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    <video:title>Am Himmel - Trailer</video:title>
    <video:description>Es ist Nacht Am Himmel, einer Wiese am Rande von Wien. Die Täter sind weg. Verletzt und ohne Schuhe läuft Maya zurück in die Stadt – nach Hause. 

Sie fährt kurzerhand nach Italien, zu Daniel, ihrem Freund. Daniel weiß nicht, was ihr in Wien widerfahren ist, doch er spürt etwas ist anders. Maya möchte die Kontrolle über ihr Leben wiedererlangen, kein Opfer sein. Und doch treibt sie nur mehr durch die Welt. Wie eine unverankerte Insel.

&quot;In Maria Spanring hat Chmielewska eine kongeniale Darstellerin, die Maya sowohl physisch als auch psychologisch in jedem Paradoxon erfasst.&quot; (Alexandra Zawia)</video:description>
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    <video:title>The Disobedient - Trailer</video:title>
    <video:description>Die Jugendfreunde Leni und Lazar sind nach Jahren wieder vereint und beschließen, eine spontane Fahrradtour durch Nordserbien zu unternehmen.

Während die beiden über die Landstraßen von Serbien radeln, wohin sie wollen, entdecken sie auf der Fahrradtour neue Dinge, sowohl in der Landschaft als auch in ihrer Beziehung. Sie zanken und streiten sich, halten sich aneinander fest und hoffen inständig, dass sie bereit sind, als Erwachsene wieder zusammen zu sein.

Das Drehbuch und die Dreharbeiten basieren auf Ideen, die aus den Träumen und Überlegungen der Regisseurin Djukic stammen, und sie &quot;und ihre beiden Stars machen diese filmische Begegnung zu etwas mehr als Einzigartigem. Etwas, das erstaunlich, prüfend, verblüffend ist und eine Erfahrung ausdrückt, die Djukic selbst erdacht, gewünscht und gelebt hat.&quot; (Stage Buddy)</video:description>
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    <video:title>Mi Piel Oculta - Trailer</video:title>
    <video:description>Fünf Menschen unterschiedlicher Generationen und soziokultureller Hintergründe teilen ihre Lebensgeschichten, um die Geheimnisse zu enthüllen, die ihre Körper bewahren. Sie rekonstruieren sich selbst durch eine Reise zu sich selbst, als ein selbstreflexiver Prozess über ihre eigenen Identitäten.

MY HIDDEN SKIN (Mi piel oculta) ist ein mexikanischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2022, der unter der Regie von Guadalupe Sánchez Sosa und Pablo Delgado entstand. Der Film wurde auf verschiedenen internationalen Festivals gezeigt, darunter das 17. Festival Internacional de Cine Documental de la Ciudad de México (DocsMX), Ambulante 2023, das 3. Festival de Cine de Mujeres y Diversidades del Género (FESTMYD), die 19. Muestra Internacional de Mujeres en el Cine y la Televisión 2023, das San Diego Latino Film Festival 2024 und ARREBOL Cine Hecho por Mujeres Latinoamericanas 2024.

Die Protagonist*innen sind Kany, eine trans Person; Julia, die seit ihrer Kindheit weiß, dass sie lesbisch ist; Erika, eine Frau, die sich mit Übergewicht auseinandergesetzt hat; Natalia, eine Krebsüberlebende; und Rosaly, eine heterosexuelle Frau, die die Gründe für ihre gescheiterten Beziehungen erkennt. Der Film bietet einen intimen Einblick in ihre Erfahrungen und die Art und Weise, wie sie ihre Körper und Identitäten wahrnehmen und reflektieren.</video:description>
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    <video:title>Reflex on the Screen - Trailer</video:title>
    <video:description>Über einen Zeitraum von acht Jahren begleitet die Kamera Stefano auf seinem Weg der Geschlechtsangleichung. Der italienische Protagonist spricht offen über erste Erfahrungen, medizinische Eingriffe und gesellschaftliche Herausforderungen. Frühere Interviews dokumentieren sein Ringen mit Identität, Selbstbild und hormonellen Veränderungen. Trotz wachsender Sichtbarkeit in Medien und sozialen Netzwerken distanziert er sich später von Teilen der LGBT-Community, insbesondere von Oberflächenaktivismus und persönlichen Angriffen. Das Spannungsfeld zwischen individueller Transformation und öffentlicher Wahrnehmung wird in klaren Bildern aufgezeichnet.

Im Verlauf der Dokumentation entsteht ein vielschichtiges Porträt, das Fragen nach Authentizität, Selbstbestimmung und öffentlichem Bild verhandelt. Regisseur Matteo Faccenda verzichtet auf Inszenierung zugunsten kontinuierlicher Beobachtung, wodurch sich eine eindringliche Nähe zum Protagonisten entwickelt. REFLEX ON THE SCREEN wurde 2021 auf dem VISIONI DAL MONDO – International Documentary Film Festival in Mailand mit dem Jury-Preis für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Die Produktion nutzt dokumentarisches Material, Archivaufnahmen und persönliche Gespräche, um eine intime Chronik des Geschlechtswandels zu rekonstruieren. Die Reflexion über Medienbilder, Transidentität und Repräsentation steht im Zentrum dieses Independent-Films. Die filmische Darstellung trans Maskulinität stellt dabei nicht nur biografische Fakten dar, sondern beleuchtet auch gesellschaftliche Dynamiken, denen trans Personen in der Öffentlichkeit begegnen.</video:description>
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    <video:title>Half-Sister - Trailer</video:title>
    <video:description>Als zwei Halbschwestern gezwungen sind, zusammenzuziehen, müssen sie sich mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit und Abneigung auseinandersetzen.

Irena (gespielt von Co-Autorin Ursa Menart, die auch bei MY LAST YEAR AS A LOSER Regie führte), frisch von ihrem Mann getrennt, und ihre burschikose, aggressive, vegane Halbschwester Neža haben außer ihrem Vater nichts gemeinsam. 

Regisseur Damjan Kozole (NIGHTLIFE) ließ sich von seinen eigenen Erfahrungen inspirieren, als er als Erwachsener erfuhr, dass er ein Halbbruder hat.

&quot;HALF-SISTER ist eine brillante Charakterstudie, das nahezu perfekte Drehbuch eine Ausnahme in der heutigen Landschaft der atmosphärischen Nicht-Erzählungen.&quot; (filmuforia)</video:description>
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    <video:title>Der Kopf der Katze - Trailer</video:title>
    <video:description>Von der Außenwelt abgeschirmt bereitet eine Mutter ihre Totcher auf eine unbekannte Welt vor. Das Mädchen übt sich in Verzicht und Rationalität.Die Mutter möchte das 7-jährige Kind zu einer Spezialistin ausbilden. Auf dem Lehrplan stehen Schießen, Autofahren, Naturwissenschaften und Hausarbeit. Als das Mädchen zur Behlohnung einen 13-jährigen Haussklaven namens „Hund“ bekommt, ändert sich alles.

Das Regie- und Autor*innenduo Harriet Maria und Peter Meining (FALTER) haben sich für DER KOPF DER KATZE vom verstörenden Erziehungsratgeber „Die Deutsche Mutter und Ihr erstes Kind“ aus dem Jahre 1934 inspirieren lassen.

