
Keywords
- #Solidarity with Ukraine
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- Screen: North Africa
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- Sooner Exclusives: Stories that Matter
- Topic: Refugees
- Afrika
- Refugees
- Social Drama
Actors
- Endurance Newton
- Justin Wang
- Nabyl Fally Koivogui
- Abdessalam Hessoun
Director
- Boris Lojkine
Drama
1h 33min
16
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Auf ihrer Flucht vom Golf von Guinea bis zur marokkanischen Küste, finden zwei Menschen, trotz oder wegen der allgegenwärtigen Gefahr, zusammen.
Auf ihrer Flucht vom Golf von Guinea bis zur marokkanischen Küste, finden zwei Menschen, trotz oder wegen der allgegenwärtigen Gefahr, zusammen.
Auf der gefährlichen Fluchtroute vom Golf von Guinea bis zur marokkanischen Küste treffen zwei junge Menschen aufeinander, die nichts verbindet außer der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa. Hope, eine junge Nigerianerin, begegnet dem Kameruner Léonard während einer lebensbedrohlichen Reise durch die Wüstenlandschaften Nordafrikas, wo Gewalt, Ausbeutung und der erbarmungslose Menschenhandel allgegenwärtig sind.
Zunächst weist Léonard Hope zurück, doch sie weicht ihm nicht von der Seite. Bald erkennt er, dass auch er auf ihrer brutalen Odyssee ohne Unterstützung kaum Chancen hat. Zwischen Misstrauen und Überlebenswillen entwickelt sich eine fragile Verbindung, geprägt von Solidarität und gegenseitiger Abhängigkeit inmitten der unmenschlichen Realität ihres Alltags.
HOPE ist das eindrucksvolle Spielfilmdebüt des französischen Regisseurs Boris Lojkine, der zuvor für seine dokumentarische Arbeit bekannt war. Für maximale Authentizität besetzte Lojkine die Hauptrollen mit Laiendarsteller*innen, die er selbst in Flüchtlingscamps im Norden Marokkos kennenlernte. Die herausragenden Darstellungen von Endurance Newton (Hope) und Justin Wang (Léonard) verleihen dem Film intensive Glaubwürdigkeit und emotionale Tiefe.
Der Film feierte 2014 seine Premiere in der renommierten Semaine de la Critique der Internationalen Filmfestspiele von Cannes und erhielt dort den SACD-Preis. Weitere Auszeichnungen folgten beim Festival du Film Francophone d’Angoulême, wo HOPE sowohl den Valois Magelis als auch den Preis für die beste Regie gewann.