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    <video:title>Das erste Jahrhundert des Walter Arlen - Trailer</video:title>
    <video:description>Der Komponist und Musikkritiker Walter Arlen verbrachte fast sein ganzes Leben im Exil. Mit 96 Jahren kehrt er in seine Geburtsstadt Wien zurück.

DAS ERSTE JAHRHUNDERT DES WALTER ARLEN zeichnet facettenreich und voller Zuneigung ein Porträt des 1938 Vertriebenen, der erst spät die Aufführung seiner Werke erlebt. Der 1920 in Wien geborene Komponist verbrachte den Großteil seines beruflichen Lebens in den USA. Dort arbeitete er als Musikkritiker für die L.A. Times, bevor er als Komponist den Schrecken der Nazizeit verarbeitet. 

DAS ERSTE JAHRHUNDERT DES WALTER ARLEN ist „ein emotional anrührender und intellektuell ansprechender Beitrag zum Thema Emigration.“ (Viennale - Lars Penning)</video:description>
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    <video:title>Poema Del Día - Trailer</video:title>
    <video:description>Zu Hause fühlt er sich nicht wohl, darum flüchtet er oft zu einer Freundin Amelia, einer alten Frau mit Käppi, die in einem kleinen Haus am Hang wohnt. Dort erzählen sie sich von ihrem Leben, ihren Familien und ihren Träumen. Er liest ihr ihre Briefe vor. Aber das Leben ist nicht immer so einfach, Amelia hat Geldsorgen.

Youdid Kahvecis Kurzfilm POEMA DEL DIA war beim DOK.fest Munich für den Student Award nominiert. Aufgewachsen in den 80ern in Ost-Berlin fand Kahveci über Umwege wie Kellnern, Gärtnern und Tauchen zum Film. Seit 2007 studiert sie an der Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin.</video:description>
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    <video:title>Le mani sulla città - Trailer</video:title>
    <video:description>Neapel, 1963. In den Jahren des Wiederaufbaus nach dem Krieg wird die Stadt zum Schachbrett korrupter Politik und konkurrierender Machtinteressen. Der Bauunternehmer Edoardo Nottola spekuliert auf ein Projekt zur Stadterweiterung. Während Bauarbeiten seiner Firma stürzt in einem armen Viertel ein Wohnhaus ein. Nach Protesten der Opposition wird im Stadtrat eine Untersuchungskommission eingesetzt – doch ihre Arbeit verläuft im Sande. Nottola versteht es, sich Verbündete zu schaffen. Er lässt das gesamte Viertel wegen Baufälligkeit räumen, um dort neu zu bauen, und wird schließlich zum Stadtrat (Assessor) gewählt. Der Film zeigt die unheilvolle Verflechtung von wirtschaftlicher und politischer Macht im Italien der 1960er-Jahre und wird zur Parabel über Politik als Kunst der Machtergreifung. HÄNDE ÜBER DER STADT (LE MANI SULLA CITTÀ) steht auf der Liste der „100 Film italiani da salvare“ (100 italienische Filme, die gerettet werden sollen).

Der Film feierte 1963 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig Premiere und gewann dort den Goldenen Löwen – ein Meilenstein des italienischen politischen Kinos. Mit Rod Steiger in der Hauptrolle und einer realistischen Inszenierung, die auf Recherche und realen Ereignissen basiert, verbindet Francesco Rosi soziale Analyse mit filmischer Spannung. HÄNDE ÜBER DER STADT wurde später auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt, darunter Cannes Classics und das Filmfest München, und 2013 zum 50. Jubiläum restauriert und wiederveröffentlicht. Francesco Rosi erhielt zudem für den Film den Nastro d’Argento als Bester Regisseur. Heute gilt das Werk als Schlüsseltext des sozial engagierten Autorenkinos – ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass Kino nicht nur Geschichten erzählt, sondern auch gesellschaftliche Missstände sichtbar macht.</video:description>
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    <video:title>Hiver nomade - Trailer</video:title>
    <video:description>Durch das unendliche Weiß der Alpen begleitet die Doku zwei Schäfer bei einer Herdenwanderung. Eine Hymne an eine fast ausgestorbene Lebensweise.

Mitten in Europa gibt es sie noch: Nomaden. Die Schäfer Pascal und Carole unternehmen eine winterliche Herdenwanderung mit drei Eseln, vier Hunden und 800 Schafen. Der Film begleitet sie auf dieser Reise, die ins Herz einer sich wandelnden Region führen wird. Geschützt nur von Planen und Schaffellen legen die Schäfer mit ihren Tieren in vier Monaten 600 km zurück. Ein außergewöhnliches Abenteuer voller Herausforderungen und im intimen Kontakt mit Natur und Witterung.

„Der Film schafft Nähe zu einem fast ausgestorbenen Beruf, obwohl er sämtliche romantische Klischees widerlegt.“ (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)</video:description>
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    <video:title>Fluten - Trailer</video:title>
    <video:description>Denn kurz vor ihrem ersten Staatsexamen in Jura liegen bei ihr die Nerven blank. Jeden Morgen verlässt er daraufhin die gemeinsame Wohnung und treibt auf seinen täglichen U-Bahn-Fahrten ziellos durch die Großstadt. 

Nach einer Zufallsbegegnung mit seinem ehemaligen Chef Marc beginnt Jonas, den charismatischen Jung-Manager zu beobachten. Aus Neugier wird allmählich Obsession, kleinere und größere Alltagslügen werden mehr und mehr zu einer Art Überlebensstrategie für Jonas. 

Zunehmend wundert sich auch Katharina über sein merkwürdiges Verhalten, allmählich entgleitet Jonas die Kontrolle über die Ereignisse.</video:description>
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    <video:title>Postcard To Daddy - Trailer</video:title>
    <video:description>Die daraus entstandene Videobotschaft sendet er in Form eines Dokumentarfilms an den Vater. Trotz der unfassbaren Erlebnisse ist POSTCARD TO DADDY nicht von Hass geprägt, sondern von Hoffnung und Liebe zum Leben. 

