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    <video:title>Açúcar - Trailer</video:title>
    <video:description>Bethania, eine Frau die sowohl schwarze als auch weiße Vorfahren hat, kehrt auf die Farm ihrer Familie zurück. Zwischen Fotos, fantastischen Kreaturen, Rechnungen, Arbeitern, die ihre Rechte auf das Land einfordern, Geräuschen und Erinnerungen an das alte Herrenhaus sieht sich Bethania in einer Gegenwart wieder, in der Vergangenheit und Zukunft gleichermaßen bedrohlich sind. AÇÚCAR ist in einem Universum des magischen Realismus angesiedelt, in dem sich die persönliche Geschichte von Bethania mit der Identitätsbildung eines Landes kreuzt, das modern und archaisch, zeitgenössisch und altmodisch, weiß und schwarz ist.

Bethania repräsentiert einen Teil der brasilianischen Gesellschaft, der das Ende der Sklaverei noch nicht ganz akzeptiert hat und Vorurteile gegenüber der schwarzen Bevölkerung hegt. Ihr Bewusstsein für ihre eigene Herkunft wird jedoch durch afro-brasilianische kulturelle und religiöse Manifestationen geweckt, die ihr Weltbild in Frage stellen und sie zwingen, sich mit ihren eigenen Vorurteilen auseinanderzusetzen.

Die Regisseure Sérgio Oliveira und Renata Pinheiro verwenden gekonnt halluzinatorische Traumsequenzen, um die Widersprüche und Konflikte zu verdeutlichen, die die brasilianische Gesellschaft immer noch zerreißen. Der Film erforscht die Dichotomie zwischen Großgrundbesitzern und Sklaven, Reichen und Armen, Weißen und Schwarzen, Hochkultur und Populärkultur, Realität und Fantasie und spiegelt damit ein langjähriges soziales Leiden wider, unter dem das Land nach wie vor leidet.</video:description>
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    <video:title>Alaska - Trailer</video:title>
    <video:description>Nach einer Zäsur in ihrem Leben begibt sich Kerstin (Christina Grosse) an den Ort ihrer Kindheit. Sie setzt das rote Kajak ins Wasser und beginnt eine Reise über die Mecklenburgische Seenplatte. Zwischen Tourismus und Tristesse wird das Kajak für sie zur schützenden Kapsel — bis sie eines Tages Alima (Pegah Ferydoni) begegnet, die der paddelnden Einzelgängerin endlich die richtigen Fragen stellt.

Alima bedeutet dieser Ort nichts. Das ständige Paddeln, die Ruhe der Natur und das fehlende Funknetz sind ihr nur lästig. Die ebenso stoische wie verletzliche Kerstin ist da eine willkommene Abwechslung, sodass die unterschiedlichen Frauen ihren Weg gemeinsam fortsetzen. Doch nach und nach schleicht sich mit Sören (Niklas Wetzel), Thomas (Karsten Antonio Mielke) und Nina (Milena Dreissig) Kerstins Vergangenheit an der Seenplatte ein und fordert ihre Zurückgezogenheit endgültig heraus.

ALASKA feierte seine Premiere 2022 beim Filmfest München und gewann dort den Förderpreis Neues Deutsches Kino für die beste Regie. Auch beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern wurde der Film mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Hauptpreis „Fliegender Ochse“ und dem Publikumspreis. Kritiker lobten die atmosphärische Dichte, das präzise Drehbuch und den kompromisslosen Stil des Regisseurs, der bereits mit „Kahlschlag“ auf sich aufmerksam gemacht hatte. Produziert von Wood Water Films mit Unterstützung des Filmbüros Mecklenburg-Vorpommern und des Medienboard Berlin-Brandenburg, zeigt ALASKA eindrucksvoll, dass großes Kino auch aus kleinen Momenten entstehen kann – intensiv, poetisch und beunruhigend ehrlich.</video:description>
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    <video:title>Social Hygiene - Trailer</video:title>
    <video:description>Antonin (Maxim Gaudette) ist ein Dandy, der tagsüber Touristen beklaut, weil das wenigstens eine ehrliche Arbeit ist. In Gesprächen hinterfragen die fünf Frauen in seinem Leben - seine Schwester, seine Ehefrau, seine Angebetete, eine Finanzbeamtin und eine Frau, die zum Opfer seiner kleinen Verbrechen wird - seinen Lebenswandel.

„Côtés Umgang mit Sprache ist spielerisch, entfesselt. Es ist eine Freude, die geballte Wirkung von Diktion und Tonfall mitzuerleben, während er sich allmählich an seine wortreich miteinander ringenden Protagonist*innen herantastet.“ (Berlinale)</video:description>
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    <video:title>Privileg - Trailer</video:title>
    <video:description>Diese Doku erzählt eine Geschichte darüber, wie sich eine Geschlechtsangleichung anfühlen kann. Aber wer eine trans Person kennt, kennt nur eine Perspektive und nicht die, der gesamten Gemeinschaft. Aus Henri Vogels Perspektive erfahren wir unter anderem: Welche Herausforderungen sind zu bewältigen? Wie ist der Sicht von außen auf eine trans* Person? Was bedeuten Coming Out und Transition für eine Partnerschaft? Welche Anlaufstellen gibt es im persönlichen Umfeld und der Öffentlichkeit? Welchen Einfluss haben Religionsgemeinschaften im Coming-Out-Prozess? Wie funktioniert der Coming-Out-Prozess in der Realität? 

PRIVILEG ist der erste Langdokumentarfilm von Ali Schmahl und wurde am 20. März 2025 in Deutschland veröffentlicht. Der Film begleitet Henri Vogel, einen trans Mann aus Berlin, der offen über seine Transition, seine Ehe mit Johannes und sein Engagement für die LGBTQIA+ Community spricht. In persönlichen Gesprächen und Alltagsszenen gibt Henri Einblicke in die Herausforderungen und Erfahrungen, die mit seiner Identität verbunden sind. Dabei werden Themen wie Coming-Out, gesellschaftliche Wahrnehmung, religiöse Einflüsse und politische Rahmenbedingungen beleuchtet. Der Film wurde unter anderem im Kino Krokodil in Berlin und im Studio Kino in Hamburg gezeigt. Henri Vogel verstarb 2024 bei einem tragischen Unfall in Südafrika, doch durch diesen Film bleibt seine Stimme hörbar.</video:description>
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    <video:title>Khibula - Trailer</video:title>
    <video:description>Georgien 1991. Der Präsident, sein Premierminister und vier bewaffnete Getreue flüchten nach einem Militärputsch in die Berge. Die Gruppe versucht ihren unsichtbaren Verfolgern zu entkommen, indem sie ihren Aufenthaltsort ständig ändert. Dabei sind sie permanentem psychischen Druck ausgesetzt. 

Auf ihrem Weg erreicht den Präsidenten das Gerücht von loyalen Truppen, die ihn erwarten, um einen Partisanenkampf zu beginnen, der ihm wieder zurück an die Macht verhelfen soll. Nach mühseligen und gefährlichen Abenteuern muss der Präsident jedoch einsehen, dass sich alles dem fatalen Ende nähert. Nun hat er die Wahl, wie dieses Ende aussehen soll.

Das Drehbuch für VOR DEM FRÜHLING wurde von den realen Ereignissen inspiriert, die sich in Georgien kurz nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1991 ereigneten.</video:description>
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    <video:title>Chained - Trailer</video:title>
    <video:description>Nachdem ein Bürgerkrieg weite Teile eines Landes verwüstet hat, versuchen Rebellen und ausländisches Militär die Macht im Staat an sich zu reißen. Inmitten des Chaos verschanzen sich die beiden Freunde Ari und Cato in einem verlassenen Gebäude und träumen von besseren Zeiten.

