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    <video:title>Vénus noire - Trailer</video:title>
    <video:description>Saartjie Baartman wird von ihrem Sklavenherren Cesar gezwungen, ihre Heimat Südafrika zu verlassen, um in Europa als menschliche Attraktion ausgestellt zu werden. In London wird sie als „Hottentotten-Venus“ vor sensationshungrigem Publikum vorgeführt – erniedrigt, misshandelt und ihrer Würde beraubt. Doch ihre Hoffnung auf ein besseres Leben bleibt ungebrochen. Später landet sie in Paris, wo sie zunächst als exotische Kuriosität gefeiert, dann aber immer mehr zum Objekt pseudo-wissenschaftlicher Begierde wird. Ihr Körper wird zur Ware, ihr Schicksal zur Tragödie.

Abdellatif Kechiche inszeniert mit ungeschönter Intensität eine Geschichte über Rassismus, Kolonialismus und die brutale Ausbeutung eines Menschen unter dem Deckmantel von Unterhaltung und Wissenschaft. Er beleuchtet nicht nur das historische Unrecht, sondern zeigt auch, wie sich gesellschaftliche Machtstrukturen über Generationen hinweg manifestieren.

VÉNUS NOIRE feierte seine Premiere im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Venedig und wurde vielfach gelobt. Yahima Torres beeindruckt in der Hauptrolle mit einer physischen und emotionalen Performance, die lange nachhallt. Kechiche legt mit diesem kompromisslosen Film ein ebenso verstörendes wie aufwühlendes Werk vor, das bis heute schmerzlich aktuell ist.</video:description>
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    <video:title>Luma - Trailer</video:title>
    <video:description>Jennifer, genannt Luma, lebt mit ihrem Ehemann Georg in einem kleinen Dorf und erwartet ihr erstes Kind. Ihr Alltag besteht aus Haushaltspflichten, während Georg arbeitet. Eines Tages begegnet sie der selbstbewussten, bisexuellen Christiane, die kürzlich in den Ort gezogen ist. Aus ihrer anfänglichen Freundschaft entwickelt sich eine leidenschaftliche Affäre, die Luma in einen inneren Konflikt stürzt. Aufgewachsen in einem katholischen Umfeld, ringt sie mit ihren neu erwachten Gefühlen und den Erwartungen ihrer Gemeinschaft. Luma steht vor der Entscheidung, ihrem Herzen zu folgen oder den gesellschaftlichen Normen zu entsprechen.

LUMA ist ein Drama aus dem Jahr 2015, geschrieben und inszeniert von Silvia Rietdorff. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, die Rietdorff während ihrer Tätigkeit als Journalistin erfuhr. Im Mittelpunkt steht die innere Wandlung der Protagonistin, die durch das Zulassen ihrer Gefühle an Selbstsicherheit gewinnt und beginnt, für ihre Träume einzustehen.

Die Hauptrollen sind besetzt mit Melanie Isakowitz als Luma, Anja Ressmer als Christiane und Dirk Talága als Georg. Der Film wurde durch Crowdfunding finanziert, was Rietdorff ermöglichte, ihre Herzensgeschichte auf die Leinwand zu bringen.</video:description>
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    <video:title>Burden - Trailer</video:title>
    <video:description>In einem abgelegenen Landhaus in Katalonien versammeln sich dreizehn Männer zu einem intensiven Wochenend-Retreat. Unter der Anleitung des Anthropologen und Therapeuten Rai Crespí stellen sie sich ihren inneren Blockaden und Verletzungen. Durch körperliche und emotionale Übungen erkunden sie neue Wege des Mannseins. Die Teilnehmer, geprägt von traditionellen Vorstellungen von Männlichkeit, suchen nach authentischen Ausdrucksformen ihrer Identität. Sie teilen ihre Erfahrungen, Ängste und Hoffnungen in einem geschützten Raum, der von Vertrauen und Offenheit geprägt ist.

Miguel Eeks Dokumentarfilm BURDEN (Originaltitel: LA CARGA) begleitet diese Männer auf ihrer Reise der Selbstentdeckung. Der Film feierte seine Premiere beim FIDBA 2023 in Buenos Aires und wurde unter anderem beim Cinespaña Festival in Toulouse gezeigt. 