„DER KOPF DER KATZE ist eine surreale, faszinierende Dystopie, die die Zuschauenden erschaudern lässt.“ (FBW)</video:description>
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    <video:title>Rohbau - Trailer</video:title>
    <video:description>Die Baustelle eines Luxusbauprojektes bei Nacht: Der ehrgeizige Bauleiter Lutz hat illegale Bauarbeiter angeheuert, um Kosten zu sparen. Doch es kommt zu einem tragischen Unfall. Am nächsten Tag wird ein Treffen mit Investor*innen plötzlich durch die 14-jährige Irsa gestört, die nach ihrem Vater sucht. Während Lutz die Chance wittert, sich für ein millionenschweres Projekt zu profilieren, treibt Irsas Verzweiflung sie immer wieder zu ihm. Um sie von seiner Baustelle fernzuhalten, entscheidet er sich, sie wegzubringen. Auf ihrer gemeinsamen Reise entwickelt sich eine Verbindung, geprägt von Nähe und Distanz, Schuld und Verantwortung.

Tuna Kaptan, der bereits mit seinen Kurzfilmen internationale Aufmerksamkeit erregte, inszeniert sein Spielfilmdebüt mit präzisem Blick für das Unsichtbare zwischen Menschen. Die Kamera bleibt nah an den Figuren, erfasst ihre Unsicherheit und das Schweigen, das sie voneinander trennt. Zwischen Beton, Glas und unfertigen Räumen entsteht eine symbolische Landschaft innerer Entfremdung. Filmdienst und epd Film betonen die subtile Bildsprache und die atmosphärische Dichte, mit der Kaptan seine Figuren porträtiert.

ROHBAU feierte seine Premiere bei den Internationalen Hofer Filmtagen 2023 und wurde dort als Teil des Wettbewerbsprogramms präsentiert. Weitere Festivalstationen waren das Achtung Berlin Filmfestival 2024, wo der Film auf positive Resonanz stieß. Mit seiner ruhigen, konzentrierten Erzählweise und der sensiblen Figurenzeichnung markiert ROHBAU einen wichtigen Schritt im aktuellen deutschen Autorenkino und bestätigt Tuna Kaptan als eindrucksvolle neue Stimme des europäischen Films.</video:description>
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    <video:title>Pusher - Trailer</video:title>
    <video:description>PUSHER beginnt mit Frank und seinem Freund Tonny, die durch Kopenhagen fahren und unverblümt reden, während die Stadt ihnen weder Schönheit noch Trost bietet. Frank ist ein Dealer, gefangen in einer engen, alltäglichen Woche, und der Film begleitet ihn von einem Geschäft zum nächsten, während sich der Druck leise verdichtet.

Ein großer Auftrag eines schwedischen Kunden verspricht zunächst Geld und Bewegung, doch Frank kann die Ware nicht bekommen, weil er seinem Lieferanten bereits Geld schuldet. Der Verkauf kommt schließlich zustande, trotzdem trifft die Polizei ein, bevor er das Geld kassieren kann, und die Woche kippt in einen langsamen Absturz. Am Donnerstag wacht er in einer Zelle auf, und der Abwärtsstrudel führt so weit, dass er seine Mutter um Geld bitten muss.

Unter der Regie von Nicolas Winding Refn und nach einem Drehbuch mit Jens Dahl ist PUSHER als harter, ungeschönter Kriminalfilm angelegt, mit Kim Bodnia als Frank, Mads Mikkelsen als Tonny, Laura Drasbaek als Vic, Zlatko Buric als Milo, Slavko Labovic als Radovan und Peter Anderson als Hasse. Die Kamera von Morten Soborg, der Schnitt von Anne Osterud und die Musik von Peter Peter und Povl Kristian Mortensen stützen einen Film, der dicht bei Gesichtern, Schulden und Verletzungen bleibt. PUSHER ist hart, direkt und emotional knapp und markiert den Beginn einer Kultfilm-Trilogie.</video:description>
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    <video:title>Fragile Memory - Trailer</video:title>
    <video:description>Der junge ukrainische Filmemacher Igor Ivanko begibt sich auf die Suche nach der Geschichte seines Großvaters Leonid Burlaka, einem berühmten sowjetischen Kameramann aus Odessa, dessen Lebenswerk mit seinem schwindenden Gesundheitszustand aufgrund von Alzheimer zu verblassen droht. Burlaka, dessen Karriere in den 60er Jahren im Odessa Film Studio aufblühte, hinterließ ein reichhaltiges Archiv mit Filmen, selbstgedrehten Videos, Briefen und Fotos, die zentrale Momente des sowjetischen Kinos vor dem Hintergrund politischer Umwälzungen und künstlerischer Zensur dokumentieren.

Unter der Regie von Oleksiy Radynski geht dieser Film über das traditionelle Dokumentarfilmformat hinaus und verbindet intime Familienerinnerungen mit bedeutenden historischen Ereignissen. Als Burlakas Enkel einen Schatz von Filmrollen, Briefen und persönlichen Videos in einem Archiv in Odessa durchforstet, entdeckt er nicht nur die künstlerischen Errungenschaften einer vergangenen Ära, sondern auch den unermüdlichen Geist eines Künstlers, der trotz der sowjetischen Zensur durchhielt.

Die Reise durch Burlakas Archive offenbart ein reiches Bild der sowjetischen Geschichte, gesehen durch die Linse des Kinos. Der Dokumentarfilm wird so zu einem Beweis für die Macht des Films, unsere kollektiven Erinnerungen zu bewahren, selbst wenn die individuellen Erinnerungen im Schatten der Zeit verblassen. Durch diese Erkundung fordert der Film die Zuschauer auf, über die Auswirkungen der Geschichte auf die persönliche Identität und die Rolle der Kunst bei der Gestaltung unseres Verständnisses der Vergangenheit nachzudenken.</video:description>
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    <video:title>WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt - Trailer</video:title>
    <video:description>Von ihrer Heimatstadt Freiburg aus beginnen Gwendolin und Patrick ihre fünfjährige Weltreise zu Fuß, per Anhalter oder Schiff. 

Im Mittelpunkt der Reise steht der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, denen sie durch das „per Anhalter reisen“ besonders intensiv begegnen. Sie reisen über den Balkan bis nach Moskau, durch das touristisch kaum erschlossene Zentralasien, den Kaukasus, bis in den Iran. Weiter geht ihre Weltreise durch Pakistan, Indien, Nepal, das Karakorum-Gebirge, China und die Mongolei. Vom sibirischen Irkutsk reisen sie schließlich nach Mittelamerika, wo die Reisegruppe Zuwachs durch Sohn Bruno bekommt.

„Vor allem aber macht sie Hoffnung. Es ist in dieser Zeit genau die richtige Antwort auf Misstrauen, Angst und Fremdenhass.“ (SWR)</video:description>
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    <video:title>The Birthday - Trailer</video:title>
    <video:description>Das in Berlin lebende italienische Multitalent Daniela Lucato wurde von Christina Rossettis Liebesgedicht &quot;A Birthday&quot; für ihren gleichnamigen, international bekannten Kurzfilm inspiriert.