In einer Nacht stürmen Rebellen das Gebäude. Die Ankunft der Kampftruppe zwingt die Freunde dazu, sich zwischen dem Sog der Macht und ihrer Freundschaft zu entscheiden. Während Cato im Kampf die Gräuel des Krieges erlebt, erfährt Ari vom Anführer der Rebellen Anerkennung und beginnt sich mit der Ideologie der Kampftruppe zu identifizieren. Die Freundschaft droht zu zerbrechen, was Ari in eine Situation bringt, in der er eine tödliche Wahl treffen muss.

CHAINED von Raphael Ghobadloo erzählt in atmosphärisch dichten Bildern vom Einfluss totalitärer Machtstrukturen auf persönliche Beziehungen. Der Film verhandelt die Versuchung von Zugehörigkeit, den Preis von Überzeugung und das Zerbrechen von Vertrauen. Ohne Pathos, aber mit emotionaler Wucht entfaltet sich ein Drama über Identität, Freundschaft und den freien Willen unter Druck.</video:description>
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    <video:title>Copie Conforme - Trailer</video:title>
    <video:description>Ein zufälliges Treffen in der toskanischen Nachmittagssonne. Ein britischer Autor (William Shimell), der über die Beziehung zwischen Original und Kopie in der Kunst spricht. Eine französische Galeristin (Juliette Binoche), die ihn zu einem Spaziergang durch ein malerisches Dorf einlädt. Was als lockerer Austausch beginnt, verwandelt sich in ein intensives Gespräch über Authentizität, Identität und die Natur menschlicher Beziehungen. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen, und das Spiel zwischen den beiden wird zunehmend komplexer.

In DIE LIEBESFÄLSCHER (Originaltitel: COPIE CONFORME) führt Abbas Kiarostami zwei Menschen durch einen einzigen Nachmittag, der wie ein ganzes Leben wirkt. Mit meisterhafter Ruhe lenkt er die Blicke auf Gesten, Zwischentöne und die Brüchigkeit menschlicher Verbindung. Juliette Binoche wurde für ihre schauspielerische Leistung 2010 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes mit dem Preis als Beste Darstellerin ausgezeichnet. 

Die subtile Inszenierung, die raffinierte Struktur und die philosophische Tiefe machten den Film schnell zu einem der meistdiskutierten Werke jenes Festivaljahrgangs. DIE LIEBESFÄLSCHER wurde mit dem Golden Spike beim Valladolid International Film Festival ausgezeichnet. Die Begegnung zweier Fremder, wird zur Studie über Nähe, Erinnerung, und über die Kraft einer Kopie, echter zu sein als das Original.

Mit Juliette Binoche als Galeristin Elle, William Shimell als der Autor James, Jean-Claude Carrière, Agathe Natanson und Adrian Moore.</video:description>
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    <video:title>Musik - Trailer</video:title>
    <video:description>Bei der Arbeit verkörpert Adam den beharrlichen Beamten, der mit ungerührter Miene Substandard-Wohnungen überprüft. Er will etwas anderes machen, etwas wie Musik.

Erst später zeigt sich, dass der Beamte eigentlich von einem anderen Leben träumt. &quot;Irgendetwas mit Musik&quot; würde er gerne machen, sagt er, und wirkt dabei im genau richtigen Maße lächerlich, um noch Empathie hervorzurufen. Die Selbstwahrnehmung des Helden und das Milieu, in das ihn der Film verwurzelt, wollen nicht so richtig zusammenpassen. Für seinen Abschlussfilm &quot;MUSIK&quot; erhielt der Wiener Stefan Bohun den Preis für den besten Kurzspielfilm bei der Diagonale - Festival des österreichischen Films sowie den First Steps Award der Deutschen Filmakademie und den Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken.</video:description>
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    <video:title>Gisela - Trailer</video:title>
    <video:description>Eine triste Hochhaussiedlung, bewohnt von den sozial schwachen Mitgliedern der Gesellschaft. Mittendrin lebt Gisela (Anne Weinknecht), verheiratet, ein Kind, Kassiererin, unbefriedigt und unzufrieden. Georg (Stefan Rudolf) und Paul (Carlo Ljubek), zwei nicht mehr ganz junge Tagediebe aus der anonymen Wohnbausiedlung, ergehen sich in Trinkgelagen und sexuellen Prahlereien und geraten dabei in den Bann der verheirateten Supermarktkassiererin Gisela (Anne Weinknecht).

Gisela (Anne Weinknecht) sagt nicht nein, als sie der lässige Georg (Stefan Rudolf) zu seiner Party einlädt. Dort lernt sie Paul (Carlo Ljubek) kennen. Der hängt zwar auch nur rum, scheint aber netter zu sein als die anderen. Gisela beginnt mit Paul ein Verhältnis. Es basiert auf Sex, sonst nichts. Irgendwann geht die Verbindung dann so unspektakulär zu Ende wie sie angefangen hat.

Ein emotionaler und irritierender Film, versehen mit der unkonventionellen Nonchalance seiner großartigen Darsteller*innen. Authentisch, planlos und unromantisch suchen sie nach dem eigenen Verständnis von Liebe, Freundschaft und Sexualität inmitten ihres schön gelegenen sozialen Wohnblockalltags. Die Poesie der Freiheit liegt bei diesen Figuren in der Resignation gegenüber einer Welt, die nicht hinter der sozialen Wohnungsbausiedlung liegt, sondern mitten in ihnen.</video:description>
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    <video:title>Love Life - Trailer</video:title>
    <video:description>In einer ruhigen japanischen Stadt lebt Taeko mit ihrem Ehemann Jiro und ihrem kleinen Sohn Keita ein harmonisches Leben, bis ein tragischer Unfall ihre Welt erschüttert: Keita stirbt plötzlich, und Taeko steht vor einem emotionalen Abgrund. Inmitten ihrer Trauer taucht Park, Keitas leiblicher Vater, wieder auf – taub, obdachlos und von der Gesellschaft vergessen. Taeko fühlt sich verantwortlich und beginnt, sich um ihn zu kümmern, was nicht nur ihre Ehe, sondern auch ihr eigenes Selbstverständnis auf die Probe stellt.

LOVE LIFE), ein japanisch-französisches Filmdrama von Kôji Fukada, feierte seine Premiere im Wettbewerb der 79. Internationalen Filmfestspiele von Venedig im Jahr 2022. Der Film wurde inspiriert von einem gleichnamigen Lied der Musikerin Akiko Yano und thematisiert die komplexen Facetten von Liebe, Verlust und persönlicher Verantwortung. Fukada, bekannt für seinen präzisen Erzählstil, inszeniert mit LOVE LIFE eine tiefgründige Geschichte über die Herausforderungen des modernen Familienlebens.

In den Hauptrollen brillieren Fumino Kimura als Taeko, Kento Nagayama als Jiro und Atom Sunada als Park. Die Kameraarbeit von Hideo Yamamoto fängt die subtilen Emotionen der Charaktere ein, während die Musik von Olivier Goinard die melancholische Atmosphäre unterstreicht. Der Film wurde nicht nur in Venedig gezeigt, sondern auch auf weiteren renommierten Festivals wie dem Toronto International Film Festival und dem Busan International Film Festival. LOVE LIFE ist ein bewegendes Porträt über die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen und die Suche nach Vergebung und Neuanfang.</video:description>
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    <video:title>The Wild One - Trailer</video:title>
    <video:description>Die Geschichte eines Überlebens, erzählt durch die Linse von Kunst und Schauspiel: Tessa Louise-Salomé beleuchtet das Leben von Jack Garfein, einem Holocaust-Überlebenden, Mitbegründer des Actors Studio und provokanten Regisseur. Zwischen Trauma und künstlerischer Rebellion wird aufgezeigt, wie Garfein persönliche Erinnerungen und gesellschaftliche Herausforderungen in eine radikale kreative Ausdrucksform übersetzt hat. Die visuell beeindruckende Erzählung verbindet Archivaufnahmen, Interviews und cineastische Kunstgriffe zu einer Reflexion über die transformative Kraft der Kunst, während die Stimme von Willem Dafoe durch den Film führt.