Mit seiner sensiblen Kameraarbeit und der Entscheidung für Schwarz-Weiß-Bilder schafft Eek eine intime Atmosphäre, die die emotionale Tiefe der Teilnehmer einfängt. BURDEN ist ein eindrucksvolles Porträt über die Suche nach einer neuen Männlichkeit, das sowohl Männer als auch Frauen anspricht und zum Nachdenken anregt.</video:description>
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    <video:title>Kuessipan - Trailer</video:title>
    <video:description>In der abgeschiedenen Innu-Gemeinde im Norden von Québec erleben Mikuan und Shaniss, zwei junge Frauen aus demselben Dorf, die Komplexität des Erwachsenwerdens in einer Welt, die von traditionellen Werten und dem Drang nach persönlicher Freiheit geprägt ist. Während Mikuan in einer liebevollen Familie aufwächst, die ihre schriftstellerischen Ambitionen unterstützt, sieht sich Shaniss mit einer schwierigeren Realität konfrontiert: Sie ist eine junge Mutter in einer gewalttätigen Beziehung, ohne die Unterstützung einer stabilen Familie.

Der Film KUESSIPAN, was in der Innu-Sprache &quot;Du bist dran&quot; bedeutet, zeigt auf eindringliche Weise, wie die beiden Freundinnen an einem kritischen Punkt in ihrem Leben unterschiedliche Pfade einschlagen. Mikuan verliebt sich in Francis, einen weißen Jungen aus ihrem Schreibworkshop, und plant, das Reservat zu verlassen, um in Québec Stadt zu studieren. Diese Entscheidung stößt bei Shaniss auf Unverständnis und Widerstand, da sie in Mikuans Wunsch, die Gemeinschaft zu verlassen, einen Verrat an ihren gemeinsamen Wurzeln sieht.

Die Spannungen zwischen den Freundinnen intensivieren sich, als Mikuan ihre kulturellen Bindungen und die Bedeutung ihrer Gemeinschaft hinterfragt, während sie gleichzeitig versucht, ihre eigenen Träume zu verfolgen. Der Film navigiert durch die emotionalen Landschaften von Verlust, Identität und Zugehörigkeit, wobei er die tiefen Bindungen und die oft schmerzhaften Risse beleuchtet, die entstehen, wenn Lebenswege auseinandergehen.

KUESSIPAN ist dabei mehr als eine einfache Coming-of-Age-Geschichte; er ist ein sensibles Porträt einer oft übersehenen Gemeinschaft, das die Zuschauer dazu einlädt, die Schönheit und Komplexität der Innu-Kultur durch die Augen zweier junger Frauen zu erleben, die zwischen Tradition und persönlicher Freiheit ihren eigenen Weg finden müssen.</video:description>
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    <video:title>Les Derniers Parisiens - Trailer</video:title>
    <video:description>Nasser, ein 30-jähriger Pariser mit einer bewegten Vergangenheit, ist gerade aus dem Gefängnis zurückgekehrt. Margot, seine Bewährungshelferin, drängt ihn, im &quot;Le Prestige&quot; zu arbeiten, der Bar seines Bruders, die direkt neben dem Moulin Rouge im Herzen von Pigalle liegt - einem der diversesten und rauesten Viertel von Paris. 

Doch tiefe Wunden zwischen den beiden Brüdern machen die Zusammenarbeit von Anfang an schwierig. Umso mehr, als Nasser beschließt, gegen den Willen seines Bruders,  wieder exklusive Partys zu veranstalten.

Mit seiner improvisierten, dokumentarischen Kameraführung und einer herausragenden Leistung von Reda Kateb bietet PARIS PRESTIGE eine neue Sichtweise auf den klassischen Konflikt zwischen einem gesetzestreuen Bürger und einem Kriminellen. Die Regisseure Hamé Bourokba und Ekoué Labitey, beide Rapper der Gruppe &quot;La Rumeur&quot;, zeichnen ein lebendiges Bild des halb touristischen, halb Rotlichtbezirks Pigalle, wo der Kampf ums Überleben zum Alltag gehört.</video:description>
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    <video:title>El Actor Principal - Trailer</video:title>
    <video:description>Luis, ein Straßenkünstler und Kleinkrimineller, hat bei einem seiner Diebstähle eine lebensverändernde Begegnung. Er trifft Elias, der ihn nicht zur Polizei bringt und verpfeift, sondern ihn interessant findet und ihn zu einem Vorsprechen begleitet.

Er bekommt die Hauptrolle in einem Film, der zur Premiere auf der Berlinale ausgewählt wird. Doch in Berlin angekommen, ist er konsterniert darüber, dass die Europäer lateinamerikanische Filme nur als eine Art Elendsporno ansehen. Als er Azra kennenlernt, eine Albanerin, die den Kosovo-Krieg miterlebt hat, entscheidet er sich dafür, Zeit mit ihr zu verbringen, anstatt auf Filmpartys zu gehen.