Die Geschichte: Ron ist eine junge Taiwanerin, die in Berlin lebt. An ihrem Geburtstag kommt ihre beste Freundin May zu Besuch. Ron ist heimlich in May verliebt, aber sie hält May im Dunkeln über ihre Gefühle. Mai hat jedoch das Gefühl, dass beide Leben im Begriff sind, sich zu ändern.

Filmemacherin Daniela Lucato traf die Schauspielerin Vivian Yung Chang bei einem Workshop in Berlin und schrieb die Rolle als Ron speziell für sie.</video:description>
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    <video:title>Helbra - Trailer</video:title>
    <video:description>Drei Freunde und ihre Familien, ein kleines Dorf im Mansfelder Land und ein offenes Geheimnis. In einem Landstrich, in dem von der jahrhunderte langen Tradition des Bergbaus nur noch ein Lied blieb, brechen weit entfernt geglaubte Probleme in die Kinderzimmer des Dorfes ein.

„... bei aller Düsternis, eine Liebeserklärung. An den Landstrich und die Menschen, die keinen der Ihren verstoßen, ohne alles versucht zu haben.“ (Süddeutsche Zeitung)</video:description>
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    <video:title>Heilige Spiele - Eine Filmwanderung zu Johann Sebastian Bach - Trailer</video:title>
    <video:description>Johann Sebastian Bach ist nicht nur einer der größten Komponisten aller Zeiten, sondern vielleicht auch der geheimnisvollste. Wer war dieser unscheinbare Mann aus Thüringen, dessen Musik Menschen aus aller Welt immer noch tief berührt?

Der Film folgt den Spuren des Ausnahmekünstlers an Originalschauplätzen und versucht ein Leben zu beschreiben, dem es in bewundernswerter Weise gelang, Krisen und schmerzhafte Verluste immer wieder in Schönheit und neue Kreativität zu verwandeln: Musik als Kunst der Transformation und Heilung.

&quot;Insgesamt sind Sünners Perspektiven auf Bach und seine Musik bereichernd und so anregend, dass man seine Musik neu hört.&quot; (Info 3)

&quot;Mit HEILIGE SPIELE hat Sünner selber ein Meisterwerk geschaffen, in dem er nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera Großes leistet.&quot; (kultur-zentner.de)</video:description>
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    <video:title>Para:dies - Trailer</video:title>
    <video:description>In diesem fesselnden österreichischen Drama wird das heitere Leben des lesbischen Paares, Lee (Elena Wolff) und Jasmin (Julia Windischbauer), am Rande von Salzburg durch die Augen der Dokumentarfilmerin Amira (Melanie Sidhu) dargestellt. Während sie tiefer in ihre Beziehung eintaucht, entfaltet der Film, bei dem die talentierte Elena Wolff in ihrem Debüt Regie führt, eine komplexe Geschichte über Liebe, Identität und die subtile Dynamik von Macht und Verletzlichkeit.

Die Authentizität und die innovative Erzählweise beleuchten queere Beziehungen mit einer noch nie dagewesenen Ehrlichkeit, die durch die Besetzung mit nicht-binären und queeren Personen noch verstärkt wird. Diese erzählerische Wahl bereichert nicht nur die Authentizität des Films, sondern bietet auch eine nuancierte Erkundung von Themen wie Zugehörigkeit und Selbstentdeckung.

Der Film, der wegen seiner introspektiven Qualität und der feinfühligen Erkundung menschlicher Gefühle mit der Nouvelle Vague verglichen wird, stellt konventionelle Filmnormen in Frage und lädt die Zuschauer*innen dazu ein, über die unsichtbaren Kräfte nachzudenken, die Beziehungen prägen. Die Anerkennung der Kritiker und die Auswahl für den Wettbewerb des renommierten 43. Filmfestivals Max Ophüls Preis, bei dem Julia Windischbauers Leistung besonders gewürdigt wurde, unterstreichen den bedeutenden Beitrag des Films sowohl zum österreichischen Kino als auch zur breiteren Erzählung über queere Beziehungen. 

Durch die einzigartige Mischung aus Dokumentarfilm und Fiktion wird den Zuschauern ein aufschlussreicher Kommentar zu den Schwierigkeiten geboten, die ein authentisches Leben in der heutigen Welt mit sich bringt, was den Film zu einer ergreifenden Erkundung moderner Beziehungen macht.</video:description>
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    <video:title>Die papierene Brücke - Trailer</video:title>
    <video:description>„Dieser Film versucht sozusagen, aus diesem Zwang zur Entindividualisierung wieder Einzelschicksale herauszuholen.“ (Elfriede Jelinek)

DIE PAPIERENE BRÜCKE ist der zentrale Teil einer Filmtrilogie, in der sich die Regisseurin mit jüdischer Identität beschäftigt. Die Reise führt sie von Wien, wo ihre Großmutter den Krieg versteckt im Untergrund überlebte, indem sie sich stumm stellte, und wohin ihre Mutter aus Israel zurückkehrte, in die Landschaft Osteuropas, die von der Verfolgung und Vernichtung der Juden zeugt. Die Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte wird abrupt von Momentaufnahmen in den Straßen von Wien unterbrochen, wo der Antisemitismus freimütig auftritt. Aber die Gefühle zu Wien sind ambivalent; das Wiederkommen ist nicht das Ende der Suche.</video:description>
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    <video:title>Live - Trailer</video:title>
    <video:description>Die nahe Zukunft: Öffentliche Versammlungen jeder Art sind aus Angst vor Terroranschläge verboten. Begegnungen mit anderen Menschen dürfen nur noch im virtuell stattfinden.

In einer Welt, in der es keine Konzerte, keine Schulen, keine Supermärkte, kein Theater und keine Kneipen mehr exisitieren, betreut Claire (Karoline Marie Reinke) als Psychologin die Überlebende von Terroranschlägen. 

Als sie eines Tages bei einem Patienten eine Eintrittskarte, einen analogen Fetzen Papier findet, bricht sie auf aus ihrem Leben in Isolation. Getrieben von dem Bedürfnis nach Gemeinschaft plant sie mit ihrem Bruder Aurel (Anton Spieker), einem Star-Trompeter, der seit Jahren nur vor virtuellem Publikum stand, ein geheimes Live-Konzert vor einem physisch anwesenden Publikum.

Mit Karoline Marie Reinke, Anton Spieker, Corbinian Deller und Sonja Dengler.</video:description>
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    <video:title>Somehow - Trailer</video:title>
    <video:description>Ein junger Mann begibt sich auf eine eindrucksvolle Selbstfindungsreise und wird von den Schatten eines Kindheitstraumas verfolgt, das er zu verdrängen versucht. Diese Suche treibt ihn weit über die Vertrautheit seines Zuhauses hinaus. Unter der Regie des visionären Aki T. Weisshaus, dessen erzählerische Genialität die verzweifelte Flucht einer Seele davor einfängt, das Spiegelbild seines Vaters zu werden, an den er sich kaum noch erinnern kann. Während sich sein Weg durch die weiten, unerforschten Landschaften Europas schlängelt, ändert eine unerwartete Begegnung an einer Tankstelle den Verlauf seiner Reise. Eine geheimnisvolle Frau, die keine Vorurteile hat, wird zu seiner unwissenden Begleiterin auf seiner turbulent-ekstatisch Eskapade durch eine Realität, die zwischen dem Lebendigen und dem Surrealen schwankt.