Mit atemberaubender Ästhetik und innovativer Erzählweise taucht THE WILD ONE tief in die Seele eines Künstlers ein, dessen Werk oft zensiert und missverstanden wurde. Der Film erforscht, wie Garfein durch Theater und Film Themen wie soziale Gerechtigkeit und persönliche Freiheit aufgriff und dabei Konventionen hinterfragte. Besonders seine Arbeit mit Schauspieltechniken, die auf emotionaler Authentizität basieren, spiegelt die Intimität und Tiefe seines Schaffens wider.

Der Film wurde bei den renommierten Tribeca Film Festival 2022 für seine außergewöhnliche Kameraführung ausgezeichnet. Er lief außerdem auf Festivals wie dem Deauville American Film Festival, dem Denver Film Festival und dem Cork International Film Festival, wo er durchweg begeisterte Kritiken erhielt. THE WILD ONE ist nicht nur ein Porträt eines faszinierenden Lebens, sondern auch eine kraftvolle Reflexion über die Rolle der Kunst in einer traumatisierten Welt. Ein Muss für alle, die sich für Geschichte, Schauspiel und die transformative Kraft der Kreativität interessieren.</video:description>
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    <video:title>Lonesome - Trailer</video:title>
    <video:description>Casey, ein junger Mann vom Land, flieht vor einem Kleinstadt-Skandal und sucht in Sydney einem Neustart. Dort trifft er Tib, einen isolierter Stadtbewohner. Zwischen den beiden entwickelt sich eine intensive Verbindung, die sowohl sexuelle als auch emotionale Aspekte umfasst. In ihrer Beziehung entdecken sie etwas, das ihnen zuvor gefehlt hat, doch beide sind unsicher wie sie damit umgehen sollen.

Regisseur Craig Boreham, bekannt für seine Arbeiten im australischen Queer Cinema, inszeniert mit LONESOME ein kraftvolles Drama über Sexualität, Einsamkeit und die Suche nach Verbindung in einer zunehmend vernetzten Welt. Die Hauptrollen übernehmen Josh Lavery als Casey und Daniel Gabriel als Tib, die beide für ihre intensiven Darstellungen gelobt wurden.

Der Film feierte seine Premiere im April 2022 beim Seattle International Film Festival und wurde anschließend auf weiteren Festivals wie dem Sydney Film Festival und dem Melbourne International Film Festival gezeigt. Im Januar 2023 kam LONESOME in die deutschen Kinos und erhielt positive Kritiken für seine  emotionale Komplexität und die berührende Verbindung zwischen den Hauptdarstellern.</video:description>
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    <video:title>Rodéo - Trailer</video:title>
    <video:description>RODEO taucht ein in die Motorradszene am Rand von Bordeaux, wo Julia sich nicht vorschreiben lässt, wie sie sich in einer von Männern beherrschten Welt zu verhalten hat. Jung, hart und schnell zur Gegenwehr bereit, betritt sie ein Umfeld aus illegalen Rennen, gestohlenen Maschinen und unruhigen Loyalitäten. Schon früh wirkt RODEO weniger wie ein klassischer Sportfilm als wie das Porträt einer Außenseiterin, die ihren Platz erobern will. Mit ihrem Talent und ihrer Entschlossenheit zieht Julia das Interesse einer lokalen Gang auf sich, die von Domino angeführt wird, der zwar im Gefängnis sitzt, die Gruppe aber weiter von außen steuert. Er macht sie zu seiner Protegée, während die Biker riskantere Diebstähle planen, und das Gleichgewicht kippt, als Julia sich mit Dominos Ehefrau Ophélie anfreundet. Aus der Faszination für Tempo und Status wird nach und nach ein angespanntes Ringen um Vertrauen, Macht und Zugehörigkeit, bei dem jede Allianz ihren Preis hat. Im Zentrum steht Julias Coming-of-Age, das von einem machohaften Umfeld geprägt ist, in dem Frauen als Eindringlinge gelten. RODEO gibt diesem Druck eine körperliche Form: Streit schlägt in Prügeleien um, und die Bewegung auf der Straße wird zu einer Möglichkeit, sich gegen das Eingesperrtsein zu wehren. Als Debütfilm von Lola Quivoron ist RODEO spürbar aus genauer Beobachtung der dargestellten Subkultur entstanden.</video:description>
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    <video:title>Mario - Trailer</video:title>
    <video:description>Mario ist zum ersten Mal im Leben verliebt, richtig verknallt. In Leon, den Neuen aus Deutschland. Aber beide spielen in der selben Fußballmannschaft und konkurieren um die selbe Position.

Er will Leon spüren, riechen, in seiner Nähe sein. Das bleibt auch anderen im Klub nicht verborgen und schon bald machen erste Gerüchte die Runde.

Nach den preisgekrönten Filmen &apos;Rosie&apos; und &apos;Fögi ist ein Sauhund&apos; erzählt Marcel Gisler in seinem neusten Film MARIO eine Liebesgeschichte zwischen zwei Fußballern. Der namensgebende Protagonist möchte Profifußballer werden. Dann verliebt Mario sich in seinen neuen Mitspieler...</video:description>
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    <video:title>Jessica Forever - Trailer</video:title>
    <video:description>In einer eigenartigen, dystopischen Welt schart die mysteriöse Anführerin Jessica (Aomi Muyock) eine Truppe aus raubenden und mordenden Waisenkindern (u.a. Sebastian Urzendowsky, Paul Hamy) um sich. Gejagt von einer autoritären Gesellschaft, die sie als Bedrohung ansieht, suchen sie Zuflucht in leerstehenden Häusern und versuchen, einen Ort zu finden, an dem sie nicht verstoßen werden.

Doch hinter der brutalen Fassade verbirgt sich eine eingeschworene Wahlfamilie für Ausgestoßene, die zum ersten Mal Nächstenliebe erfahren. Jessica (Aomi Muyock) wird für die Jungen zur Beschützerin und Mutterfigur, die ihnen eine Zukunft jenseits von Gewalt und Hass ermöglicht. Doch der Traum von Sicherheit droht zu zerbrechen, als die Vergangenheit sie einholt und ihr fragiles Gleichgewicht ins Wanken gerät.

JESSICA FOREVER feierte seine Premiere auf dem Toronto International Film Festival und wurde auf der Berlinale in der Sektion Panorama gezeigt. Das Regie-Duo Jonathan Vinel und Caroline Poggi erschafft mit seinem Spielfilmdebüt eine ungewöhnliche Mischung aus dystopischem Science-Fiction, poetischem Drama und radikaler Gesellschaftskritik.

Mit seiner hypnotischen Bildsprache, atmosphärischen Synth-Sounds und einer tief emotionalen Erzählweise hinterfragt der Film gängige Vorstellungen von Gewalt, Zugehörigkeit und Liebe. JESSICA FOREVER ist ein fesselndes Werk über eine verlorene Generation, die nach einem Platz in einer feindlichen Welt sucht.</video:description>
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    <video:title>Heimatklänge - Trailer</video:title>
    <video:description>Vor der atemberaubenden Kulisse der Schweizer Bergen, porträtiert dieser Film drei Stimmkünstler, die das traditionelle Jodeln zu einer eigenen Musiksprache weiterentwickeln.