&quot;Ich mag Filme, die so persönlich sind und auch weh tun. In der wir als Zuschauer*innen in Welten mitgenommen werden, die schwer zu ertragen sind. Authentische Einblicke in Abgründe, die so nur selbst Betroffene liefern können, unbezahlbar!&quot; (Sooner Kuratierende Toni Karat)

„Mit schonungsloser Offenheit, die aber nie zum Exhibitionismus wird, gewährt der Filmemacher einen intimen Einblick in sein Leiden während und nach des Missbrauchs.“ (Siegessäule Jury - Berlinale)

„Dass wir dabei vielleicht zum ersten Mal verstehen, was sexueller Missbrauch an einem Kind bedeutet, macht den großen Wert dieses Filmes aus.“ (deutschlandfunkkultur.de)</video:description>
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    <video:title>Hey, Happy! - Trailer</video:title>
    <video:description>HEY, HAPPY! führt in die Schrottplätze eines apokalyptischen Winnipeg, wo Spanky, eine bösartige Drag-Queen-Friseurin, versucht, den dumpfen Happy vom noch dumpferen DJ Sabu zu lösen. Von Anfang an wirkt der Film wie ein queeres Sci-Fi-Märchen, das Kühnheit, Camp und visuelle Schwebe über klassische Erzählmuster stellt.

Statt sauberer Wendepunkte entfaltet sich die Handlung als delirierender Verfolgungslauf durch trostlose Industrieflächen. Üppig fotografiert und sparsam komponiert, setzt HEY, HAPPY! auf absurde Tiraden, augenzwinkernden Porno-Slang und ein skurriles Sounddesign, wodurch der Konflikt eine merkwürdig schwebende Energie erhält.

Der Film verwandelt schwule Kultur in eine bacchantische Rave-Fantasie mit voguing Transsexuellen, Outdoor-Porno-Läden, pochender Musik und einer Kette outrierter Bilder. Dieses Gleichgewicht aus dem Schlechten, dem Guten und dem Fabulous ist Teil des Konzepts: HEY, HAPPY! feiert Performance, Begehren und Exzess, ohne seine Kanten für ein breites Publikum zu glätten.

Slant beschreibt ihn als kaum einzuordnen und meint, er werde vor allem in Kultkreisen ankommen. Hervorgehoben wird außerdem Paul Sudermans Kameraarbeit, die eine verfallene industrielle Zukunft mit beklemmender Klarheit heraufbeschwört. HEY, HAPPY! bleibt ein eigenständiges queeres Genrestück, das man am besten zu seinen eigenen Bedingungen betrachtet.</video:description>
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    <video:title>Minu kallimad - My Partners - Trailer</video:title>
    <video:description>MY PARTNERS ist ein intimer Dokumentarfilm über Menschen, die nach Wegen suchen, Liebe und Zusammenleben jenseits konventioneller Monogamie zu gestalten. Anhand mehrerer polyamouröser Beziehungen erkundet der Film Begehren, Zärtlichkeit und die Herausforderung, mehr als zwei Menschen in einer Partnerschaft miteinander zu verbinden.

Kay und Beate sind seit über 30 Jahren verheiratet, doch ihr Sommer in der baltischen Natur steht im Zeichen einer neuen Offenheit. Zu dieser Offenheit gehört auch Marianne, die mit ihren zwei Kindern in Tallinn lebt und deren Beziehung zu Kay vertraute Vorstellungen von Treue, Gewohnheit und Sicherheit infrage stellt. Gleichzeitig suchen Riita und Taavi Unterstützung bei einer Mentorin, um ihrer festgefahrenen Beziehung eine neue Richtung zu geben.

Mit großer Zurückhaltung begleitet der Film seine Protagonist und stellt Freiheit neben Unsicherheit, Vertrauen neben Eifersucht und Sehnsucht neben Zögern. Durch die genaue Beobachtung werden Blicke, Pausen und Momente der Stille Teil der emotionalen Dynamik und machen die Widersprüche und Herausforderungen offener Beziehungen sichtbar, ohne vorschnelle Urteile zu fällen.

Zwischen Berlin und Estland betrachtet MY PARTNERS Polyamorie nicht als Theorie oder Provokation, sondern als gelebte Erfahrung. Statt Antworten vorzugeben, lädt der Film dazu ein, über Nähe, Verbindlichkeit und persönliche Freiheit selbst nachzudenken.</video:description>
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    <video:title>Barrikade - Trailer</video:title>
    <video:description>In den Baumwipfeln haben sich Klimaaktivist*innen eine eigene Utopie, einen alternativen Lebens- und Freiraum, erschaffen und stellen sich mit ihren Körper und Kreativität gegen den Staatsapparat.

David Klammer war seit 2020 wiederholt im &apos;Danni&apos; und konnte mit Geduld und ohne Kamerateam das Vertrauen vieler Aktivist*innen gewinnen. Im Film sprechen sie über ihr Engagement, von ihren Ängsten, Motivationen und Hoffnungen. Dem werden martialische Bilder von der Räumung und Rodung entgegengestellt. 

&quot;Klammers Kameraführung verleiht seinen Themen eine Intimität und Verletzlichkeit, die man im Dokumentarfilm nicht oft sieht. Die Helligkeit und Schönheit des Dannenröder Waldes und seiner Bewohner*innen werden herrlich in Szene gesetzt, eine meisterhafte Darstellung der Hoffnung, des Mutes und der Stärke, die die Aktivisten trotz aller Widrigkeiten zeigen.&quot; (Farrago Magazine)</video:description>
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    <video:title>Cahier Africain - Trailer</video:title>
    <video:description>Im Mittelpunkt von Heidi Specognas (Carte Blanche, Das Schiff des Torjägers) Dokumentation CAHIER AFRICAIN steht ein schmales Heft, gefüllt mit Zeugenaussagen von 300 zentralafrikanischen Mädchen und Frauen. Aussagen über die Gräueltaten, die von kongolesischen Söldnern in der Zeit von Oktober 2002 bis März 2003 im Dorf PK12, vor den Toren der Hauptstadt Bangui, verübt wurden.
Bei einer Recherchereise begegnete Heidi Specogna der jungen muslimischen Frau Amzine und dem CAHIER AFRICAIN, dem namensgebenden afrikanischen Heft.</video:description>
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    <video:title>Sharaf - Trailer</video:title>
    <video:description>„Dies ist eine erfundene Geschichte, die in einer fiktiven Welt spielt. Wir können glücklich sein, dass die Realität besser und schöner ist.“ So beginnt der Film SHARAF des deutsch-ägyptischen Regisseurs Samir Nasr, der den Roman des 1937 in Kairo geborenen Schriftstellers Sonallah Ibrahim in die Filmwelt bringt. Doch schnell erkennen wir, dass diese Worte trügerisch sind. Denn was wir auf der Leinwand sehen, ist keine weit entfernte Dystopie, sondern erschreckend nah an der harten Wirklichkeit.

