion und der Suche nach Identität schwankt. Der Film besticht durch seine authentische Darstellung der Jugendkultur und die eindringliche Performance von Léa Seydoux.