Der Kampf auf dem roten Teppich wurde auf der Berlinale 2017 mit drei versteckten Kameras und ohne Erlaubnis gefilmt.</video:description>
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    <video:title>Smetto quando voglio: Masterclass - Trailer</video:title>
    <video:description>Nachdem Neurobiologie Pietro Zinni und seine Laborkollegen ihre plötzliche Kündigung, im ersten Teil der Filmreihe, mit dem Aufbau eine Drogenrings beantwortet haben, beschließen sie nun die Seiten zu wechseln. Sie verbünden sich mit dem ambitionierten Polizeiinspektor Paolo Coletti, der sie auf eine geheime Mission schickt. Ihr Auftrag: Die rasante Ausbreitung von neuartigen Drogen verhindern. Als Gegenleistung soll jeder der Wissenschaftler mit einer leeren Strafakte belohnt werden.

MORGEN IST SCHLUSS: MASTERCLASS führt die Geschichte des ersten Teils mit noch größerer Energie fort. Regisseur Sydney Sibilia inszeniert den zweiten Film seiner Trilogie als rasante Mischung aus Actionkomödie und Gesellschaftssatire. Mit präzisem Timing, bissigem Humor und filmischer Leichtigkeit entwirft er ein Porträt einer Generation, die trotz Intelligenz und Idealismus an den Widersprüchen ihrer Zeit scheitert.

Wieder mit dabei sind Edoardo Leo, Stefano Fresi, Valeria Solarino und Paolo Calabresi, deren Ensembleleistung den Witz und die Dynamik des Originals noch übertrifft. Der Film wurde in Italien von Publikum und Kritik gefeiert und war ein Kassenerfolg, der Sibilias Ruf als einer der talentiertesten jungen Regisseure des Landes festigte. Gedreht an Originalschauplätzen in Rom und an der Universität La Sapienza, verbindet der Film rasante Unterhaltung mit gesellschaftlichem Kommentar – und beweist, dass Wissenschaft auch außerhalb des Labors explosiv sein kann.</video:description>
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    <video:title>Balkan Melodie - Trailer</video:title>
    <video:description>Regisseur Stefan Schwietert (HEIMATKLÄNGE, ACCORDION TRIBE) setzt seine musikalischen Erkundungen der Welt fort mit BALKAN MELODIE, einem Porträt des Musiksammlerpaares Marcel und Catherine Cellier, das gleichzeitig Fragen von kulturellen Klischees und Kolonialisierung anklingen lässt. &quot;Mitreißend!&quot; (Zitty)

Marcel und Catherine Cellier entdeckten kraft ihrer eigenen großen Liebesgeschichte ihre gemeinsame, lebenslange Leidenschaft für die Musiken Osteuropas. Inmitten des Kalten Krieges setzt sich das Paar über alle Grenzen hinweg und sammelt und dokumentiert auf teilweise abenteuerliche Art und Weise die bis dahin im Westen völlig unbekannten Klänge.</video:description>
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    <video:title>Rendezvous - Trailer</video:title>
    <video:description>„Die bitterbösen Dialoge und die Handkamera vermitteln eine gnadenlose Intensität und Direktheit.“ (Stern)

Das durchgängig auf Video aufgenommene Drama, eine Adaption des Bühnenstücks von Bob L. Sack, erzählt die Geschichte zweier befreundeter Paare, die sich – jeweils ohne das Wissen des Partners – über Kreuz verabreden und dann unvorhergesehener Weise aufeinandertreffen. 

Im Laufe des Abends treten bald lang gehütete Geheimnisse und gegenseitige Vorbehalte zu Tage. Es kommt zum Überschreiten gesellschaftlicher Konventionen und am Morgen danach ist nichts mehr wie es war.</video:description>
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    <video:title>Proxima - Trailer</video:title>
    <video:description>Sarah ist eine französische Astronautin, die bei der Europäischen Weltraumorganisation in Köln trainiert. Sie lebt mit ihrer siebenjährigen Tochter Stella zusammen und ist die einzige Frau im anspruchsvollen Trainingsprogramm. Als Sarah für die einjährige Proxima-Mission ausgewählt wird, erfüllt sich ein Lebenstraum. Doch je näher der Start rückt, desto stärker belastet der bevorstehende Abschied von Stella ihre Beziehung.

Alice Winocour begleitet Sarah durch die anspruchsvollen körperlichen und psychischen Vorbereitungen auf den Weltraumflug. Während sie sich neben ihren männlichen Kollegen behaupten muss, wird die bevorstehende Trennung von Stella zu einer Herausforderung, auf die kein Training vorbereiten kann. Eva Green spielt an der Seite von Matt Dillon, Lars Eidinger und Sandra Hüller.