Ihre Odyssee ist ein Geflecht aus flüchtigen Verbindungen, berauschenden Nächten und einer unerbittlichen Suche nach einem Stückchen Ruhe oder Vergessenheit. Der Film, der für seine kühne Erzählweise und seine tiefgründigen Charakterstudien gefeiert wird, hat auf der ganzen Welt Auszeichnungen erhalten, darunter die Preise für den besten Spielfilm, die beste Regie und den besten Darsteller auf international anerkannten Festivals wie dem Torino Underground Cinefest.

Aki T. Weisshaus&apos; Regie ist ein Zeugnis für den unbeugsamen Geist des unabhängigen Kinos und erforscht das komplexe Zusammenspiel zwischen vergangenen Traumata und der unaufhörlichen Sehnsucht nach Erlösung. Diese von Melancholie und Ekstase durchdrungene Erzählung ist ein Spiegel, der die grenzenlosen Landschaften der menschlichen Psyche reflektiert. Sie ist eine schonungslose Untersuchung unserer tiefsten Ängste, Hoffnungen und des universellen Strebens nach einem Leben, das nicht von der Vergangenheit gefesselt ist. Durch die raue und zugleich nuancierte Linse erreicht der Film eine nachhallende Ehrlichkeit, die seinen Platz als fesselnde Erkundung des menschlichen Zustands festigt.</video:description>
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    <video:title>Don Juan - Trailer</video:title>
    <video:description>Ein Mann (Tahar Rahim) steht vor den Trümmern seines Lebens, zurückgelassen am Altar. Was folgt, ist kein gewöhnlicher Liebeskummer, sondern ein musikalischer, obsessiver Strudel aus Projektionen, Reue und gescheiterten Annäherungen. Inmitten seiner eigenen Bühnenrolle als berühmter Verführer verliert er den Bezug zur Realität – jede Frau scheint ein Echo seiner verlorenen Liebe (Virginie Efira) zu sein. Worte helfen nicht mehr, also beginnt er zu singen. Zu tanzen. Zu hoffen, dass die Bühne ihm gibt, was das Leben ihm verwehrt hat.

DON JUAN von Serge Bozon ist eine raffinierte musikalische Tragikomödie, in der Tahar Rahim und Virginie Efira als gesangsstarkes Ex-Paar brillieren. Mit melancholischem Witz und emotionalem Tiefgang reflektiert der Film über Liebe, Zurückweisung und Selbsttäuschung, als moderne Neuinterpretation der ikonischen Figur. 

Gezeigt wurde DON JUAN 2022 in der prestigeträchtigen Sektion Cannes Première des Festival de Cannes. Besonders hervorgehoben wurden dabei die doppelbödige Inszenierung, der selbstironische Umgang mit klassischen Geschlechterrollen und die elegante Verwebung von Musik und Erzählung. Serge Bozon beweist erneut sein Gespür für skurrile Zwischentöne, wie schon zuvor bei Filmen wie MRS HYDE oder TIP TOP. Mit Tahar Rahim, Virginie Efira, Alain Chamfort, Damien Chapelle und Jehnny Beth.</video:description>
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    <video:title>12 Jahre - Trailer</video:title>
    <video:description>Sie ist fassungslos: Zwölf Jahre war sie mit ihrem Mann zusammen und hat ihm zuliebe auf ihre Träume verzichtet. Das war ein Fehler, denn jetzt verlässt er sie für eine andere.

Sie zieht ein schmerzvolles Resümee ihrer gemeinsamen Zeit, in der sie Anfeindungen und Spott ignorierte und sich zu ihrer Beziehung bekannte. Er ist zunächst rücksichtsvoll, wird aber ihr gegenüber immer zynischer.

„Mit einer Animationsleistung, die ihres gleichen sucht, überzeugt Regisseur Daniel Nocke in diesem Kurzfilm ebenso, wie mit einer wunderbaren Abfolge von gut platzierten Überraschungsmomenten. Unterhaltsam, knackig, pointiert, mit sensationell origineller Animation, so muss ein Shortfilm sein!“ (FBW Jury-Begründung)</video:description>
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    <video:title>Deadlock - Trailer</video:title>
    <video:description>Der Bandit Kid (Marquard Bohm) strandet nach einem Banküberfall in der Geisterstadt Deadlock in der mexikanischen Sierra. Die einzigen Einwohner sind Charles Dump (Mario Adorf) und seine Tochter Jessy (Mascha Rabben). Dump versucht, die Beute des Banditen zu stehlen. 

Klicks psychedelische Treibjagd im Niemandsland. Akustisch und optisch bestechend, dramaturgisch konsequent bis zum Schluss, prägt sich dieser Film für immer ein. Mario Adorf, Anthony Dawson, Marquard Bohm schleichen zum Soundtrack von Krautrock-Band CAN um die Beute wie Katzen um den heißen Brei. 

&quot;Dieser Film erfüllt endlich einmal die Kunstregeln des Metiers und außerdem die Ansprüche des Publikums. Insofern bestünde durchaus Grund, an die schöpferische Potenz im deutschen Filmbetrieb aufs neue zu glauben.&quot; (Pforzheimer Zeitung, 24.10.1970)

Mario Adorf als Charles Dump, Anthony Dawson als Anthony Sunshine, Marquard Bohm als Kid und Mascha Rabben als Jessy, das Mädchen.</video:description>
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    <video:title>Holger und Hanna (und der ganze kranke Rest) - Trailer</video:title>
    <video:description>HOLGER UND HANNA (UND DER GANZE KRANKE REST) erzählt die Geschichte des schüchternen 16-jährigen Holgers, der sich in seine Schulkameradin Hanna verliebt. Nicht nur der Kummer der ersten Liebe, sondern auch die Trennung seiner Eltern macht Holger zu schaffen.

Als schließlich sein Vater Gerhard mit Hanna anbandelt, steht für Holger fest: Er will dieses Mädchen. Bei seinem Versuch Hanna für sich zu erobern, lässt Holger kein Fettnäpfchen aus – bis seine Eltern ihn zur Therapie schicken...

Die No Budget Produktion wurde durch Crowdfunding finanziert und mit Schauspielern von renommierten Theatern in Cottbus besetzt, wo der Film auch gedreht wurde.</video:description>
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    <video:title>Kim hat einen Penis - Trailer</video:title>
    <video:description>Kim (Martina Schöne-Radunski) und Andreas (Christian Ehrich) sind eigentlich glücklich – mit sich und dem Leben. Doch Kim will mehr. Sie will einen Penis. Nicht, weil sie gerne ein Mann wäre, sondern einfach nur, weil sie neugierig ist.