Was hat Babygeschrei mit dem Echo eines Jodlers im Gebirge gemeinsam, was der Kopfton eines tuvinischen Nomaden mit der Bühnenshow eines Vokalartisten? Die Antwort lautet: DIE STIMME. 

Auf dem Hintergrund trutziger Alp- und moderner Stadtlandschaften dringt „heimatklänge“ in die wundersamen Stimmwelten von drei exzeptionellen Schweizer Stimm-Artisten ein. Ihr Klangkosmos reicht weit über das hinaus, was wir als Gesang bezeichnen würden. Die Musiker sind Teil eines zukunftweisenden Aufbruchs der alpenländischen Vokalkunst.</video:description>
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    <video:title>Charlatan - Trailer</video:title>
    <video:description>Ein Mann heilt mit Kräutern, wo Ärzte versagen. Sein Können zieht einfache Leute und politische Größen gleichermaßen an – doch mittem im Krieg, in dem sich die Machtverhältnisse täglich verschieben, kann eine außergewöhnliche Gabe auch zur Bedrohung werden. Wer heilt, stellt die Ordnung infrage.

Der Film CHARLATAN von Agnieszka Holland erzählt die wahre Geschichte des tschechischen Wunderheilers Jan Mikolášek. Inmitten der Wirren von Nationalsozialismus, Kommunismus und der Nachkriegszeit steigt Mikolášek zum gefeierten Heiler auf – doch seine Homosexualität und die Nähe zu politisch brisanten Persönlichkeiten machen ihn angreifbar. Gemeinsam mit seinem Assistenten gerät er ins Visier des Staates, der bald nicht mehr nur seine Methoden, sondern seine Existenz infrage stellt.

CHARLATAN feierte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2020 und wurde auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt, darunter das Cleveland International Film Festival, das Hong Kong International Film Festival und das Transilvania International Film Festival. Der Film wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter fünf Český lev (Tschechischer Löwe) für Bester Film, Beste Regie (Agnieszka Holland), Bester Hauptdarsteller (Ivan Trojan), Beste Kamera und Bester Ton. Zudem erhielt er eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis in der Kategorie Beste Regie.

Das historische Drama basiert auf realen Ereignissen und ist mehr als eine klassische Biografie: Es zeichnet das Bild eines Mannes zwischen Licht und Schatten, zwischen Intuition und Macht. Holland inszeniert mit starker visueller Sprache und großem Feingefühl eine Geschichte, die die Grenzen zwischen Wunderglaube, politischem Kalkül und privater Leidenschaft auslotet.</video:description>
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    <video:title>Aberrante - Trailer</video:title>
    <video:description>Dieser Film ist hin- und hergerissen zwischen den Visionen der Protagonistin und der Realität. Im Hintergrund ist ein aktuelles, starkes Thema zu sehen.
Ein Mann namens Ivan ist alleine in einem Raum und redet mit jemandem, den wir nicht sehen können. Er rezitiert einen gewaltigen Monolog, der auf Kindheitserinnerungen und auf seine Mutter zurückgeht, die im Badezimmer starb. Aber mit wem redet er? Wer ist diese unbekannte Person? Und warum hält Ivan sie in diesem schmutzigen, bröckelnden Raum gefangen? Diese Fragen werden bald beantwortet, auch wenn die Antworten unangenehm sein werden.</video:description>
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    <video:title>À mon âge je me cache encore pour fumer - Trailer</video:title>
    <video:description>Im Herzen des Hammams, weit weg von den anklagenden Blicken der Männer, Mütter, Liebhaber, Jungfrauen und islamischen Fanatiker, Hintern und Burkas, vermischen sich, konfrontieren sich, mit Lachen, Tränen, Wut, der Bibel und dem Koran... vor dem Blitz eines Dolches und der Stille Gottes.

Die Handlung konzentriert sich auf einen einzigen Tag, an dem sich politische Spannungen, persönliche Enttäuschungen und familiäre Erwartungen überschneiden. Obermeyer, selbst Dramatikerin und Schauspielerin, verbindet direkte Dialoge mit präziser Beobachtung und zeigt, wie das private Leben unweigerlich mit gesellschaftlichen Zwängen kollidiert. Die Begegnungen der Frauen lassen unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden: vom Wunsch nach Selbstbestimmung bis hin zur Angst vor religiösem und sozialem Druck. Der Film setzt auf emotionale Klarheit und schafft ein eindrucksvolles Ensemblebild.

I STILL HIDE TO SMOKE wurde auf mehreren internationalen Festivals gezeigt, darunter beim International Film Festival of Kerala. Auch auf europäischen Plattformen wie Cineuropa fand der Film große Aufmerksamkeit für seine mutige Erzählweise und seine direkte Ansprache politischer Themen.</video:description>
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    <video:title>Am Ende kommen Touristen - Trailer</video:title>
    <video:description>AM ENDE KOMMEN TOURISTEN ist ein einfühlsamer Film von Robert Thalheim, der sich mit den komplexen Themen der Vergangenheitsbewältigung und des menschlichen Miteinanders auseinandersetzt. Der Film folgt dem jungen Deutschen Sven, gespielt von Alexander Fehling, der seinen Zivildienst in der Gedenkstätte Auschwitz absolviert und dabei sowohl mit seiner eigenen Geschichte als auch mit der historischen Last des Ortes konfrontiert wird.

Svens Beziehung zum KZ-Überlebenden Stanisław Krzemiński, dargestellt von Ryszard Ronczewski, bildet das emotionale Zentrum des Films. Ihre anfänglich schwierige Beziehung entwickelt sich langsam, und durch die gemeinsamen Erlebnisse beginnt Sven, die Bedeutung seiner Arbeit und das Tiefe von Krzemińskis Erfahrungen zu verstehen. Diese persönliche Entwicklung steht im Kontrast zu seiner Romanze mit Ania, einer jungen Dolmetscherin, die ihm eine Perspektive außerhalb der schweren Vergangenheit bietet.

Die Kritiken loben den Film für seine sensible Herangehensweise an ein schwieriges Thema, ohne dabei in Sentimentalität oder dramatische Übertreibungen zu verfallen. Ronczewski liefert eine kraftvolle Performance als Mann, dessen Leben untrennbar mit der Geschichte verbunden ist, die er nie hinter sich lassen kann.

AM ENDE KOMMEN TOURISTEN vermeidet klischeehafte Darstellungen und bietet stattdessen eine realistische und tiefgehende Untersuchung der deutsch-polnischen Beziehungen, des Umgangs mit der Vergangenheit und der Bedeutung von Erinnerungsorten. Der Film, inspiriert von Thalheims eigenen Erfahrungen, betrachtet die fortlaufende Herausforderung, sich mit einer schweren Vergangenheit auseinanderzusetzen, ohne dabei die Hoffnung auf Versöhnung und Verständnis zu verlieren.</video:description>
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    <video:title>Träume und Asche - Se gennem Aske - Trailer</video:title>
    <video:description>Christian ist 23 und bewegt sich zwischen Dating-Apps, flüchtigen Begegnungen und der Erinnerung an eine Beziehung, die ihn nicht loslässt. Jede neue Bekanntschaft verspricht Nähe, doch mit jeder Begegnung wächst auch die Distanz zwischen dem, wonach er sich sehnt, und dem Leben, das er tatsächlich führt.

Statt einer klassischen Liebesgeschichte entfaltet sich TRÄUME UND ASCHE als Folge emotionaler Momentaufnahmen, die den Rhythmus queerer Datingkultur im digitalen Zeitalter nachzeichnen. Aus Swipes werden Gewohnheiten, Gespräche versanden, und Begehren bewegt sich ständig zwischen Euphorie, Verletzlichkeit und Erschöpfung.