PROXIMA – DIE ASTRONAUTIN wurde unter anderem bei der ESA in Köln sowie in Russland und Kasachstan gedreht und verankert seine Mutter-Tochter-Geschichte so in der Realität des Astronautentrainings. Der Film feierte seine Weltpremiere in der Platform-Reihe des Toronto International Film Festival 2019 und lief anschließend im Wettbewerb von San Sebastián, wo Alice Winocour mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde.</video:description>
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    <video:title>Foxfire - Trailer</video:title>
    <video:description>In den 1950er Jahren gründen fünf Teenagerinnen in einer amerikanischen Kleinstadt den Geheimbund FOXFIRE, um sich gegen die patriarchale Gewalt ihrer Umgebung zu wehren. Unter der charismatischen Anführerin Legs (Raven Adamson) entsteht eine eingeschworene Gemeinschaft, die sich durch ein Flammentattoo auf der Schulter erkenntlich zeigt. Was als Akt der Selbstermächtigung beginnt, führt die Gruppe zunehmend in die Illegalität – von Protestaktionen über Gewalt bis hin zu Entführungen.

Laurent Cantets Verfilmung des Romans von Joyce Carol Oates bleibt eng an der literarischen Vorlage und verlegt die Handlung authentisch ins Jahr 1955. Der Film setzt auf ein Ensemble junger, weitgehend unbekannter Schauspielerinnen, darunter Katie Coseni als Maddy, Claire Mazerolle als Goldie und Madeleine Bisson als Rita. Die rohe Energie und das ungeschliffene Spiel der Darstellerinnen verleihen dem Film eine dokumentarische Intensität.

FOXFIRE ist ein feministisches Coming-of-Age-Drama, das die Wut und den Idealismus junger Frauen in einer von Männern dominierten Nachkriegsgesellschaft einfängt. Die visuelle Gestaltung von Kameramann Pierre Milon und das Produktionsdesign von Franckie Diago rekonstruieren die Ära detailgetreu. Die Musik von Timber Timbre unterstreicht die melancholische Grundstimmung des Films.

Der Film feierte 2012 Premiere beim Toronto International Film Festival und wurde im selben Jahr beim Festival de San Sebastián gezeigt, wo Katie Coseni für ihre Darstellung der Maddy mit der Silbernen Muschel als Beste Darstellerin ausgezeichnet wurde.</video:description>
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    <video:title>Complicity - Trailer</video:title>
    <video:description>Chen Liang, ein junger Chinese, ist ein illegaler Einwanderer in Japan. Eines Tages erhält er einen Anruf wegen eines Jobangebots, das für jemand anderen bestimmt ist. Aus Verzweiflung gibt er vor, der richtige Empfänger zu sein, um den Job zu bekommen: Mitarbeiter in einem traditionellen japanischen Soba-Restaurant.

„Mit einer starken zentralen Leistung von Lü Yulai (Cheng) und großartiger Unterstützung von Tatsuya Fuji (Otousan) erforscht der Film die Schnittmenge zwischen den Identitäten, die Menschen im Leben brauchen, um zu funktionieren, und denen, die sie vielleicht in sich selbst entdecken.“ (filmmovement.com)</video:description>
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    <video:title>Orpheus&apos; Song - Trailer</video:title>
    <video:description>Enis und Philipp sind beste Freunde und Fitness-Buddys, was vor allem Philipp genießt. Denn Philipp ist schwul und hat ein Auge auf seinen Kumpel geworfen.
Als Philipp (Sascha Weingarten) eine Reise nach Griechenland gewinnt, überredet er Enis (Julien Lickert), ihn zu begleiten. Er hofft, dass sie sich dadurch näherkommen, doch für Enis ist es erstmal nur Urlaub.
Auf einer Exkursion verlaufen sie sich und begegnen Hercules (Henry Morales), der ihnen mythische Geschichten erzählt. Sie verbringen die Nacht in einer Höhle und träumen den selben magischen Traum, der alles verändert und beide viel näher zusammenbringt, als sie es für möglich hielten.

ORFEOS TRAUM erzählt von Anziehung, Unsicherheit und dem Mut zur Wahrheit. Zurück in Berlin beginnt Enis zu zweifeln. Er distanziert sich, lässt Philipp im Ungewissen. Erst als Philipp beschließt, als Animateur nach Griechenland zurückzukehren, erkennt Enis die Tiefe seiner Gefühle. Tor Iben verwebt in seinem queeren Drama griechische Mythologie mit urbaner Realität – zurückhaltend inszeniert, mit starker Bildsprache und viel Raum für Zwischentöne. 

Der Film feierte seine Premiere 2019 auf dem Out Here Now-Kansas City LGBT Film Festival und lief u. a. beim Taiwan International Queer Film Festival sowie beim Pariser Chéries-Chéris Festival. Eine berührende Geschichte über Begehren, Selbstfindung und den Weg zum eigenen Gefühl.</video:description>
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    <video:title>Elfie Semotan, Photographer - Trailer</video:title>
    <video:description>Seit über einem halben Jahrhundert arbeitet Semotan erfolgreich an der Schnittstelle von Kunst-, Mode- und Werbefotografie und lichtete unter anderem Louise Bourgeois, Claudia Schiffer, Naomi Campbell, Willem Dafoe, Maria Lassnig oder Udo Kier ab.