Ibrahim zählt zu den wichtigsten Schriftstellern der arabischen Welt. Wegen seiner politischen Aktivitäten wurde er 1959 inhaftiert und musste fünf Jahre im Gefängnis verbringen. Seine Werke zeichnen sich durch einen nüchternen Ton aus, der an Pressereportagen erinnert. Nasr gelingt es, diesen sprachlichen Stil durch farbgesättigte Bilder zu übertragen, die die bedrückende Enge hinter den Gefängnistüren authentisch festhalten.

Hauptcharakter Sharaf wird während eines Verhörs ein falsches Geständnis aufgezwungen. Sharaf beteuert, sich in Notwehr gegen einen ausländischen Mann verteidigt zu haben. Doch die Polizisten wollen, dass er einen Mord gesteht, und setzen Folter und Manipulation ein, bis Sharaf schließlich nachgibt. So landet der junge Mann im Gefängnis.

Das Gefängnis wird auch hier als Spiegel der Gesellschaft dargestellt. Durch den Blick auf diesen Mikrokosmos werden die Strukturen diktatorischer Herrschaft deutlich. Die Einteilung der Gefangenen in „die Staatlichen“ und „die Königlichen“ veranschaulicht soziale Ungleichheit: Während die einen in engen Zellen zusammengepfercht, in Gefängniskleidung und mit minderwertigem Essen leben müssen, können sich die anderen Privilegien erkaufen und erhalten von ihren Angehörigen regelmäßig gute Mahlzeiten. Die Solidarität unter den Insassen wird ebenso nachvollziehbar dargestellt wie die ständige Gefahr des Verrats, besonders in Verbindung mit den oft brutalen Wärtern.</video:description>
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    <video:title>Unplugged Leben: Guaia Guaia - Trailer</video:title>
    <video:description>Elias Gottstein und Carl Luis Zielke haben keinen festen Wohnsitz, keine Ausbildung, kein Bankkonto, keine Sicherheiten. Stattdessen leben Sie ihren Traum von Freiheit: radikal, anarchisch, unplugged! Sie sind jung, sie sind intelligent, sie sind hungrig: nach Leben, nach Musik, nach einer Zukunft fernab der bürgerlichen Vorstellungswelt. 

Er ist das Porträt zweier junger Männer, die sich mit dem Etikett männlich, arbeitslos, ostdeutsch und perspektivlos nicht abfinden wollen und stattdessen ihren eigenen Weg gehen.</video:description>
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    <video:title>Synonymes - Trailer</video:title>
    <video:description>SYNONYMS folgt Yoav, einem israelischen Neuankömmling in Paris, der sich von dem Nationalismus lösen will, den er hinter sich gelassen hat. In einer unbeheizten, leeren Wohnung angekommen und fast sofort um sein Gepäck gebracht, beginnt er ein prekäres Leben in einer Stadt, die wenig Trost und viele Erwartungen bereithält.

Unterstützt von den Nachbarn Emile und Caroline versucht Yoav, Fuß zu fassen, spricht aber kein Hebräisch mehr und kämpft zugleich mit seinem noch unsicheren Französisch. Der erste Job, den er findet, ist Sicherheitsdienst am israelischen Konsulat, wo Stolz auf die eigene Herkunft und der Druck, dazuzugehören, den Alltag unter Spannung setzen. Von Begegnung zu Begegnung wächst seine Frustration, und die Grenze zwischen Neuaufbau und Selbstverlust wird immer schwerer zu erkennen.

Als Mischung aus Satire, Figurenstudie und stiller Tragödie macht SYNONYMS Sprache, Identität und Assimilation zu einer emotionalen Zerreißprobe. Lapid hält den Film mit nervöser Handkamera und spürbarer Dringlichkeit in Bewegung, ohne den menschlichen Preis von Yoavs Entscheidungen aus dem Blick zu verlieren. Der Film fragt, was geschieht, wenn der Wunsch nach Freiheit auf ein anderes, ebenso starres System der Zugehörigkeit trifft.

Gerade aus dieser Spannung bezieht SYNONYMS seine Kraft, und der Film lebt davon, wie offen Lapid Yoavs Verwirrung, Wut und Verletzlichkeit zeigt. Tom Merciers Debüt trägt das Drama mit großer Intensität, während Emile und Caroline die Welt um ihn herum konturieren. SYNONYMS entsteht so als lebendiges Porträt von Entwurzelung und Widerstand und lädt dazu ein, über Identität unter Druck nachzudenken.</video:description>
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    <video:title>Zertifikat Deutsch - Trailer</video:title>
    <video:description>Seit Beginn der 1950er Jahre ist Deutschland de facto ein Einwanderungsland. Doch erst mit dem Zuwanderungsgesetz, das 2005 in Kraft trat, wird dieser Tatsache auch offiziell Rechnung getragen. Karin Jurschicks beobachtende Doku begleitet einen vorbereitenden Integrationskurs an der Volkshochschule Köln. Abschluss dieses Kurses mit der Prüfung „Zertifikat Deutsch“ ist seit 2005 für Zuwanderer aus nicht EU-Staaten Pflicht, wenn sie die Einbürgerung anstreben, aber auch eine Aufenthaltserlaubnis verlängern oder Transferleistungen erhalten möchten.

Die Doku von Karin Jurschik gewährt einen hautnahen Zugang zum Kursalltag und lässt Teilnehmer/innen zu Wort kommen.</video:description>
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    <video:title>Space Cleaners - Trailer</video:title>
    <video:description>Die Menge an Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn nimmt stetig zu. Die ESA geht von 600.000 Objekten mit einem größeren Durchmesser als 1 cm in den Umlaufbahnen aus. Diese Objekte könnte bald nicht nur Weltraumreisen gefährden, sondern auch GPS-Navigation und andere sattelitengestützte Technologien unbenutzbar machen. 