Ohne seinen Protagonisten zu verurteilen, erzählt der Film von der widersprüchlichen Erfahrung, in Räumen voller Möglichkeiten nach echter Nähe zu suchen. Was zunächst wie eine Geschichte über Sex und Anziehung beginnt, entwickelt sich zu einem sensiblen Porträt von Trauer, Selbstwert und der Hoffnung, dass irgendwann jemand bleibt.

Unter der Regie von Marius Gabriel Stancu und getragen von Rex Leonard in der Hauptrolle ist TRÄUME UND ASCHE eine ehrliche, persönliche Auseinandersetzung mit queerer Intimität, Einsamkeit und den emotionalen Herausforderungen des modernen Datings.</video:description>
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    <video:title>Europe – She Loves - Trailer</video:title>
    <video:description>Acht junge Menschen suchen ihren Platz in der Gesellschaft verschiedener europäischer Länder, die von Wirtschaftskrisen und sozialen Missständen gezeichnet sind.

Vier Paare in vier europäischen Städten, die von sozialem und wirtschaftlichem Wandel geprägt sind. Jan Gassmann bietet einen eindringlichen Blick auf die junge Generation an den äußersten Rändern Europas. Mit EUROPE, SHE LOVES schafft er einen politischen Dokumentarfilm über Liebe in Zeiten des Umbruchs und der Krise. Der Alltag bringt allen ähnliche Probleme, und die Beziehungen sind eine Flucht in die Privatsphäre vor den Problemen ihrer Heimatländer. 

Jan Gassmann gelingt es, eine eindrucksvolle Nähe zu den Paaren aufzubauen und mit wenigen Bildern die Essenz von deren Lebensumständen episodisch zu erfassen.</video:description>
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    <video:title>Berlin Bytch Love - Trailer</video:title>
    <video:description>Im sommerlichen Berlin teilen die Teenager Sophie, 15, und Dominik, 17, ein Leben voller Liebe und Entbehrungen am Rande der Gesellschaft, rund um den Open-Air-Drogenmarkt im Görlitzer Park. Ihre Tage und Nächte sind von einer wilden Liebe geprägt, die sie vor der Realität schützt, in der sie in Hauseingängen schlafen und sich mit gesammelten Flaschen durchschlagen müssen. Ihre Geschichte nimmt eine Wendung, als der Winter naht und Sophies Schwangerschaft sowie Dominiks bevorstehender Gerichtstermin wegen früherer Vergehen bekannt werden, die ihre zerbrechliche Existenz am Rande des Görlitzer Parks mit dem Gespenst der Inhaftierung bedrohen. In den Erinnerungen an die vergangenen Sommernächte finden sie dennoch Trost, während sie über einen Neuanfang nachdenken.

BERLIN BYTCH LOVE von den Filmemachern Heiko Aufdermauer und Johannes Girke taucht tief in das Leben dieser jungen Liebenden ein und bietet einen ungefilterten Blick auf eine Welt, die oft übersehen wird. Der Dokumentarfilm, der über zwei Jahre lang gedreht wurde, ist ein Zeugnis für die Widerstandsfähigkeit von Jugendlichen, die mit gesellschaftlicher Gleichgültigkeit konfrontiert sind. Ein letzter Sommertraum könnte der jungen Familie helfen, der Aussichtslosigkeit zu entfliehen, doch sie beschließen, sich ihren Herausforderungen zu stellen. Sie suchen einen Weg durch das Rechtssystem und weg vom Drogensumpf um den Görlitzer Park, in der Hoffnung auf eine stabile Zukunft.

Der Film ist eine ergreifende Erkundung von Liebe, Widrigkeiten und dem Streben nach Würde inmitten des städtischen Verfalls. Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine Geschichte des Überlebens und der Widerstandsfähigkeit, die den Weg des Paares von der Ungewissheit des Lebens auf der Straße bis hin zu ihrem Kampf um einen Anschein von Normalität in einer kleinen Wohnung in den Wäldern schildert.</video:description>
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    <video:title>A good man - Trailer</video:title>
    <video:description>Was macht einen „guten Mann“ aus? Benjamin liebt Aude, beide wollen ein Kind - und Benjamin ist schwanger. In A GOOD MAN verschiebt Marie-Castille Mention-Schaar die Achsen von Körper, Geschlecht und Familie und erzählt eine queere Liebesgeschichte, die dort beginnt, wo gesellschaftliche Kategorien versagen. Intim, ruhig und radikal stellt der Film eine einfache, aber explosive Frage: Wer entscheidet, wie ein Leben aussehen darf?

Benjamin ist ein trans Mann, der seine Transition unterbricht, um ein Kind auszutragen. Der Film begleitet ihn ohne Erklärungsgesten - durch medizinische Räume, misstrauische Blicke, bürokratische Gewalt und private Zweifel. Dabei geht es nicht um Sensation, sondern um Alltag: um queere Elternschaft, um Selbstdefinition und um den Moment, in dem ein Körper gleichzeitig intim und politisch wird.

Zärtlich und zugleich unbequem, wurde A GOOD MAN auf internationalen Festivals intensiv diskutiert: Der Film war Teil der offiziellen Auswahl von Cannes 2020 (Label Cannes), lief in Deauville in der Reihe L’Heure de la Croisette, wurde beim Toronto International Film Festival gezeigt und war auf zahlreichen internationalen Queer-Filmfestivals präsent. Die Debatten um Repräsentation, Sichtbarkeit und das Erzählen trans* Geschichten begleiteten den Film von Anfang an – nicht als Störung, sondern als Resonanzraum.

Marie-Castille Mention-Schaar beschreibt ihren Film als Versuch, weniger über Geschlecht zu sprechen als über Liebe, Verantwortung und das Recht, eine Familie zu wählen. Getragen von starken Performances, allen voran Noémie Merlant und Soko, bleibt A GOOD MAN bewusst offen. Er liefert keine Antworten, sondern lädt ein, weiterzufragen: Wer darf Eltern sein? Wem gehört ein Körper? Und wie sieht eine Zukunft aus, in der queeres Leben nicht erklärt, sondern gelebt wird?</video:description>
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    <video:title>NARCISSISM – The Auto-Erotic Images - Trailer</video:title>
    <video:description>Toni Karat präsentiert einen provokanten Dokumentarfilm, der sich mit Gender, Narzissmus und Selbstliebe beschäftigt. 

Auf einem unberührten Dachboden aus dem Jahr 1929 zeigt der Film intime Einblicke in die queere und auch in die internationale sexpositive Community Berlins und stellt die Wahrnehmung der Zuschauenden von sich selbst und der eigenen Identität in Frage. Karat, ein*e preisgekrönte lesbische, nicht-binäre Künstler*in, geht der Frage nach, wie Gender und Sozialisation unsere Vorstellungen von Selbstliebe und Narzissmus prägen, insbesondere bei queeren Identitäten.

Der 90-minütige essayisitische Dokumentarfilm bietet nicht nur eine Reihe persönlicher Reflexionen, sondern ist auch ein eindringlicher Kommentar zu Selbstwahrnehmung, Empowerment und den gesellschaftlichen Konstruktionen, die sie beeinflussen. 