Der Film begleitet sie zu Motiven vom Studio bis in die Natur, folgt ihren vielfältigen Werken und beobachtet zeitgleich die akribische Herangehensweise an ihre Arbeit.</video:description>
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    <video:title>Schattenstunde - Trailer</video:title>
    <video:description>Jochen Klepper lebte als christlicher Schriftsteller, Journalist und Dichter mit seiner jüdischen Frau Johanna und seiner ebenfalls jüdischen Stieftochter Renate, zur Zeit des Nationalsozialismus in Berlin. Am 10. Dezember 1942 scheiterte die Ausreise von Frau und Stieftochter aus dem ehemaligen Deutschen Reich und die Deportation der weiblichen Familienmitglieder stand kurz bevor. Von Adolf Eichmann vor die Goebbelsche Alternative gestellt, Beruf oder Ehe, traf Jochen Klepper eine unerhörte Entscheidung. Eine Entscheidung, die mit ihm tausende Deutsche in Mischehe getroffen haben. So leise, dass selbst heute nur wenige davon gehört haben.

Dem Film, der die letzten gemeinsamen Stunden der Familie Klepper erzählt, liegen Jochen Kleppers umfangreiche Tagebuchaufzeichnungen zugrunde. Die letzten Gespräche der Familie sind sensibel mit den diversen Tagebucheinträgen Jochen Kleppers verwebt. Die Bedrängnis und die gefühlte Enge, die jüdische Familien durch die Nationalsozialisten erfahren mussten, gibt Regisseur Benjamin Martins in dem Film deutlich an das Publikum weiter. Denn so wie auch das Leben der Kleppers immer mehr eingeschränkt wurde, wird in SCHATTENSTUNDE auch das Blickfeld der Kinozuschauer:innen eingeschränkt, indem der Film als Quadrat (1:1) auf der Leinwand zu sehen ist.

SCHATTENSTUNDE wurde 2021 mit dem First Steps Award in der Kategorie Abendfüllender Spielfilm ausgezeichnet und lief auf zahlreichen Festivals, darunter die Internationalen Hofer Filmtage. Kritiker lobten das Werk als mutiges Debüt, das die Verbindung von filmischer Form und ethischer Reflexion meisterhaft vereint. Mit seiner radikalen Reduktion und seiner stillen Wucht ist SCHATTENSTUNDE ein eindrucksvolles Beispiel für das zeitgenössische deutsche Autorenkino.</video:description>
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    <video:title>Los Reyes - Trailer</video:title>
    <video:description>Die beiden unzertrennlichen Streuner haben zwischen rasenden Skateboards und lärmenden Teenagern im Park ihr Zuhause gefunden. Die Teenager um sie herum kommen aus sehr unterschiedlichen, manchmal schwierigen Verhältnissen. Sie haben alle ihre eigenen Geschichten und Probleme, die man im Hintergrund in ihren Gesprächen mitverfolgt, während die Kamera die subtile Interaktion zwischen den beiden Hunden einfängt.

„LOS REYES ist ein mutiges und erfolgreiches Experiment: Es stellt die Perspektive der Tiere in den Mittelpunkt, nicht als Metapher für etwas Menschliches, sondern für sich selbst stehend.“ (The Guardian)</video:description>
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    <video:title>Fidai - Trailer</video:title>
    <video:description>El Hadi führt ein einfaches Leben in der algerischen Provinz. Er ist ein Familienmensch und einer von unzähligen anonymen Veteranen des algerischen Unabhängigkeitskriegs. Als 1954 der Krieg begann, war El Hadi 14 Jahre alt. Mit 20 meldete er sich freiwillig als Fidai, als Stadtguerillero der algerischen Befreiungsfront FLN in Frankreich. In Paris führte er zwei Attentate durch. 50 Jahre später begibt sich Regisseur Damien Ounouri zusammen mit seinem Onkel El Hadi auf eine Zeitreise.

In einem berührenden Dokumentarfilm begibt sich ein französischer Filmemacher zusammen mit seinem Großonkel auf eine Reise durch die dunkle Vergangenheit der algerischen Befreiungsbewegung FLN in den 1950er Jahren. Sie reisen von Algerien nach Frankreich und besuchen Orte, die Zeugen von Repression, Folter und Gewalt wurden. Der Großonkel, einst ein Untergrundkämpfer, stellt sich den schmerzhaften Erinnerungen seiner Jugend, ohne dabei die Geschichte umzuschreiben oder zu bewerten. 

Der Film, der eine Gratwanderung zwischen Gegenwart und Vergangenheit darstellt, zeugt vom positiven Wandel von Menschen und Zeiten und leistet eine behutsame Erinnerungsarbeit. Der Dokumentarfilm hat es geschafft, durch seine authentische und einfühlsame Darstellung, nicht nur das Publikum zu berühren, sondern auch auf internationaler Ebene Anerkennung zu finden und mehrere Preise zu gewinnen.