Der Film dokumentiert die Arbeit rund um das Thema Weltraumschrott und visualisiert, dass nicht nur unser menschliches Handeln auf der Erde, sondern auch unser Handeln im Weltraum tiefgreifende Konsequenzen für uns und unsere Umwelt nach sich zieht.</video:description>
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    <video:title>Bilmemek - Trailer</video:title>
    <video:description>Der attraktive Wasserballspieler und ruhige Schüler Umut versucht nur sein Leben in einer komplizierten Welt zu führen. Als einer seiner Mitspieler das Gerücht verbreitet, er sei schwul, weigert sich Umut, die Behauptung zu dementieren, zu entschuldigen oder zu erklären. Das Verhältnis zu seinem Team wird dadurch aber immer angespannter. Seine Eltern, die mit ihren eigenen Problemen überfordert sind, versuchen nichts ahnend, sein Interesse für den Sport aufrechtzuerhalten. Es dauert nicht lange und die Ereignisse überschlagen sich...

NOT KNOWING (Originaltitel: BİLMEMEK) feierte 2019 beim Adana Altın Koza Film Festival Premiere und wurde dort mit dem Yılmaz-Güney-Preis, dem Preis für die beste Regie und dem SIYAD-Filmpreis ausgezeichnet. Weitere Ehrungen folgten unter anderem beim Antalya Golden Orange Film Festival (Publikumspreis) und dem Ankara Film Festival (Bester Film). 

Regisseurin Leyla Yılmaz gelingt ein sensibles, tiefgründiges Porträt über familiäre Dynamiken, queere Identität und gesellschaftlichen Druck in der heutigen Türkei. Ein Film, der mit leisen Mitteln große Fragen stellt – und sich mutig den Dingen widmet, über die niemand sprechen will.</video:description>
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    <video:title>Kuang ye shi dai - Trailer</video:title>
    <video:description>RESURRECTION beginnt in einer Zukunft, in der die Menschheit das Träumen aufgegeben und dafür Unsterblichkeit erlangt hat. Ein Wesen jedoch hält an den verblassenden Illusionen der Traumwelt fest. Als eine geheimnisvolle Frau in seine Träume eindringt, um dort nach der Wahrheit zu suchen, öffnet sich eine Reise durch Zeit und Erinnerung – und durch ein Jahrhundert Kino.

Vom expressionistischen Stummfilm und Film noir bis zu Kriminalgeschichten und einer fiebrigen Romanze an der Schwelle zum neuen Jahrtausend verändert der Film immer wieder seine Gestalt. Jackson Yee taucht in unterschiedlichen Rollen und Epochen auf, während sich der Träumer durch Welten bewegt, die weniger einer konventionellen Handlung als Empfindungen und Assoziationen folgen. Shu Qi begleitet diese wechselnde Odyssee als jene Frau, die seine Illusionen durchschauen kann.

Die Kapitel orientieren sich an den Sinnen der buddhistischen Vorstellung – Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Berühren, ergänzt durch den Geist als sechsten Sinn – und führen zugleich durch verschiedene Phasen chinesischer Geschichte und Filmgeschichte. Bi Gan verwendet die wechselnden Formen nicht als bloße Zitate: Figuren, Genres und Bilder verwandeln sich immer wieder, während ein Traum in den nächsten übergeht.

Die letzte Passage führt in die Silvesternacht 1999 und entfaltet sich in einer jener ausgedehnten Einstellungen, für die Bi Gan bekannt ist. Vergangenheit und Zukunft, Erinnerung und Begehren fließen ineinander, während sich das 20. Jahrhundert seinem Ende nähert. Statt seine Rätsel aufzulösen, lässt RESURRECTION sie in einem sich ständig wandelnden filmischen Traum weiterleben.

RESURRECTION feierte seine Premiere im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes 2025, wo Bi Gan mit dem Spezialpreis ausgezeichnet wurde.</video:description>
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    <video:title>Abschied - Trailer</video:title>
    <video:description>Siodmak, bekannt für seinen bahnbrechenden Film Menschen am Sonntag (1929), musste Deutschland 1933 aufgrund seiner jüdischen Herkunft verlassen. Die Flucht führte ihn und seinen Bruder Curt zunächst nach Frankreich und schließlich in die USA, einem damals sicheren Zufluchtsort für Menschen, die von Verfolgung bedroht waren. Heute, im Licht aktueller Debatten um Flucht, Asyl und insbesondere angesichts der Massenabschiebungen unter Donald Trump, wirkt dieser Hintergrund erschreckend aktuell. Der einstige „Safe Haven“ USA, der den Siodmaks das Leben rettete, erscheint heute zunehmend bedroht.

1930 hatte Robert Siodmak mit ABSCHIED seinen ersten Tonfilm realisiert – gedreht in den Babelsberg Studios. Nicht opulente Kulissen, sondern verletzliche, authentische Figuren stehen im Mittelpunkt, eingefangen durch Eugen Schüfftans präzise und mutige Kameraarbeit.

Schon damals erkannte die zeitgenössische Kritik Siodmaks Potenzial: „Was ihn schon heute zum großen Filmschaffen prädestiniert, ist die Unbedenklichkeit des Zupackens, der Mut zum Weitergehen, über Unvollkommenheiten, momentane Unlösbarkeiten hinweg. (Film-Kurier 1930)

Im Mittelpunkt von ABSCHIED steht die Geschichte von Peter Winkler, dessen neue Arbeitsstelle in einer anderen Stadt die Beziehung zu seiner Verlobten Hella gefährdet. Geheimnisse, Misstrauen und Klatsch führen zu einer Reihe tragischer Missverständnisse. 2014 restauriert, hallt der Film bis heute nach – nicht zuletzt durch seine subtile, eindringliche Schlussnote.</video:description>
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    <video:title>Marseille - Trailer</video:title>
    <video:description>Sophie flüchtet nach Marseille. Sie streift alleine fotografierend durch die Straßen. Je mehr sie sich der Stadt überlässt, desto unmöglicher erscheint ihr ihr bisheriges Leben...

Langsam entsteht Figuren, die sich zu einer Geschichte verknüpfen, dann folgt ein Schnitt, und Sophie ist zurück in Berlin.