Karats vielfältiger Hintergrund in Kunst und Musik verleiht dem Film Tiefe und macht ihn zu einer fesselnden Erkundung von Identität und Psychologie.
Karats Arbeit, die für ihre einfühlsame Herangehensweise an komplexe Themen gefeiert wird, wurde nicht nur auf dem Berliner Pornfilmfestival als Eröffnungsfilm und als &quot;Bester Dokumentarfilm&quot; gewürdigt, sondern fand auch international Anklang. So wurde NARCISSISM beim Korea Queer Film Festival, Seoul als &quot;LGBTQ+ Film des Jahres&quot; prämiert. Auch die Jurys des Secs Film Fests, (Seattle), des Vienna Porn Film Festivals, des Hacker Film Festivals (Rom) und des Porn Film Festivals Barcelona verliehen dem Film jeweils den Preis für den besten Dokumentarfilm. Der Film greift den Mythos von Narziss auf und interpretiert die Geschichte neu, um die Bedeutung von Selbstverständnis und Selbstbestimmung vor allem von weiblich sozialisierten und marginalisierten Gemeinschaften zu betonen. 

Der Film untersucht auch die komplizierte Beziehung, die Lesben oft zum Narzissmus haben und erweitert den Dialog über die Selbstwahrnehmung.
Begleitend zum Film erschien ein gleichnamiger Fotoband.</video:description>
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    <video:title>Madame Kika - Trailer</video:title>
    <video:description>MADAME KIKA begleitet Kika in dem Moment, in dem ihr Leben auseinanderbricht. Schwanger mit ihrem zweiten Kind wird sie vom plötzlichen Tod ihres Partners getroffen und bleibt mit Trauer, Geldnot und den praktischen Anforderungen des Alltags allein zurück. Was als Porträt eines Schocks beginnt, entwickelt sich rasch zur Geschichte einer Frau, die weitermachen muss, obwohl um sie herum alles ins Wanken gerät.

Während Trauer und ökonomischer Druck aufeinanderprallen, bleibt Kika kaum Zeit, das Geschehene zu verarbeiten. Rechnungen müssen bezahlt, Entscheidungen getroffen und der eigene Körper unter immer größerer Belastung organisiert werden. Der Film bleibt dabei nah an ihrer körperlichen und emotionalen Erschöpfung und zeigt, wie aus einem privaten Verlust langsam ein Kampf um Stabilität und Würde wird.

Gleichzeitig entfaltet sich um Kika eine Welt, in der Schmerz und Absurdität ständig nebeneinander existieren. Dysfunktionale Familienverhältnisse, schräge Begegnungen und Kikas unerwarteter Einstieg in die Sexarbeit verleihen dem Film einen bitter-komischen Ton, ohne die Verletzlichkeit seiner Hauptfigur aus dem Blick zu verlieren. Gerade aus der Spannung zwischen emotionaler Verwüstung und den unerbittlichen Anforderungen des Alltags entwickelt KIKA seine tragikomische Kraft.

Unter der Regie von Alexe Poukine feierte KIKA seine Premiere in der Semaine de la Critique des Festival de Cannes 2025. Mit Manon Clavel sowie Suzanne Elbaz, Makita Samba und Thomas Coumans verbindet der Film präzise soziale Beobachtung mit Zärtlichkeit und schwarzem Humor und entwirft das Porträt einer Frau, die unter Druck um Halt ringt — und von den widersprüchlichen Wegen erzählt, auf denen Menschen trotz Verlust weiterleben.</video:description>
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    <video:title>Der Mensch ist seines Lebens froh – nicht nur als Embryo - Trailer</video:title>
    <video:description>Dieser Kurzfilm von Maren-Kea Freese ist eine skurrile Alltagsbeobachtung einer jungen Frau und eine Wiederentdeckung aus dem West Berliner Super8-Untergrund der 80er Jahre.</video:description>
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    <video:title>Cenizas - Trailer</video:title>
    <video:description>Caridad hat seit Jahren nicht mehr mit ihrem Vater gesprochen - nicht, seit er die Familie unter einer Wolke von Verdächtigungen und Anschuldigungen verlassen hat. Das ändert sich, als ein lange Zeit ruhender Vulkan Asche ausspuckt und Caridad isoliert und in der Gefahrenzone gefangen ist. In ihrer Not wendet sie sich an ihren Vater und konfrontiert ihn mit den Gefühlen, die sie so viele Jahre lang unterdrückt hat.

Geheimnisse, die sie über Monate, Jahre und Jahrzehnte für sich behalten hat, werden zu Brandsätzen, die jederzeit hochgehen können. Je länger der Countdown läuft, desto zerstörerischer wird die Explosion.</video:description>
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    <video:title>The Flats - Trailer</video:title>
    <video:description>THE FLATS ist eine intime Rückkehr in eine Kindheit, die von Mord, Rache und Angst geprägt ist. Joe war neun, als sein Onkel in Belfast getötet wurde, und das Trauma hat ihn nie verlassen; als Erwachsener blickt er aus seiner Hochhauswohnung auf eine Vergangenheit, die weiter gegenwärtig bleibt.

Der Film begleitet Joe, während Erinnerung zu einer Form der Nachstellung wird. In THE FLATS werden Erinnerungen immer wieder inszeniert, bis die Grenze zwischen Erlebtem und Gespieltem zu verschwimmen beginnt. Die Spannung entsteht weniger aus Erklärung als aus dem unruhigen Wechsel zwischen Gegenwart und der Last des Früheren.

Über Joes Geschichte hinaus richtet THE FLATS den Blick auf die Folgen politischer Gewalt und auf die Kinder, die in ihr aufwachsen. Der Film macht die Größe des Verlusts spürbar, ohne die individuelle Trauer aus dem Blick zu verlieren, und zeigt, wie privates Leid mit öffentlicher Geschichte untrennbar werden kann. Er fragt danach, was Gerechtigkeit, Erinnerung und Verantwortung bedeuten, wenn die Vergangenheit die Gegenwart weiter bestimmt.

Alessandra Celesia, die in ihrer Arbeit seit Langem die Grenze zwischen Theater und Film erforscht, gestaltet THE FLATS als Dokumentarfilm, in dem Zeugnis und Performance aufeinandertreffen. So wird Erinnerung sichtbar, verletzlich und umkämpft zugleich. THE FLATS bleibt nahe an seinem Protagonisten und öffnet doch eine größere Betrachtung von Konflikt, Wiederannäherung und dem schwierigen Blick zurück.</video:description>
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    <video:title>Berlin Rhapsody - Trailer</video:title>
    <video:description>BERLIN RHAPSODY blickt auf Berlin als Stadt permanenter Bewegung, in der Tradition und Innovation, Geschichte und Gegenwart, Hektik und Ruhe nebeneinander bestehen. Inspiriert von Walter Ruttmanns Stummfilm von 1927, beobachtet der Film die moderne Metropole über Bilder statt über Dialog und macht Straßen, Parks und Verkehrswege zu einem lebendigen Porträt.

Die Kamera fährt in die U-Bahn zur Rushhour, begleitet Fahrradkuriere durch dichten Verkehr und verweilt in Parks, in denen Menschen kurz aus dem urbanen Druck heraustreten. E-Scooter, Smartphones und digitale Werbetafeln ersetzen dampfende Lokomotiven und Zeitungspressen, doch der Grundrhythmus bleibt: eine Stadt, die sich unablässig bewegt und in der sich alle ständig neu einrichten müssen.

Daraus entsteht keine These und kein Urteil, sondern eine aufmerksame Beobachtung von Gegensätzen. Luxuriöse Hochhäuser stehen neben improvisierten Wohnwagensiedlungen, Start-ups neben traditionellen Eckkneipen, Demonstrationen neben dem Feierabendverkehr. Indem BERLIN RHAPSODY auf klassischen Dialog verzichtet und Schnitt, Bewegung und Stille die Wahrnehmung tragen lässt, zeigt der Film Berlin als Ort von Vielfalt, Widersprüchen und fortwährendem Wandel.