„Damien Onouri macht mit seinem sensiblen, persönlichen Zeitzeugenfilm ein neues Kapitel der Diskussion revolutionärer Gewalt auf, jenseits von Viktimisierung und Heroisierung.“ (Der Standard)</video:description>
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    <video:title>Die Schläferin - Trailer</video:title>
    <video:description>Eine Annäherung an die Lebensgeschichten zweier Frauen, die hinter ihren Rollen als Ehe- und Hausfrauen zum Verschwinden gebracht wurden - bis sie selbst zu Täterinnen wurden. 

Zwei Zeitungsartikel, zehn Jahre Abstand, zwei verschiedene Frauen, der gleiche Wortlaut. Bis zu dem Moment ihres Auftauchens zwischen den Zeilen eines Zeitungsartikels sind beide Frauen unsichtbar. Lediglich einmal verschaffen sie sich für kurze Zeit Sichtbarkeit. In einem Gewaltakt. DIE SCHLÄFERIN kreist um die Zeit vor diesen Gewalttaten.</video:description>
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    <video:title>Enigma - Trailer</video:title>
    <video:description>Nancy, eine Friseurin in ihren 40ern, erhält das Angebot, in einer Folge einer Fernsehsendung über ungelöste Kriminalfälle mitzuwirken. Die Folge wird die Geschichte ihrer Tochter erzählen, einer jungen Lesbe, die vor einem Jahrzehnt brutal ermordet wurde, als sie einen LGBT-Nachtclub verließ.

Während Nancy entscheidet, ob sie an der Sendung teilnehmen soll oder nicht, konfrontiert sie ihre Familie mit deren Version der Ereignisse und erfährt mehr über die Person, die ihre Tochter war.</video:description>
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    <video:title>Salvatore Giuliano - Trailer</video:title>
    <video:description>1950 wird der 28-jährige Bandit Salvatore Giuliano erschossen auf einem sizilianischen Hof aufgefunden. Doch nur wenig ist, wie es scheint. Der Film bewegt sich zwischen den späten 1940er-Jahren — als Giuliano und andere Abtrünnige von separatistischen Politikern instrumentalisiert wurden — und den Tagen rund um seinen Tod und rekonstruiert ein komplexes Geflecht aus Macht, Gewalt und politischen Interessen.

Werden die Banditen wie versprochen begnadigt, nachdem Siziliens Autonomie verkündet wurde? Und warum befiehlt Giuliano seiner Bande, auf eine friedliche Versammlung am 1. Mai zu schießen? Polizei, Carabinieri und Mafia haben gleichermaßen Interesse an ihm. Nach seinem Tod beginnt ein Prozess: Wird die Wahrheit ans Licht kommen — oder schützt das Gesetz des Schweigens die Mächtigen?

WER ERSCHOSS SALVATORE G.? (SALVATORE GIULIANO) gewann 1962 den Goldenen Löwen bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig und wurde im selben Jahr bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet. Zudem erhielt der Film mehrere Nastro d’Argento, darunter für Beste Regie und Beste Kamera, und wurde 2008 in die Liste der „100 erhaltenswerten italienischen Filme“ aufgenommen. Heute gilt er als eines der zentralen Werke des italienischen politischen Kinos.</video:description>
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    <video:title>Closet Monster - Trailer</video:title>
    <video:description>Oscar ist jung, kreativ, verliebt in seine von Fantasy Filmen geprägte Kunst und hat ein riesiges Problem: er lebt im tiefsten Provinzloch Neufundlands allein mit seinem kauzigen Vater. Ab und an schminkt er seine beste Freundin Gemma und versucht, ein traumatisches Erlebnis aus seiner Kindheit zu bewältigen, das ihn stets daran erinnert, dass es in dieser Stadt gefährlich sein kann, offen schwul zu leben. Nebenbei jobbt der sensible Teenager in einem Baumarkt, wo er den rebellischen und verwegen attraktiven Wilder kennenlernt, der lieber Joints raucht, als Schrauben zu sortieren... 

Der Film CLOSET MONSTER des kanadischen Regisseurs Stephen Dunn ist ein Coming-of-Age-Drama, das Elemente des magischen Realismus und Body Horror kombiniert, um die innere Welt des Protagonisten darzustellen. Die Hauptrolle des Oscar wird von Connor Jessup verkörpert, dessen Darstellung die emotionale Tiefe und Komplexität der Figur authentisch einfängt. Die Stimme des Hamsters Buffy wird von Isabella Rossellini gesprochen, was dem Film eine zusätzliche besondere Note verleiht.