„Alle meine Filme beruhen auf dem Gedanken, dass ein Großteil des Lebens undurchschaubar, voller Missverständnisse und dem Zufall überlassen ist. Die Figuren leben im Widerspruch zu diesem Ausgeliefertsein, und dem mehr oder weniger ständigen Versuch, sich dagegen aufzulehnen.” (Angela Schanelec)

Die Stärke von MARSEILLE ist der „Verzicht aufs Herkömmliche des Erzählkinos. (...) Diese Einklammerung bedarf einer großen formalen Anstrengung, der Verzicht auf die Konvention ist nichts, das einem einfach so unterläuft.“ (taz)</video:description>
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    <video:title>Rex Gildo - Der letzte Tanz - Trailer</video:title>
    <video:description>Rex Gildo feiert große Erfolge mit seinen Liedern und Musikfilmen. Sein bekanntester Schlager ist „Fiesta Mexicana“ aus dem Jahr 1972. Rosa von Praunheim erzählt ein Leben im gesellschaftlichen Kontext der Schwulenbewegung, vom normativen Druck der Schlagerbranche und den gravierenden Veränderungen von heute.

Er sah blendend aus, konnte singen und tanzen, verkaufte 40 Millionen Schallplatten, wirkte in über 30 Filmen mit, und „Fiesta Mexicana“ konnte jedes Kind mitsingen. Rex Gildo war ein deutscher Star. Doch dass er und sein Manager/Entdecker/Ziehvater Fred Miekley über Jahrzehnte ein Liebespaar waren, wussten nur engste Vertraute. Um Pressegerüchten über sein Schwulsein zuvorzukommen, heiratete Gildo sogar seine eigene Cousine. Nach Miekleys Tod bekam Gildos Karriere tiefe Risse, er wurde tablettensüchtig und hatte Alkoholprobleme. 1999 stürzte er aus dem Fenster seiner Münchner Wohnung, er wurde 63 Jahre alt.

Halb fiktional, halb dokumentarisch erzählt Rosa von Praunheim in seinem neuen Film Rex Gildos Leben als die tragische Geschichte eines Unterhaltungskünstler, der sich in der repressiven Öffentlichkeit der 1950er und 60er Jahre zu einem Doppelleben gezwungen glaubte und auch später nie den Ausbruch aus seinem Versteck wagte. In den Spielszenen brillieren Newcomer Kilian Berger als junger Rex Gildo, Kai Schumann in der Rolle als älterer Rex und Ben Becker als Fred Miekley. In den dokumentarischen Szenen erzählen u.a. Schlagerstar Gitte Hænning oder Cindy Berger von ihrer Zeit mit Rex.</video:description>
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    <video:title>Eine gefangene Frau - a woman captured - Trailer</video:title>
    <video:description>Marisch diente ein Jahrzehnt lang einer Familie, in einem ausbeuterischen Verhältnis. Der Film begleitet die 52-jährigen Ungarin auf ihrem Weg zurück in die Freiheit.

Ihre Unterdrücker konfiszierten ihre Ausweispapiere und ließen sie das Haus nur mit ausdrücklicher Erlaubnis verlassen. 20-Stunden-Arbeitstagen und ohne Arbeitslohn waren die Regel. Sie behandeln Marisch wie ein Tier, gaben ihr nur Essensreste und kein Bett zum Schlafen. Marisch fristet ihr Dasein in ständiger Angst, träumt jedoch davon, ihr Leben zurückzuerlangen.

Die Präsenz der Kamera hilft ihr zu begreifen, dass sie nicht völlig auf sich allein gestellt ist. Sie beginnt Vertrauen zu fassen; nach zwei Jahren Dreh sammelt sie ihren ganzen Mut zusammen und enthüllt ihren Plan: „Ich werde fliehen.“</video:description>
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    <video:title>Chasing Paper Birds - Trailer</video:title>
    <video:description>Getrieben von ihren Obsessionen und Ängsten verlieren sich Mia (Lucie Aron), Keks (Henrike von Kuick) und Ian (Vladimir Burlakov), auf der Suche nach Liebe und Hoffnung, in einer lauen Sommernacht im Berliner Club-Dschungel.

Mia (Lucie Aron), eine angehende französische Tänzerin, muss sich neu erfinden, nachdem ihre Liebe und ihr Traum in Scherben vor ihr liegen. 
Keks (Henrike von Kuick), die sich gerade einen Namen als DJ macht, flüchtet sich in die Berliner Partynacht, unsicher steht sie vor der Entscheidung, ob sie mit ihrem Freund Flo „sesshaft“ werden kann. 

Und Ian (Vladimir Burlakov), ein Video-Performance-Künstler, veranstaltet an seinem 30.Geburtstag, eine extravagante Party. Leider erscheint kein einziger Gast außer seiner besten Freundin Sandy.

Mit Vladimir Burlakov (Kleo, Im Angesicht des Verbrechens) als Ian, Henrike von Kuick (Am Himmel der Tag, Tatort) als Keks, Lucie Aron (BErlin Syndrom, Tatort) als Mia, Florian Bartholomäi (Der Vorlers, Werk ohne Autor) als Flo, Jacob Matschenz (Die Welle, Werk ohne Autor) als Martin, Katharina Sporrer (Genius, Der Traum von der neuen Welt) als Sandy, Mario Klischies (Black Mirror, Ready or Not) als Sebastian, Albrecht Schuch (Im Westen nichts Neues, Mitten in Deutschland: NSU) als Jonas und Pit Bukowski (Holy Meat, Kursk, Das Kanu des Manitu) als Jimmy.</video:description>
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    <video:title>Le rapport Karski - Trailer</video:title>
    <video:description>DER KARSKI REPORT basiert auf Claude Lanzmanns Interview mit Jan Karski aus dem Jahr 1978. Der Kurier des polnischen Widerstands riskierte während des Zweiten Weltkriegs sein Leben, um die Alliierten über die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden zu informieren. Von seinem Haus in Washington aus erinnert sich Karski an seine heimlichen Besuche im Warschauer Ghetto und in einem nationalsozialistischen Durchgangslager sowie an seine Missionen nach London und Washington, wo er als Augenzeuge Bericht erstattete.