Die junge Pilotin Kim (Martina Schöne-Radunski) lässt sich aus Neugier kurzentschlossen in einer Schweizer Klinik mit männlichen Geschlechtsteilen ausstatten, was nicht nur im Bett, sondern generell zu Problemen mit ihrem Lebenspartner führt, da sie fortan in allen Dingen den aktiven Part übernimmt.

KIM HAT EINEN PENIS war der Eröffnungsfilm der 2019er-Edition von Achtung Berlin!

&quot;KIM HAT EINEN PENIS ist ein spannendes Gedankenexperiment: Was bringt es eigentlich für gesellschaftliche und soziale Vorteile einen Penis zu haben und bedeutet dies zwingend auch die Gleichstellung der Geschlechter? Deutsches Kino, das anders denkt und, dass mit seiner Inszenierung und einem herausragenden Ensemble überzeugt. Gleichzeitig stellt der Film festgefahrene Beziehungen, das Älterwerden und frühere Entscheidungen in Frage.&quot; (Sooner Kuratorin Sarina Laudam)

Mit Lana Cooper, Christian Ehrich und Martina Schöne-Radunski.</video:description>
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    <video:title>Lichtgestalten - Trailer</video:title>
    <video:description>Katharina (Theresa Scholze) und Steffen (Max Riemelt) sind ein aufstrebendes Berliner Paar. Doch irgendetwas nagt an ihnen. Eines Nachts entschließen sie sich zu einem radikalen Schritt.

&quot;Selten war deutsches Kino in den vergangenen Jahren so innovativ, emotional, bunt und gleichzeitig bedrückend wie in Christian Moris Müllers neuem Film LICHTGESTALTEN, der auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis seine Premiere feiern durfte.&quot; (Max Fischer/ Wir sind Movies)

Katharina (Theresa Scholze) und Steffen (Max Riemelt) haben gute Jobs, eine liebevolle Beziehung und eine hübsche Wohnung. Doch die beiden sehnen sich danach, der wohligen Vorhersehbarkeit ihres Lebens zu entkommen. Sie werden jegliche Zeichen ihrer Existenz vernichten, um irgendwo anders neu anzufangen.</video:description>
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    <video:title>Irma Vep - Trailer</video:title>
    <video:description>Ein chaotisches Filmset, eine Hauptdarstellerin zwischen Realität und Fiktion und ein Regisseur am Rande des Nervenzusammenbruchs – das Drehbuch klingt nach einem klassischen Drama, doch hier geht es um viel mehr. Eine Hongkonger Schauspielerin wird für die Neuverfilmung eines Stummfilmklassikers engagiert und findet sich schnell in einem Strudel aus kreativen Krisen, Produktionsproblemen und persönlichen Spannungen wieder. Während sie in ihre Rolle eintaucht, beginnt sie, sich mit der Figur zu verschmelzen, und die Grenzen zwischen Film und dem echten Leben verschwimmen.

Olivier Assayas nutzt diese Kulisse, um mit scharfem Blick die Mechanismen der Filmindustrie zu sezieren. Seine Inszenierung bewegt sich mühelos zwischen Satire, Reflexion über das Kino und einer Hommage an das französische Filmhandwerk. Der Film feierte seine Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1996 in der Sektion Un Certain Regard und wurde für seine intelligente Metaebene und die nuancierte Performance von Maggie Cheung gefeiert. Die Mischung aus humorvoller Selbstironie und ernsthafter Auseinandersetzung mit der Kunst des Filmemachens macht ihn zu einem einzigartigen Werk, das weit über die klassische Film-im-Film-Thematik hinausgeht.

Der Film wurde für seine satirische Darstellung des Filmemachens und die Reflexion über die französische Kinoindustrie gelobt. Maggie Cheungs Performance und Assayas&apos; Regie erhielten dabei besondere Anerkennung. Der Film gilt heute als Kultklassiker und wurde 2022 von Assayas selbst in Form einer Miniserie mit Alicia Vikander in der Hauptrolle neu interpretiert.</video:description>
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    <video:title>Gallino, the Chicken System - Trailer</video:title>
    <video:description>Carlos Atanes GALLINO THE CHICKEN SYSTEM ist „Ein Übergriff auf die sexuellen Empfindungen der Zuschauenden.“ (366 Weird Movies) Beim Portland Underground Filmfestival vorgestellt, führt der Genregrenzen sprengende Film in ein Universum von „Pornophilosophie“, Sarkasmus, Extravaganz, Begehren und einer Prise Magie.

In Boston hingegen reißen der verrückte Künstler Gropius Cantor und seine kleine Sekte die Struktur der Realität auf. Der Raum beginnt sich selbst zu verdrehen, mit unvorhersehbaren Folgen für die Zukunft der Charaktere und der gesamten Menschheit.

„Wenn Gallino dein erster Atanes-Film ist, wird es sicherlich nicht dein letzter sein.“ (Film Fanaddict)</video:description>
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    <video:title>Antons Fest - Trailer</video:title>
    <video:description>Nach Jahren des verschwunden seins lädt Anton seine Familie und Freund zu einem Fest ein. Doch die freudige Erwartung trübt sich bald.

„Festen“ trifft „Warten auf Godot“ in dem intensiven Familiendrama ANTONS FEST, dem Spielfilmdebüt von John Kolya Reichart. In diesem Film übernimmt Milena Dreissig eine Schlüsselrolle als Jule, deren ungelöste Konflikte mit Anton zentrale Themen des Dramas sind.

Acht Menschen kommen auf einem Gehöft mitten im Nirgendwo zusammen, um gemeinsam ein Fest zu feiern. Es sind die Familienangehörigen und engsten Vertrauten von Anton, der vor einigen Jahren aus seinem Leben floh, alle Kontakte abbrach und nun unverhofft zu seinem 30. Geburtstag eingeladen hat. Milena Dreissig, als Jule, verkörpert dabei eine Figur, die mit Hoffnung und Skepsis gleichermaßen kämpft.

In freudiger Erwartung auf den verlorenen Sohn versuchen die Zurückgebliebenen, die Geister der Vergangenheit schlafen zu lassen. Doch je mehr Zeit vergeht, desto aussichtsloser scheint es, dass Anton noch auftauchen wird. Milena Dreissig in ihrer Rolle als Jule bringt diese innere Zerrissenheit glaubhaft auf die Leinwand.</video:description>
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    <video:title>Izgubljena zemlja - Trailer</video:title>
    <video:description>LOST COUNTRY begleitet den 15-jährigen Stefan, der zwischen familiärer Nähe und politischer Realität zerrieben wird. Während seine Freunde gegen das Regime auf die Straße gehen, steht seine Mutter als Sprecherin eben jener Macht im Zentrum der Kritik. Was als unbeschwerte Jugend beginnt, kippt in eine leise, aber tiefgreifende Entfremdung – ein innerer Konflikt, der sich kaum artikulieren lässt.

Je stärker die Proteste eskalieren, desto deutlicher spürt Stefan die wachsende Distanz zu seinem Umfeld. Seine Loyalität zur Mutter kollidiert mit den Überzeugungen seiner Freunde, die das politische System offen infrage stellen. Zwischen Schuld, Verdrängung und wachsendem Zweifel entwickelt sich ein psychologisches Spannungsfeld, das weniger von äußeren Ereignissen als von innerer Zerrissenheit geprägt ist.