CLOSET MONSTER feierte seine Premiere 2015 beim Toronto International Film Festival, wo er als Bester kanadischer Spielfilm ausgezeichnet wurde. Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter den Preis für die Beste Regie und das Beste Drehbuch beim Atlantic Film Festival sowie den Preis für den Besten Spielfilm beim Melbourne Queer Film Festival.</video:description>
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    <video:title>Garagenvolk - Trailer</video:title>
    <video:description>Im rauen Norden Russlands, wo der Winter scheinbar endlos herrscht und industrielle Schwaden den frischen Schnee bedecken, entfaltet sich ein faszinierendes Phänomen: die Garagensiedlungen. Diese Blechhütten, oft als unscheinbare Schuppen abgetan, dienen vielen Russen als kreative Fluchtorte. Jenseits jeglicher gesellschaftlicher Konventionen erwachen in diesen engen Räumen individuelle Paradiese zum Leben.

Dokumentarfilmerin Natalija Yefimkina taucht in GARAGENVOLK in diese verborgene Welt ein und offenbart eine Gesellschaft, die sich in ihren Garagen neu erfindet. Hier wird aus Schrott Kunst, aus engen Räumen Freiraum. Viktor, ein älterer Herr, hat über Jahrzehnte hinweg unter seiner Garage vier zusätzliche Ebenen ausgegraben. Er sagt, es sei die Beschäftigung, die ihn am Leben hält – eine eindrückliche Metapher für das tiefe menschliche Bedürfnis nach Zweck und Zugehörigkeit.

GARAGENVOLK gewann aufgrund seiner authentischen Darstellung und tiefgründigen Menschlichkeit den Werner Herzog Preis 2020. Der Film gibt nicht nur Einblicke in die Seelenlandschaft seiner Protagonisten, sondern wirft auch ein Schlaglicht auf eine Gesellschaft, die sich zwischen post-sowjetischer Melancholie und der Suche nach persönlicher Freiheit bewegt.</video:description>
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    <video:title>Somebody Else - Trailer</video:title>
    <video:description>Ein Hotelangestellter gibt sich als reich aus, um eine schöne Fremde zu umgarnen. Sie ziehen bei Nacht durch Shanghai, doch ihre Anziehung steht unter einem schlechten Stern.</video:description>
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    <video:title>Queen Lear - Trailer</video:title>
    <video:description>Frauen auf Tour: Entlang der südtürkischen Küste gastiert eine Theatergruppe in einem Dorf nach dem anderen. Auf dem Programm steht Shakespeares „King Lear“. Der Clou: Alle männlichen Rollen werden von Frauen gespielt. 

Das Theaterspielen steigert ihr Selbstbewusstsein und lässt sie ihre Sorgen vergessen. Nebenbei bringen sie so manches Dorfleben durcheinander, das durch die patriarchale Gesellschaft geprägt ist. 

Dieser Film eröffnet einen ganz neuen Blick auf die Frauen in der Türkei. Und anders als das düstere Original, lädt QUEEN LEAR auch zum Lachen ein.

&quot;QUEEN LEAR ist eine liebenswerte Ode an die kollektive Kraft der Kunst und ein subtiler Aufruf zur Gleichstellung der Geschlechter in der Türkei.&quot; (The Guardian)</video:description>
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    <video:title>Die Saat - Trailer</video:title>
    <video:description>Der aufstrebende Bauleiter Rainer, seine schwangere Frau und ihre 13-jährige Tochter Doreen ziehen aus der gentrifizierten Stadt ins Umland. Als Doreen hier das Nachbarmädchen Mara kennenlernt, beginnt eine ambivalente Freundschaft, die Doreen bald über den Kopf wächst. Auch Rainer gerät mehr und mehr unter Druck, denn als auf der Baustelle durch den profitorientierten Jürgen ersetzt wird, droht die Familie ihre Existenzgrundlage zu verlieren.

Die neue Freundschaft wird schnell zum Spiel mit dem Feuer. Mara stachelt Doreen zu bösen Streichen an und verwickelt sie in einen Diebstahl. Unterdessen wird Rainer auf der Arbeit degradiert und durch den kühlen Pragmatiker Jürgen ersetzt, der ausschließlich die Interessen der Investoren im Blick hat und das Bauprojekt skrupellos auf Profit ausrichtet. Als ein älterer Mitarbeiter gefeuert werden soll, stellt sich Rainer gegen den neuen Vorgesetzten und wird unwillkürlich zum Anführer eines aufkeimenden Widerstands. Mit unaufhaltsam steigendem Druck beschreibt Regisseurin Mia Mariel Meyer in ihrem zweiten Spielfilm eine durch Kapitalismus entmenschlichte Welt, in der der Kampf für Gerechtigkeit und Integrität zur Zerreißprobe wird.