Lanzmann verzichtet auf Archivmaterial und kommentierende Einordnung und überlässt Karski das Wort. Im Mittelpunkt stehen seine Versuche, politische Entscheidungsträger von der Wirklichkeit des Massenmords zu überzeugen, und die Erfahrung, mit Unglauben konfrontiert zu werden. So wird das Gespräch zugleich zu einem historischen Dokument und zu einer Reflexion über die Grenzen des Verstehens angesichts beispielloser Gewalt.

Der 2010 veröffentlichte Film macht den bis dahin unveröffentlichten zweiten Teil von Lanzmanns Interview mit Karski zugänglich, der für SHOAH ungenutzt geblieben war. Als konzentrierter Dokumentarfilm, der ganz auf die Kraft eines einzelnen Zeugnisses vertraut, ergänzt DER KARSKI REPORT Lanzmanns monumentales Werk um eine entscheidende Perspektive.</video:description>
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    <video:title>Emetofobia - Trailer</video:title>
    <video:description>Fünf Schauspieler:innen, ein Filmset und eine rätselhafte Abwesenheit der Crew: Was wie ein gewöhnlicher Drehtag beginnt, entfaltet sich zu einem experimentellen Ausbruch aus den Konventionen des Erzählkinos. In einer durchzechten Nacht auf sich selbst zurückgeworfen, finden sich die Protagonist:innen plötzlich in einer einsamen Hütte in den toskanischen Bergen wieder. Ohne Regie, ohne Drehbuch und ohne digitale Fluchtwege geraten Realität, Fiktion und Rollenbilder ins Wanken. 

Die Darsteller:innen improvisieren, was das Setting von ihnen fordert, und kämpfen nicht nur mit den klaustrophobischen Enge der Hütte, sondern auch mit der Auflösung gesellschaftlicher Masken. Die Dynamik erinnert an Buñuels Klassiker „Der Würgeengel“, der als Inspiration diente. Doch hier wird das Konzept weitergedacht: Nicht nur die Charaktere, sondern auch die filmische Struktur löst sich auf. Es entsteht ein Werk, das bewusst keine Antworten gibt, sondern die Zuschauer:innen mit offenen Fragen konfrontiert.

Die Produktion verzichtet auf ein konventionelles Drehbuch, was den Film zu einem intensiven, rohen Experiment macht. Dank eines herausragenden Casts, darunter David Bredin und Katharina Sporrer, sowie der visionären Regie von David Jahn, gelingt es, eine narrative Freiheit zu erschaffen, die selten im Kino zu sehen ist. Prämiert auf dem „Achtung Berlin“-Festival, ist dieses Werk ein mutiges Plädoyer für die Grenzenlosigkeit des Kinos.

EMETOFOBIA ist die Diplom-Abschlussarbeit von David Jahn an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HfbK) und feiert seine Premiere auf dem „Achtung Berlin“-Festival.</video:description>
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    <video:title>La religieuse portugaise - Trailer</video:title>
    <video:description>Eine junge Schauspielerin reist für einen Filmdreh nach Portugal. Dort trifft sie eine Nonne, die nachts in der selben Kapelle betet, in der auch die Dreharbeiten stattfinden.

&quot;THE PORTUGUESE NUN hat sowohl Witz als auch Gefühl. Der Regisseur untersucht die Kollision von Eros und Religion auf eine sowohl geistige als auch sinnliche Weise.&quot; (New York Times)

Julie, die vom Regisseur (Green selbst) sich selbst überlassen wurde, wandert auf eigene Faust durch die Straßen von Lissabon und trifft auf eine Reihe männlicher Archetypen, darunter ein bedürftiges Kind (Mozos), einen treulosen Ehemann (Michaux) und eine verführerische Vaterfigur (Doria). 

Als sie auf einen echten portugiesische Nonne trifft, erkennt sie die Ähnlichkeiten zwischen ihrem Leben und dem der portugiesischen Nonne.</video:description>
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    <video:title>My Stolen Planet - Trailer</video:title>
    <video:description>Inmitten der repressiven Realität des Iran entfaltet sich die Geschichte einer Frau, die durch die Linse ihrer Kamera eine alternative Welt erschafft. Geboren im Jahr der Islamischen Revolution, sammelt sie Super-8-Filme und persönliche Aufnahmen, um Momente des Glücks und des Widerstands festzuhalten. Diese Fragmente des Alltagslebens, oft verborgen vor den Augen des Regimes, bilden ein Mosaik der inneren Freiheit in einer äußeren Welt der Unterdrückung. Die Begegnung mit einer Exilprofessorin verleiht einem anonymen Gesicht in ihrem Archiv eine Identität, während die fortschreitende Alzheimer-Erkrankung ihrer Mutter sie dazu antreibt, gegen das Vergessen anzukämpfen. Der Ausbruch der Jin-Jiyan-Azadî-Bewegung im Herbst 2022 wird zum Wendepunkt, der persönliche und politische Ebenen ihres Lebens untrennbar miteinander verwebt.

MY STOLEN PLANET (Originaltitel: SAYYAREYE DOZDIDE SHODEYE MAN) ist ein dokumentarisches Tagebuch der iranischen Regisseurin Farahnaz Sharifi, das seine Weltpremiere 2024 im Panorama der Berlinale feierte und dort den zweiten Platz beim Panorama Publikumspreis belegte. Der Film wurde mit dem Goldenen Alexander beim Thessaloniki International Documentary Festival ausgezeichnet, was ihn für eine Oscar-Nominierung qualifizierte. Weitere Ehrungen umfassen den Deutschen Dokumentarfilm-Musikpreis für Atena Eshtiaghi beim DOK.fest München und den Roman Brodmann Preis 2024. 

MY STOLEN PLANET wurde zudem auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt, darunter das Kasseler Dokfest, die Wiener Festwochen und das Freiburger Filmforum. Der Film bietet einen tiefgründigen Einblick in die komplexe Verbindung zwischen persönlichem Erleben und politischer Realität im Iran.</video:description>
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    <video:title>Sons of Honour - Trailer</video:title>
    <video:description>Ein umstrittenes Umerziehungsprogramm soll die Söhne von Mafiosis davor bewahren, in die Fußstapfen ihrer Väter zu treten.

Von Richter Roberto Di Bella ins Leben gerufen, der aufgrund seiner Anstrengungen ständig unter Polizeischutz steht, soll das Programm der Ndrangheta den Nachwuchs entziehen und den jungen Männern eine Alternative bieten.