Der Film ist als Dokumentarfilm angelegt und bleibt seiner beobachtenden Haltung treu, ohne das Gesehene zu bewerten. Er führt Ruttmanns Idee in die Gegenwart weiter und stellt den urbanen Alltag ins Zentrum.</video:description>
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    <video:title>Wie verfilmt man einen Präsidenten? - Trailer</video:title>
    <video:description>Wie filmt man einen Diktator? Ein spannendes Zeitdokument über den polnischen General Jaruzelski, der 1981 in Polen das Kriegsrecht verhängte, versucht eine Antwort zu geben. 

Die Berater des letzten nicht demokratisch gewählten Präsidenten Polens wollten den Filmemacher Klaus Dörries als Gehilfen für einen Propagandafilm missbrauchen, doch dieser übelistete die kommunistischen polnischen Offiziellen. So zeigt der Film, was man sonst nicht zu sehen bekommt: Die Absprache von Fragen und Antworten vor einem Interview, wartende Diener und misstrauische Bodyguards, ein alles beobachtender und bewachender Zeremonienmeister, in der Person des Pressesprechers.</video:description>
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    <video:title>Farewell Halong - Trailer</video:title>
    <video:description>Die Halong-Bucht im Norden Vietnams ist UNESCO-Weltkulturerbe und jährlich Anlaufpunkt für Millionen von Touristen aus aller Welt. Hier ragen an die 2000 unbewohnte Kalksteinfelsen aus dem türkisfarbenen Wasser empor. Inmitten dieser atemberaubenden Naturkulisse befindet sich das schwimmende Dorf „Tò Bò Nâu“. Die vietnamesische Regierung hat nun begonnen, die Bewohner auf das Festland umzusiedeln.

&quot;Der thematische Überbau spricht Bände, obwohl, oder gerade weil Duc so super nah an den Menschen geblieben ist. Grüße gehen raus an meinen tollen Regiekollegen von der Filmuniversität!&quot; (Sooner Kuratorin Eva Neidlinger)

„FAREWELL HALONG besticht durch seine Nähe und Unmittelbarkeit. Ein außergewöhnlicher dokumentarischer Heimatfilm.“ (spielfilm.de)</video:description>
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    <video:title>Hope - Trailer</video:title>
    <video:description>Auf der gefährlichen Fluchtroute vom Golf von Guinea bis zur marokkanischen Küste treffen zwei junge Menschen aufeinander, die nichts verbindet außer der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa. Hope, eine junge Nigerianerin, begegnet dem Kameruner Léonard während einer lebensbedrohlichen Reise durch die Wüstenlandschaften Nordafrikas, wo Gewalt, Ausbeutung und der erbarmungslose Menschenhandel allgegenwärtig sind.

Zunächst weist Léonard Hope zurück, doch sie weicht ihm nicht von der Seite. Bald erkennt er, dass auch er auf ihrer brutalen Odyssee ohne Unterstützung kaum Chancen hat. Zwischen Misstrauen und Überlebenswillen entwickelt sich eine fragile Verbindung, geprägt von Solidarität und gegenseitiger Abhängigkeit inmitten der unmenschlichen Realität ihres Alltags.

HOPE ist das eindrucksvolle Spielfilmdebüt des französischen Regisseurs Boris Lojkine, der zuvor für seine dokumentarische Arbeit bekannt war. Für maximale Authentizität besetzte Lojkine die Hauptrollen mit Laiendarsteller*innen, die er selbst in Flüchtlingscamps im Norden Marokkos kennenlernte. Die herausragenden Darstellungen von Endurance Newton (Hope) und Justin Wang (Léonard) verleihen dem Film intensive Glaubwürdigkeit und emotionale Tiefe.

Der Film feierte 2014 seine Premiere in der renommierten Semaine de la Critique der Internationalen Filmfestspiele von Cannes und erhielt dort den SACD-Preis. Weitere Auszeichnungen folgten beim Festival du Film Francophone d’Angoulême, wo HOPE sowohl den Valois Magelis als auch den Preis für die beste Regie gewann.</video:description>
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    <video:title>Personale - Trailer</video:title>
    <video:description>PERSONALE begleitet ein Housekeeping-Team in einem Vier-Sterne-Hotel in den Dolomiten, in dem makellose Zimmer und gepflegte Räume von Menschen abhängen, die die Gäste kaum wahrnehmen. Überwiegend Frauen mit Migrationsgeschichte bewegen sich durch Wäschekeller, Flure und Wellnessbereiche, während der Film konsequent ihrer Perspektive und ihren Arbeitsabläufen folgt.

Tag für Tag wiederholen sich dieselben Handgriffe: putzen, schrubben, wischen, bügeln, polieren, frische Handtücher verteilen und Zimmer herrichten, bevor der Aufwand hinter dem scheinbar mühelosen Komfort verschwindet. Die Pausen sind kurz, der Arbeitsrhythmus ist streng, und selbst wenige Minuten außerhalb der Arbeit fallen auf. Indem der Film Hände, Körper und Arbeitsgeräte beobachtet statt die spektakuläre Berglandschaft, macht er die körperliche Realität sich ständig wiederholender Arbeit unmittelbar erfahrbar.

PERSONALE weitet den Blick auf Fragen von Sichtbarkeit, Arbeit und Würde. Der Dokumentarfilm zeigt, wie sehr Gastlichkeit von unsichtbarer Arbeit lebt, wie Hierarchien bestimmen, wer gesehen wird und wer im Hintergrund bleibt, und wie Sprache und Migration den Alltag im Dienstleistungssektor prägen. Auch Unterschiede innerhalb des Teams werden an praktischen Fragen von Zuständigkeit, Kommunikation und Zugehörigkeit sichtbar und verweisen auf größere gesellschaftliche Zusammenhänge.

Unter der Regie von Carmen Trocker feierte PERSONALE seine Premiere bei CPH 2024 und wurde anschließend auf zahlreichen internationalen Dokumentarfilmfestivals gezeigt. Mit seinem präzisen beobachtenden Blick entsteht ein eindringliches Porträt jener unsichtbaren Arbeit, die Komfort überhaupt erst möglich macht.</video:description>
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    <video:title>Kaibutsu - Die Unschuld - Trailer</video:title>
    <video:description>Saori Mugino ist eine junge Witwe und Mutter. Ihre ganze Liebe gehört ihrem Sohn Minato. Als sich der Junge mehr und mehr zurück zieht, spürt sie, dass etwas nicht stimmen kann. Mit Entsetzen erfährt Saori, dass Minatos Lehrer schuld sein soll an seinem merkwürdigen Verhalten. Aufgebracht stürmt sie in die Schule, verlangt Antworten. Doch man lässt sie im Unklaren. Saori aber lässt nicht locker und geht der Sache auf den Grund. Bis nach und nach offenbar wird, was wirklich geschah… Wahrlich meisterhaft erzählt der preisgekrönte japanische Regisseur Hirokazu Kore-eda (SHOPLIFTERS, BROKER) eine berührende Geschichte über verbotene Gefühle und alltägliche Vorurteile. Die kunstvolle Struktur von DIE UNSCHULD ist eine Reminiszenz an RASHOMON von Akira Kurosawa: Völlig zurecht erhielt das neue Bravourstück von Kore-eda beim Festival in Cannes den Preis für das beste Drehbuch (Yuji Sakamoto). Die einfühlsame Musik stammt vom unvergessenen Oscar®-Gewinner Ryuichi Sakamoto (DER LETZTE KAISER).</video:description>
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    <video:title>Le Sixième Enfant - Trailer</video:title>
    <video:description>Franck, a scrap merchant, and Meriem have five children, a sixth on the go, and serious money issues. Julien and Anna are lawyers and cannot have a child. This is the story of an inconceivable agreement.</video:description>
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    <video:title>Üç maymun - Trailer</video:title>
    <video:description>Nichts sehen, nichts hören und nichts sagen–nach diesem Prinzip organisiert Eyüps Familie ihr Leben. Um die Tat seines Vorgesetzten, eines einflussreichen Politikers, zu decken, übernimmt Eyüp die Schuld und geht ins Gefängnis.