Der Film verhandelt Fragen von Verantwortung und Identität in einem politisch aufgeladenen Umfeld. Er zeigt, wie Machtstrukturen bis in die intimsten Beziehungen hineinwirken und moralische Gewissheiten erschüttern. Dabei bleibt die Inszenierung zurückhaltend und beobachtend, mit einem Fokus auf subjektive Wahrnehmung und die Schwierigkeit, Wahrheit in einem Klima der Propaganda zu erkennen.

LOST COUNTRY feierte seine Premiere in der Semaine de la Critique der Filmfestspiele von Cannes und wurde dort für den Grand Prix nominiert. Hauptdarsteller Jovan Ginić erhielt den Rising Star Award, was seine eindringliche Darstellung unterstreicht. Ein Film, der politische Geschichte als persönliche Erfahrung erfahrbar macht und zur eigenen Positionierung herausfordert.</video:description>
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    <video:title>The Accompanist - Trailer</video:title>
    <video:description>In einem Studio in Los Angeles begleitet Jason Tänzer auf dem Klavier. Sein Leben ist aus den Fugen geraten. Wegen einer traumatischen Erfahrung hat er Albträume. Voller Schuldgefühle und Einsamkeit verbringt er seine Tage. Auch Brandon, ein attraktiver Tänzer, hat es schwer. Er will sein Comeback schaffen, aber das Training ist hart und die Konkurrenz groß. Seine Beziehung zu seinem Freund Adam gerät zunehmend unter Druck. Durch die heilende Wirkung der Musik kommen Jason und Brandon sich näher. Als Adam davon erfährt, droht die Situation zu eskalieren.

MEIN BEGLEITER (Orignaltitel: THE ACCOMPANIST) erzählt von einem verwitweten Pianisten, der in einem Ballettstudio neu Fuß fasst. Dort begegnet er einem jüngeren Tänzer, der in einer gewaltvollen Beziehung lebt. Was als Begleitung beginnt, wird zu etwas Tieferem – eine vorsichtige Annäherung zweier verletzter Menschen. Der Film verbindet klassische Musik, Tanz und queere Themen zu einer Geschichte über Verlust, Mut und zweite Chancen. Regisseur Frederick Keeve schrieb nicht nur das Drehbuch, sondern komponierte auch die Musik und übernahm die Hauptrolle. 

MEIN BEGLEITER lief auf Festivals wie dem Silicon Beach Film Festival und wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter als Bester LGBTQ-Film beim Hollywood Reel Independent Film Festival sowie als Bester Fantasyfilm bei den Florence Film Awards.</video:description>
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    <video:title>Songs for a Fox - Trailer</video:title>
    <video:description>Nach dem Tod seiner Geliebten lernt ein Rocksänger das bewusste Träumen und taucht in die Unterwelt ab, um wieder mit ihr zusammen zu sein.

In diesem magischen Fantasy-Drama erlernt der Rocksänger Dainius das bewusste Träumen und steigt in die Unterwelt hinab, um mit seiner verlorenen Geliebten wieder vereint zu werden.

Dainius lebt in einer isolierten, kuppelartigen Struktur in den Wäldern und nimmt bei seiner Traumreise die Hilfe eines einheimischen Jungen in Anspruch, der von örtlichen Schwarzbrennern ausgebeutet wird.

Die pan-baltische Koproduktion verwischt die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit und vermischt den Mythos von Orpheus und Eurydike mit litauischer Folklore vor dem Hintergrund der lethargischen postsowjetischen Provinz.

Regisseur Kristijonas spielte und sang in der kurzlebigen litauischen Kultband &quot;Šiaurės kryptis&quot;, die sich nach ihrem ersten Album 1994 auflöste. Für die Produktion des surrealen, traumhaften Soundtracks holte er sich seinen alten Bandkollegen Zigmantas Butautis ins Boot.</video:description>
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    <video:title>Into the Suite - Trailer</video:title>
    <video:description>Linda Grey (Kristina Kostiv), ein junger, drogenabhängiger Filmstar, fliegt nach Berlin, um ihren neuesten Song &quot;I wanna fuck a Nazi&quot; zu promoten.

Der Video-Journalist Paul Heitmann (Detlef Bothe), der aus Liebe zu einer Frau zum Islam konvertiert ist, soll eine junge, wilde US-Schauspielerin interviewen: Linda Grey gibt sich wegen ihrer schweren Kindheit allen möglichen Exzessen hin. Drogen, Sex mit wechselnden Partnern aller Geschlechter, Psychiatrieaufenthalte und ihr Manager bestimmen ihr Leben. 

Außerdem ist die ehemalige Pornodarstellerin liebebedürftig, aggressiv und gewaltbereit. Kontrolliert wird Linda von ihrem Manager Rock Head (Niels-Bruno Schmidt), seines Zeichen drogenabhängiger, narzisstischer Ex-Schauspieler jüdischer Abstammung, dessen Vorfahren in deutschen Konzentrationslager ums Leben kamen.</video:description>
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    <video:title>Something Is Happening - Trailer</video:title>
    <video:description>Die Schriftstellerin Dolores reist durch die Provence, um einen queerfreundlichen Reiseführer zu schreiben. Sie trifft auf Irma, die sich in einer existenziellen Krise befindet.

Nachdem sie sowohl ihren Mann als auch ihren Job verloren hat, steht Irma am Rande des Zusammenbruchs. Sie schließt sich der starken und selbstbewussten Dolores auf einer transformativen Reise durch die sonnendurchflutete Camargue an, wo die beiden einzigartigen Menschen und deren Geschichten begegnen.

„Ein mediterranes und meditatives Roadmovie voller positiver Energie.“ (filmfesthamburg.de)</video:description>
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    <video:title>Ciao Aracà - Trailer</video:title>
    <video:description>Die Lebensweise der charismatischen Bewohner*innen des norditalienischen Aracà ist durch Globalisierung und technologischen Fortschritt bedroht. Es sind nur eine Handvoll alternder Bauern übrig, die noch mit den alten Methoden Oliven und Trauben anbauen.

Diese Doku ist eine melancholische Auseinandersetzung mit Zeit, Veränderung und Verlust findet aber auch die Hoffnung einen Platz und zeigt neue Perspektiven auf: Die nächste Generation, die die traditionellen Werte der Großeltern mit moderner Technologie verbindet, versucht, das Dorf wieder zu beleben.

&quot;Die Filmemacher schaffen ein wahrhaft fesselndes Filmerlebnis, das einem den Ort und seine unglaublichen Menschen näher bringt.&quot; (UK Film Review)</video:description>
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    <video:title>Near and Elsewhere - Trailer</video:title>
    <video:description>Wo können wir angesichts der aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Herausforderungen nach Zukunftsvisionen, Hoffnungen oder gar Utopien suchen? Wie können wir unsere Zukunft neu definieren?