Di Bella war es statt, die Söhne der Männer auf seiner Anklagebank sitzen zu haben, welche er in den 90er Jahren verurteilt hatte und suchte daraufhin einen anderen Weg, den endlosen Kreislauf aufzubrechen. Der Film begleitet die vier Heranwachsenden Bader, Pierpaolo, Simone und Reda auf ihrem steinigen Weg in ein gewaltfreies Leben.

&quot;SONS OF HONOUR ist ein mutiger Versuch, ein schwieriges Thema zu erforschen.&quot; (Moderntimes Review)</video:description>
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    <video:title>The Mission (Tania Anderson) - Trailer</video:title>
    <video:description>Vier amerikanische Teenager haben einen Auftrag von Gott erhalten, der sie aus der Sicherheit ihrer religiösen Heimatstädte auf die andere Seite des Planeten führt. In den gefrorenen Wäldern Finnlands treffen die leidenschaftlichen, neugiriegen, mormonischen Teenager auf die einheimischen Finnen, das unreligiöseste und verschlossenste Volk Europas, und versuchen, sie zu ihrem Glauben, der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, auch als Mormonen bekannt, zu bekehren.</video:description>
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    <video:title>Der rote Berg - Trailer</video:title>
    <video:description>Im Zentrum von DER ROTE BERG steht ein gigantischer, rot schimmernder Fels, dessen Schichten und Maserungen im Kamerablick von Timo Müller geradezu lebendig wirken. Dieser Fels, ein Zeuge der Geschichte, scheint Geschichten von vergangenen Zivilisationen zu erzählen, von einem assyrischen Prinzen, keltischen Kriegern und mythologischen Figuren wie Thor und Loki, die sich alle in der Nähe von Trier versammeln.

Müller fängt nicht nur die majestätische Schönheit der Felsen ein, sondern auch die improvisierten Behausungen, die sich daran schmiegen – Planen, Hütten, Leitern und Zelte, die trotz ihrer Fragilität Wetter und Zeit trotzen. Hier lebt Volker, ein Charakter, der zwischen Realität und Fiktion schwebt, und dessen Worte an die eines nicht-bayrischen Werner Herzog erinnern.

Der Film bietet auch eine tiefgründige Betrachtung menschlicher Erkenntnisse und Existenzfragen. Er reflektiert über die Auswirkungen der Selbstwahrnehmung und des Konformitätsdrucks der Gesellschaft und hinterfragt, ob eine Veränderung des Selbst die Welt verändern kann.

Parallel dazu zeigt Müller das Leben von vier Jugendlichen, die in der Nähe des Felsens herumstreifen. Sie suchen nach Unterhaltung und Abenteuern, durchforsten Wälder und stolpern über Überreste menschlicher Anwesenheit. Diese Jugendlichen dienen als eine Art griechischer Chor, der die Ereignisse kommentiert und dem Zuschauer eine weitere Perspektive auf Volkers Welt bietet.</video:description>
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    <video:title>Sobibór, 14 octobre 1943, 16 heures - Trailer</video:title>
    <video:description>SOBIBOR, 14. OKTOBER 1943, 16 UHR stellt Yehuda Lerner, einen der Beteiligten am Aufstand von Sobibór, in den Mittelpunkt und zeigt, wie Claude Lanzmann Erinnerung durch das gesprochene Zeugnis bewahrt. Statt auf Archivmaterial oder Nachstellungen zu setzen, vertraut der Film auf Lerners Erzählung, Lanzmanns zurückhaltende Fragen und die Bilder des heutigen Sobibór.

Lerner berichtet von seinen wiederholten Fluchtversuchen, der Trennung von seiner Familie und dem Weg, der ihn in das Vernichtungslager führte. Von dort richtet der Film den Blick auf die Planung und Durchführung des Aufstands und macht sichtbar, unter welchen unmenschlichen Bedingungen dieser außergewöhnliche Akt des Widerstands möglich wurde.

Der Film entstand aus Interviews, die Claude Lanzmann ursprünglich für SHOAH aufgenommen hatte, und wurde 2001 außer Konkurrenz bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes uraufgeführt. Wie in seinem Gesamtwerk geht es Lanzmann nicht darum, Geschichte nachzustellen, sondern die Stimmen der Überlebenden für die Zukunft zu bewahren.</video:description>
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    <video:title>The End of Love - Trailer</video:title>
    <video:description>In THE END OF LOVE nimmt uns Keren Ben Rafael mit auf eine sensible Reise durch die Beziehung von Julie und Yuval, die durch moderne Kommunikationsmittel auf die Probe gestellt wird. Das Paar, das in Paris zusammenlebt und vor kurzem Eltern geworden ist, muss sich plötzlich einer neuen Realität stellen, als Yuval nach Israel zurückkehrt, um sein Visum zu verlängern. Die räumliche Trennung zwingt sie dazu, ihren Alltag und ihre intimen Momente über Skype zu teilen. Was als praktische Lösung beginnt, entwickelt sich bald zu einer Quelle von Spannungen.

Der Film beleuchtet nicht nur die Herausforderungen von Fernbeziehungen, sondern auch die emotionalen und psychologischen Auswirkungen, die die Technologie auf unsere Beziehungen haben kann. Durch die Beschränkung der Interaktion auf Bildschirme, Gesten und Berührungen, die in zwischenmenschlichen Beziehungen von wesentlicher Bedeutung sind, verlieren diese ihre Kraft. Yuval und Julie finden sich in einem Strudel aus Missverständnissen und Konflikten wieder, der Fragen über die Zukunft ihrer Beziehung aufwirft. Kann ihre Liebe die geografische Distanz und die emotionale Kluft überwinden, die durch die Technologie verursacht wird?