Zurück bleibt eine Familie im Ausnahmezustand. Eyüps Sohn Ismail versucht, die Rolle des „Mannes im Haus“ zu übernehmen, während seine Mutter Hacer zunehmend in die Nähe jenes Mannes gerät, der für Eyüps Verurteilung verantwortlich ist. Zwischen Pflichtgefühl, Abhängigkeit und Verdrängung beginnen sich Risse im familiären Gefüge zu zeigen.

Was als Akt der Loyalität gedacht ist, entwickelt sich zu einem Geflecht aus Lügen und verschwiegenen Wahrheiten. Nuri Bilge Ceylan erzählt von moralischer Blindheit und den zerstörerischen Folgen des Schweigens – und davon, wie das Verdrängen der Wahrheit ein Unheil auslöst, das sich nicht mehr kontrollieren lässt.

THREE MONKEYS feierte seine Premiere im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2008, wo Nuri Bilge Ceylan mit dem Preis für die Beste Regie ausgezeichnet wurde. Der Film war zudem für die Goldene Palme nominiert und wurde als türkischer Beitrag für den Oscar als Bester Internationaler Film eingereicht. Three Monkeys gilt als internationaler Durchbruch des Regisseurs und als eines der zentralen Werke des zeitgenössischen türkischen Kinos.</video:description>
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    <video:title>The Bicycle - Trailer</video:title>
    <video:description>Antonia ist Kanadierin, die ebenso wenig Deutsch spricht, wie Mark Englisch. Kommunikationsprobleme sind unvermeidlich. Der Parisurlaub ist ein letzter Versuch die festgefahrene Beziehung zu retten: Mit mäßigem Erfolg - bis Antonia Mark ein Fahrrad schenkt.

Arne Körner tut uns nicht den Gefallen, zu erklären, worum es in seiner Geschichte eigentlich geht. Er zeigt stattdessen ein „Roadmovie-in-Progress“, zwei Menschen, die miteinander einsam sind und versuchen, das beste aus ihrer gemeinsamen Zeit zu machen. Und daran glorreich scheitern.</video:description>
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    <video:title>Older Brothers - Trailer</video:title>
    <video:description>Regisseur Valentin Scholz, Sohn von Wolfgang, hatte eigentlich eine gemütliche Reisedoku im Sinn, als er sich für 10 Tage als stiller Beobachter mit an Bord begabt. Doch wenn die beiden Brüder Gedichte diskutieren, kann es auch hitzig zugehen.

OLDER BROTHERS ist „ein eindringlicher Film über das Verhältnis zweier Brüder, die auf der Suche zueinander viel über sich und ihre Generation erzählen.“ (general-anzeiger-bonn.de)</video:description>
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    <video:title>Heirate Mir! - Trailer</video:title>
    <video:description>Der schüchterne Friedhofsangestellte Eugen wird zur Brautschau nach Polen geschickt. Dort verliebt er sich sofort in die hübsche Goschka (Verona Pooth).

Douglas Wolfsperger lässt Verona Pooth (2002 – Durchgeknallt im All, Driven), als die polnische Putzfrau Goschka und Ulrich Noethen (Comedian Harmonists, Der Untergang, Oh Boy, Gripsholm, Das fliegende Klassenzimmer) als unscheinbaren Totengräber Eugen, in der schwarzhumorigen Komödie HEIRATE MIR! die Freuden Katalogehe entdecken.

„Der Regisseur hat rund fünf Jahre Arbeit in einen Film investiert, der alles mitbringt, was einen potentiellen Kult-Klassiker und Wolfspergers Handschrift ausmacht: Eine schräge Geschichte, skurrile Gestalten, Liebe zum Detail und manch gotteslästerliche Bosheit. Vor allem ist es ihm gelungen, Verona Feldbusch zu bändigen. Die darstellerische Autodidaktin trägt den Film fast mühelos.“ (Film und TV Kameramann)

Mit Ulrich Noethen als Eugen Schafmeyer, Verona Pooth als Malgorzata &quot;Goska&quot; Kawalerowicz, Ingrid van Bergen als Regine Schafmeyer, Michael Schiller als Fritz, Roswitha Schreiner als Traudl und Jean-François Perrier als Kommissar.</video:description>
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    <video:title>HLM Pussy - Trailer</video:title>
    <video:description>Die Freundinnen Amina, Djeneba und Zineb sind fünfzehn Jahre alt und unzertrennlich. Als Zineb Opfer eines sexuellen Übergriffs wird, beschließen die drei Teenagerinnen, den Täter durch ein Handyvideo zu überführen - was ihnen auch gelingt. Ohne es mit den anderen abzusprechen, stellt Amina das Video online. Doch was als Support für Zineb gedacht war, löst eine schon bald nicht mehr kontrollierbare Kettenreaktion aus. Sie stellt zwischen den Freundinnen, in ihren Familien und schließlich im gesamten Stadtviertel alles in Frage, was bisher sicher schien.</video:description>
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    <video:title>The Eye of Silence - Trailer</video:title>
    <video:description>Amélie und Coco, zwei junge Pekingerinnen, suchen den idealen Ehemann. Sie besuchen eine der heißesten Parteien des Jahres, auf der Coco während eines erotischen Spiels versehentlich getötet wird. Amélie besitzt eine geheime Fähigkeit und wird dadurch zur einzigen Zeugin der Tat: Sie kann im Dunkeln sehen. Da niemand ihr helfen kann, entscheidet sie sich, die Dinge in ihre eigenen Hände zu nehmen.

THE EYE OF SILENCE zeigt welche tiefgreifenden Veränderungen „der Wertewandel in der chinesischen Gesellschaft, hin zur alles beherrschenden Kommerzialisierung unserer globalisierten Ära hat.“ (filmdoo.com)</video:description>
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    <video:title>Grand Jeté - Trailer</video:title>
    <video:description>Nadja lebt für Disziplin und Kontrolle: Als Tanzlehrerin formt sie Körper, hält Schmerz aus und übersetzt Gefühle in Bewegung. Ihr eigenes Leben wirkt dagegen wie eine Leerstelle – geprägt von Einsamkeit, Routinen und einer Vergangenheit, in der sie sich früh von ihrem Sohn Mario entfernt hat.

Als Nadja Mario nach Jahren wieder gegenübersteht, beginnt eine Annäherung, die zunächst nach nachholender Nähe aussieht. Doch aus der Suche nach Verbindung wird etwas Unbenennbares: Eine Intimität entsteht, die sich jeder eindeutigen Rolle entzieht und Schritt für Schritt Grenzen verschiebt. Der Film beobachtet, wie Begehren, Abhängigkeit und Macht sich ineinander verschränken – und wie schwer es ist, auszusteigen, wenn Nähe zugleich Trost und Gefahr bedeutet.

GRAND JETÉ erzählt dieses radikale Kammerspiel mit großer körperlicher Präsenz und ohne moralische Erläuterungen. Das Drama basiert auf dem Roman „Fürsorge“ von Anke Stelling und arbeitet mit einer präzisen, oft beklemmenden Beobachtung der Figuren und ihrer Räume.

Der Film feierte seine Premiere im Panorama der Berlinale 2022 und war dort für den Panorama Audience Award nominiert. Darüber hinaus wurde Constantin Campean für die Kameraarbeit mit dem Preis der Deutschen Filmkritik (Beste Bildgestaltung) ausgezeichnet.</video:description>
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