Die Filmemacher*innen stellen eine utopische Zukunft als ein fremdes Territorium dar. Sechs Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus verschiedenen kulturellen und gesellschaftlichen Kreisen, darunter Nobelpreisträgerinnen, Philosoph*innen und Sportler*innen, reflektieren über die Zukunft in Bezug auf Zeit, Gesellschaft und Raum. Sie entwerfen provokante, kritische und zuversichtliche Zukunftsvisionen. Aber werden sie den Mut haben, weiterzugehen?</video:description>
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    <video:title>Na Sdorowje! Babuschka! - Trailer</video:title>
    <video:description>In dieser Komödie, die beim Max-Ophüls-Preis Festival gezeigt wurde, verwandelt sich ein biederer deutscher Haushalt in den Austragungsort eines wilden russischen Fests.

Fernab der russischen Heimat pflegt Tatjana die urdeutsche, gebrechliche Inge. Deren Tochter Saskia betrachtet ihre Mutter eher als eine Last und sieht die alte Dame lieber heute als morgen in einem Altersheim.

Heute wird Tatjana 40. Doch niemand scheint sich für ihren Geburtstag zu interessieren. Nicht einmal die Familie in Russland hat angerufen oder eine SMS geschickt. 

Enttäuscht schläft Tatjana auf dem Sofa ein, als plötzlich ihre gesamte Verwandtschaft in die deutsche Vorstadtidylle einfällt. In kürzester Zeit verwandelt sich die liebe Verwandtschaft in eine wilde Meute, die Inges Haus auf den Kopf stellt.</video:description>
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    <video:title>Slalom - Trailer</video:title>
    <video:description>Charlène Favier verarbeitet in diesem fesselnden und eindringlichen Drama ihre eigenen Missbrauchserfahrungen als junge Nachwuchssportlerin.

Die 15-jährige Lyz ist gerade an einer angesehenen Skischule in den französischen Alpen aufgenommen worden. Ihr Trainer ist selbst ein ehemaliger Spitzensportler, der alles für seine neue Entdeckung zu machen scheint.

Dank seiner Unterstützung gewinnt Lyz erste Qualifikationsrennen für die Olympischen Spiele, gerät aber schnell unter seine absolute Kontrolle mit unabsehbaren Folgen. 

In SLALOM verarbeitete Favier, die bis zu ihrem 16. Lebensjahr selbst an Skiwettkämpfen teilnahm, eigene Erfahrungen sexuellen Missbrauchs, die sie als Jugendliche erlebt hatte.

&quot;Ich wollte zeigen, dass es in der Welt des Sports sehr einfach ist, sich auf die Sexualität des Körpers zuzubewegen, weil der Körper ständig zur Schau gestellt wird, wie ein Leistungsobjekt. Es gibt fast keine Grenzen; wir sind den Blicken der anderen ausgeliefert.&quot; (Regisseurin Charlène Favier)</video:description>
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    <video:title>Ramba Zamba - Trailer</video:title>
    <video:description>RAMBA ZAMBA ist ein Film über Inklusion, Integration und Partizipation anhand des Theaters Rambazamba aus Berlin, an dem exemplarisch abzulesen ist, wie selbiges in diesem Fall von behinderten und nicht behinderten Menschen / Schauspieler*innen bestenfalls funktioniert. Ein Theater, das seit mittlerweile dreißig Jahren dieses inklusive, integrative Miteinander tagtäglich eindrucksvoll lebt und sich erarbeitet. 

Der Film begleitet die geistig und körperlich beeinträchtigten Schauspieler*innen filmisch über ein halbes Jahr hinweg anhand von Bernd Freytags Theaterstück „Golem aus dem verlorenen Tempel“ vom Anfang der Proben bis zur umjubelten Premiere. Dabei wird der Film zum Teil auch von den Porträtierten selbst beeinflusst, quasi inklusiv mitbestimmt, indem sie ihre eigene Sicht und Wahrnehmung, ihren Blick auf die Wirklichkeit selbst filmisch festhalten.</video:description>
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    <video:title>Schlamassel - Trailer</video:title>
    <video:description>Ostdeutschland, Ende der 90er: Johanna (Mareike Beykirch) ist Praktikantin bei einer Lokalzeitung und hat mit dem Tod ihrer Großmutter zu kämpfen. Dazu kommt der Erbschleicher von Onkel auf Omas Begräbnis. Johanna gibt sich keine Zeit, nicht zum Trauern und nicht, um zur Ruhe zu kommen. Zerrieben von ambivalenten Gefühlen läuft sie sich privat und bei der Arbeit als bessere Praktikantin wund, meist hinter ihrer Kamera versteckt.

Als das Originalfoto einer KZ-Aufseherin in ihre Hände gerät, ergreift sie die Gelegenheit und rückt der mittlerweile achtzigjährigen Anneliese Deckert (Lore Stefanek) auf den Pelz. Auf dem Weg zur Deckert ahnt Johanna nicht, dass sie gleich auf die ganze Familie stößt und mit der Rückgabe des Fotos einen Wirbel entfacht.

Regisseurin Sylke Enders gelingt es auf erstaunliche Weise die verheimlichten und unterdrückten Konflikte aus der Nazi- und SED-Diktatur, Nachwendewehen in Ostdeutschland und patriarchale Machtstrukturen unter der unscheinbaren Decke hervorzuholen.</video:description>
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    <video:title>Lingui - Trailer</video:title>
    <video:description>Amina lebt mit ihrer 15-jährigen Tochter Maria allein in einem Vorort von N’Djamena, Tschad. Als Maria schwanger wird, fürchtet Amina um die Zukunft ihrer Tochter.

Maria will das Kind nicht. In einem Land, indem eine Abtreibung gegen die Religion, aber auch das Gesetz verstößt, sieht sich Amina mit einem Kampf konfrontiert, der von Anfang an verloren scheint...

Der Filmtitel LINGUI spielt auf das gleichnamige, traditionelle tschadische Wort an, das sich mit „Bindung“ oder „Verbindung“ übersetzen lässt. Laut Regisseur Haroun sei „Lingui“ ein Begriff, der Solidarität, gegenseitige Hilfe und Anteilnahme im Zusammenleben der Menschen bedeute.

&quot;Abgesehen von den schönen Bildern, der bewegenden Geschichte und den authentischen Darbietungen ist es vielleicht Linguis Anspielung auf die banale Routine der Unterdrückung, auf die Gewohnheiten, die die systemische Frauenfeindlichkeit aufrechterhalten, die den stärksten Schlag des Films darstellt.&quot; (Cine Vue)</video:description>
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    <video:title>In Your Arms - Trailer</video:title>
    <video:description>Nach einem Selbstmordversuch macht sich der todkranke Niels, begleitet von der Pflegerin Maria, auf eine ergreifende Reise, um in der Schweiz Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.

Weil Maria den Suizidversuch des an einer degenerativen Erkrankung leidenden und unausstehlichen Niels verhindert hat, fühlt sie sich für ihn verantwortlich. 

Regisseur Samanou A. Sahlstrøm begann 2001 für Lars von Trier zu arbeiten und war an der Produktion von Antichrist beteiligt. 