Ben Rafael nutzt das Medium Film geschickt, um die Ironie der übermäßigen Vernetzung durch Technologie zu hinterfragen, die uns gleichzeitig weiter voneinander entfernt erscheinen lässt als je zuvor. Mit beeindruckenden Darbietungen von Judith Chemla und Arieh Worthalter, die ihre Charaktere mit einer rauen, emotionalen Tiefe darstellen, schafft THE END OF LOVE ein fesselndes Porträt der modernen Liebe unter Druck. Der Film erforscht einfühlsam die komplizierte Dynamik einer Beziehung, die durch Bildschirme vermittelt wird, und regt uns dazu an, über die Qualität unserer eigenen zwischenmenschlichen Beziehungen in einer zunehmend digitalisierten Welt nachzudenken.</video:description>
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    <video:title>Nirwana - Trailer</video:title>
    <video:description>Basierend auf der wahren Geschichte des bangladescher Tagelöhners Din Islam, erzählt NIRWANA eine moderne Odyssee, die zugleich „Sinnbild ist, für die Unachtsamkeit der restlichen Welt gegenüber denen, auf deren Rücken unser Wohlstand ausgetragen wird.“ (Regiekommentar Simon Dolensky)

Din lebt mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in der Nähe von Chittagong, der größten Hafenstadt von Bangladesch. Um seine Familie zu ernähren, machen er und sein Freund Amin sich auf, um in der Stadt nach Arbeit zu suchen. Als die beiden sich nach einem langen und enttäuschenden Arbeitstag in einem leerstehenden Container schlafen legen, begehen sie einen folgenschweren Fehler, der sie weiter von zu Hause weg bringen wird, als sie sich je erträumt hätten.

„NIRWANA findet dagegen das stärkste Bild seit langem für die Ware Mensch.“ (tagesspiegel.de)</video:description>
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    <video:title>Coming and Going - Trailer</video:title>
    <video:description>Die Geschichte von vier chinesischen Jungen vom Land, ihren Hoffnungen und Träumen und den Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen - Gewinner des Gold Remi beim WorldFest Houston.

Der Film erzählt die Coming-of-Age-Geschichte zweier Geschwisterpaare aus zwei verschiedenen Familien, die im chinesischen Hinterland beheimatet sind. Die fast erwachsenen Brüder Long (18) und Cheng (16) sind Waisen und kehren ihrem Dorf, mit der Hoffnung auf ein besseres Leben bepackt, den Rücken und ziehen getrennt voneinander in eine ferne Stadt. Währenddessen warten die beiden jüngeren Jun (11) und Qiang (8) innig auf die langersehnte Rückkehr ihres Vaters, der seit vielen Jahren als Wanderarbeiter für das Auskommen der Familie sorgt.

„Stimmungsvolle Bilder und klug montierte Szenen erschließen ohne große Worte den Zusammenhang zwischen globalisiertem Konsum und einer unbehüteten Kindheit als Kollateralschaden wirtschaftlicher Entwicklung.“ (Jurybegründung - First Step Awards)</video:description>
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    <video:title>God’s Neighbors - Trailer</video:title>
    <video:description>Was auf den ersten Blick wie ein einfacher Selbstjustizfilm über ein Trio hitzköpfiger religiöser Aufpasser in Israel aussieht, wird in GOD&apos;S NEIGHBORS, der in Cannes in der Sektion &quot;Directors Fortnight&quot; Premiere hatte, zu einer bemerkenswerten Studie über persönliche Entwicklung und Entfaltung.

Ein Trio von Männern um die zwanzig, Avi, Kobi und Yaniv, hat es sich zur Aufgabe gemacht, in ihrem Viertel Bat Yam auf Verstöße gegen die religiösen Gesetze zu achten. Mit Baseballschlägern und ihren Fäusten gehen sie vor allem auf Araber los, die die &apos;Frechheit&apos; besitzen, laute Musik zu spielen oder den Sabbat anderweitig zu stören. Aber sie gehen auch hart mit entspannteren Juden ins Gericht, die ihre Läden am Freitagabend zu lange offen halten oder sich nicht korrekt kleiden.

Obwohl sie ernsthaft Torastudien bei einem besonders inspirierenden und charismatischen Rabbi betreiben, sind die Jungs nicht gerade Vorbilder für konservatives Verhalten, denn sie rauchen regelmäßig Gras und sind im Allgemeinen unberechenbar, da sie nur ihrer eigenen, übermäßig körperlichen Interpretation von Gottes Willen gehorchen. 
Als eine unabhängige, interessante Frau, Miri, in Avis Leben auftaucht, kommt es zu der zu erwartenden - und zu befürchtenden - Erschütterung der Dynamik unter den jungen Männern. 

Auf überzeugende und fesselnde Art und Weise schildert Drehbuchautor und Regisseur Meni Yaesh die innere Zerrissenheit von Avi, der versucht, seine Interpretation der göttlichen Gebote, seine gewohnheitsmäßige und gewaltsame Umsetzung derselben und seine Gefühle für Miri und ihre Zukunft in Einklang zu bringen.

Regisseur Yaesh gesteht offen, dass er mit Van-Damme- und Chuck-Norris-Actionfilmen aufgewachsen ist, und das spiegelt sich auch in seinem unverblümten Stil wider. Er nutzt beide Genretypen und geht über sie hinaus, was zu einem rauen, starken Debüt führt.</video:description>
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    <video:title>Die Legende vom Nil - Auf den Spuren von Paul Klee in Ägypten - Trailer</video:title>
    <video:description>Dem Maler und Grafiker Paul Klee wird eine lebenslange Faszination für Nordafrika nachgesagt. Nach seiner prägenden Tunisreise 1914 kehrte er 1928 nach Nordafrika zurück. Ägypten beeindruckte ihn durch das Licht, die Landschaft und epochalen Denkmäler. Der Einfluss dieser Reise zeigte sich schon im 1929 entstandenen Ölgemälde &apos;Nekropolis&apos;.

Rüdiger Sünner folgt den Spuren des Künstlers anhand seiner Tagebuchaufzeichnungen durch Bazare, Säulenanlagen und mit den Barken den Nil herauf. Sünner verschränkt Klees Malerei, sepiagetönte Aufnahmen der Reise und die alten mythologischen Texte, die die Irrfahrt des Osiris beschreiben, der in der Unterwelt Abenteuer bestehen muss.

&quot;Man hat genug Zeit, die Bilder intensiv auf sich einwirken zu lassen; und so wirken die Parallelen zu den Bildern, die Sünner gefunden hat, ganz unaufdringlich und gerade deswegen so intensiv. Sünner hat einen guten Blick fürs Detail: seine mit der Handkamera gedrehten Bilder scheinen nur auf den ersten Blick beiläufig und schemenhaft.&quot; (taz)</video:description>
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