Sein &quot;Regiedebüt ist ein fesselndes Drama mit der exzellenten Kameraarbeit von Brian Curt Petersen und einer brillanten Lisa Carlehed in der Hauptrolle. Ihre Fähigkeit, innere Emotionen darzustellen, ist verblüffend und wird niemanden unberührt lassen.&quot; (Festivalscope)</video:description>
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    <video:title>Are You Sleeping, Brother Jakob? - Trailer</video:title>
    <video:description>Stefan Bohun und seine drei verbliebenen Brüder gehen auf eine Spurensuche zurück in die Vergangenheit ihres verstorbenen Bruders Jakob.

Ein persönlicher Film über das Trauern und den Abschied, über die Heiterkeit und das Ankommen. Und über das Wiedersehen und Wiederfinden.

Jakob nahm sich das Leben. Er war nach Portugal ausgewandert, jedoch litt Jakob oft an Heimweh und war erfüllt von Sehnsucht. Das letzte Lebenszeichen, das sein Bruder Stefan von ihm erhielt, war sein geändertes Profilbild in einem sozialen Netzwerk: es zeigte das Tiroler Lareintal. Dort Beginnt auch die Spurensuche der Bohun-Brüder.

&quot;Fünf Männer, die gemeinsam und individuell um ihren Bruder trauern. Ein toller, ehrlicher und wichtiger Beitrag auch über Männlichkeit in unserer Gesellschaft.&quot; (Sooner Kuratorin Eva Neidlinger)</video:description>
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    <video:title>Saila – Punk Dystopia from Berlin - Trailer</video:title>
    <video:description>Auf der Suche nach ihrer verlorenen Erinnerung, bewegt sich Saila durch einen hermetisch abgeriegelter Bezirk, dessen Gesetze sich ihr erst nach und nach offenbaren. Sie trifft auf eine Welt, die von Gewalt beherrscht wird, eine Endzeitgesellschaft, in der jeder rücksichtslos um sein Überleben kämpft. Die Welt außerhalb des Bezirks bleibt unsichtbar aber zu hören sind verzerrten Radiobeiträgen, die eine erschreckende Gesellschaft ausmalen: Umweltkatastrophen, ein Atomkrieg zwischen Pakistan und Indien, weltweite Obdachlosigkeit. Immer wieder wird Saila von albtraumhaften Visionen und Erinnerungen verfolgt.</video:description>
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    <video:title>Ostravaganza - Trailer</video:title>
    <video:description>Regisseur Martin Miotk begleitet Kulturjournalistin Marion Christen bei ihrer Spurensuche nach dem wahren Ursprung der Avantgarde-Musik. Ihre Entdeckung: Sechs ostdeutsche Künstler*innen (Dagmar Gelbke, Giso Weissbach, Barbara Lauritzen, Gabriele Thöns, Sabine Deskouw und Desireé Mansky Kalauke) haben nicht nur die wichtigsten Innovationen der Neuen Musik hervorgebracht, sondern frönen noch heute in einem subversiven kulturellen Untergrund. 

Die rüstigen Rentner geben sich seit jeher offiziell als Schlager- und Unterhaltungsstars aus. Tarnen ihre heutigen Auftritte jedoch als Nostalgieshows und Tanztees, wo sie doch bereits in der der DDR ihr avantgardistisches Kunstschaffen verstecken mussten. Diese Vorreiter der radikalen Moderne drängen nun an die Öffentlichkeit um ihre „Ostravaganza“ einem breiten Publikum zu präsentieren.</video:description>
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    <video:title>Edge of Everything - Trailer</video:title>
    <video:description>Abby, eine Teenagerin kurz vor ihrem 15. Geburtstag, ist gerade in einer schwierigen Phase ihres Lebens, zwischen Kindheit und Erwachsensein. Als ihre Mutter stirbt, muss sie zu ihrem Vater und seiner jüngeren Freundin ziehen. Sie fühlt sich allein auf der Welt und hat Probleme, mit ihrem Verlust klarzukommen. Also probiert sie neue Identitäten, Drogen und sexuelle Erfahrungen aus, von denen sie glaubt, dass sie ihr Kraft geben und ihr ein Gefühl der Kontrolle verschaffen. In einem Konflikt zwischen neuen und alten Freundschaften und ihrer Beziehung zu ihrem distanzierten Vater kämpft Abby darum, in ihrer neuen Realität Fuß zu fassen.

EDGE OF EVERYTHING von Pablo Feldman und Sophia Sabella ist ein einfühlsames Coming-of-Age-Drama. Sierra McCormick liefert eine energiegeladene, wilde und konfrontative Darstellung eines Teenagendenkens, das nach Halt sucht – und in Grenzen stößt. Im Spannungsfeld von Verlust, Autonomie und dem Bedürfnis nach Nähe entsteht ein intensives Portrait einer jungen Frau, die sich neu erfinden muss.

Der sorgfältig inszenierte Film nutzt intime Bilder, um emotionale Wahrhaftigkeit einzufangen; er verweigert simple Antworten und zeigt stattdessen, wie fragil der Übergang ins Erwachsenwerden ist. Dass die Realität nicht glamourös, sondern ungeschönt und manchmal gefährlich sein kann, verleiht dem Film große emotionale Klarheit.

Die Weltpremiere fand im Juni 2023 beim Filmfest München statt. EDGE OF EVERYTHING wurde später beim Santa Barbara International Film Festival, Sun Valley Film Festival und beim exground Youth Days präsentiert – und überall für seine kraftvolle Darstellung psychischer Verluste und jugendlicher Selbstfindung gewürdigt.</video:description>
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    <video:title>Schwarze Sonne - Mythologische Hintergründe des Nationalsozialismus - Trailer</video:title>
    <video:description>Bereits um 1900 entstanden in Deutschland und Österreich zahlreiche okkulte und neogermanische Gruppen, die aufgrund von missverstandenen Legenden und Symbolen die Dominanz der &quot;arischen Rasse&quot; behaupteten. Etliche NS-Größen fanden darin zusätzliche Bestätigungen für ihr Weltbild.

Mittels Rhetorik, Architektur in sakraler Anmutung und auf maximalen Effekt zielenden Masseninszenierungen, etwa Fackelmärschen und Sonnenwendfeuer, wurde versucht, solche pseudoreligiösen Inhalte auch im Unterbewusstsein der Menschen zu verankern.

Als zentraler Ankerpunkt des Films dient das Symbol der &quot;schwarzen Sonne&quot;, die das Bodenornament eines Saals in einer so genannten SS-Ordensburg bei Paderborn zeigt und noch heute von vielen rechtsextremen Gruppen und Individuen als Erkennungszeichen genutzt wird.

&quot;SCHWARZE SONNE macht unmissverständlich klar, welche zentrale Rolle Irrationalismus und Antimodernismus in der Nazi-Ideologie spielten: Im Verbund mit dem Glauben an die eigene rassische Überlegenheit und missionarischem Eifer trugen sie wesentlich dazu bei, dass der Weg ab 1933 eben nicht »ins arische Licht« führte, sondern geradewegs in die Barbarei.&quot; (epd Film)</video:description>
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