DIE SAAT feierte 2021 ihre Premiere auf der Berlinale in der Sektion Perspektive Deutsches Kino und wurde dort für ihre Authentizität und emotionale Kraft gelobt. Hauptdarsteller Hanno Koffler erhielt den Preis der deutschen Filmkritik für seine eindringliche Darstellung. Der Film gewann außerdem den First Steps Award in der Kategorie Abendfüllender Spielfilm und lief auf weiteren internationalen Festivals, darunter das Göteborg Film Festival und das Filmfest München. Produziert von Kurhaus Production in Kooperation mit dem rbb und gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg, markiert DIE SAAT einen der wichtigsten deutschen Beiträge des Jahres zum Thema soziale Gerechtigkeit.</video:description>
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    <video:title>Nico - Trailer</video:title>
    <video:description>NICO (Sara Fazilat), Deutsch-Perserin, emanzipiert und fröhlich, ist die beliebteste Altenpflegerin bei ihren Patient*innen. Bis ein fremdenfeindlicher Angriff sie aus ihrem Alltag reißt.

Nicos (Sara Fazilat) heile Welt gerät ins Ungleichgewicht. Nie wieder will sie Opfer sein, so viel steht fest. Um nicht weiter abzudriften, versucht sie beim Kampfsport-Training mit Andreas Marquardt ihre Balance zurückzugewinnen.

Sie schafft es, ihre Wut zu kanalisieren und ihre eigene Stärke zurückzuerobern. Doch gleichzeitig verliert sie die Verbindung zu sich selbst und ihrem alten Leben.

&quot;NICO ist einer der berührendsten Filme des deutschen Kinojahrs. Unter der unbeschwerten Oberfläche erzählen die Filmemacherinnen aufmerksam von Generationenkonflikten, Alltagsrassismus und Traumabewältigung, manövrieren Nico jedoch vorbei an einem stereotypen Rührstück.&quot; (Süddeutsche Zeitung)</video:description>
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    <video:title>Well Done - Trailer</video:title>
    <video:description>In einem High-Tech-Betrieb sind über 1200 Leute damit beschäftigt, die täglichen Milliarden im schweizerischen Geldverkehr in Form von endlosen Datenströmen zu kontrollieren.

Aus der Masse von Angestellten – aufgesogen vom labyrinthischen Gebäude, erschlagen von Sprachlawinen – tauchen einzelne Figuren auf: die Goldcard-Sachbearbeiterin, der Product Manager, die Abteilungsleiterin, der PC-Supporter, die Key Account Managerin, der Direktor. Die Kamera folgt den unscheinbaren Gesten, Sprechweisen, Blicken. In der seriellen Montage zu einem dichten Bild-Ton-Gefüge verwoben, wird eine Welt erfahrbar, in der die subtile Gewalt der elektronischen Technologien die zwischenmenschliche Kommunikation formt und bis in die privaten Räume hinein ihre Spuren hinterlässt.

Der Film wurde 1994 bei den Solothurner Filmtagen uraufgeführt und erhielt im selben Jahr den FIPRESCI-Preis beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm.  Zudem wurde er mit dem Zürcher Filmpreis und einem Anerkennungspreis der Stadt Luzern ausgezeichnet.

Der Film wurde von der Kritik für seine innovative visuelle Sprache und seine kritische Auseinandersetzung mit der modernen Arbeitswelt gelobt. Die Neue Zürcher Zeitung hob hervor, dass der Film &quot;als sinnliches Ereignis inszeniert&quot; sei und &quot;Farbe und Rhythmus&quot; als bestimmende Elemente nutze.</video:description>
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    <video:title>Searching Eva - Trailer</video:title>
    <video:description>Durch ihre fragmentierten Persönlichkeiten sieht man die Entstehung einer neuen Generation, in der das Konzept einer festen Identität alt geworden ist. Eine grenzüberschreitende Erkundung des Umgangs mit sexueller Autonomie und Ermächtigung in einer Welt des 21. Jahrhunderts.

SEARCHING EVA wurde 2019 im Berlinale Panorama gezeigt und war für den Teddy-Award nominiert.

&quot;Ein wunderschönes filmisches Mosaik einer Frau. Ich liebe den selbstbewusst fiktionalen Charakter des Dokumentarfilmes, der dem Gefühl der Authentizität überhaupt nicht schadet. Im Gegenteil. Ich finde es immer toll, wenn auch im dokumentarischen die Form des Filmes ganz vom Ausdruck der Protagonist*innen oder des Themas inspiriert sind.&quot; (Sooner Kuratorin Eva Neidlinger)

&quot;Spiegelt gekonnt in der Künstlichkeit der Bilder, die Selbstinszenierung der Protagonistin Eva wider, die zwischen verschiedenen Identitäten changiert. Für mich ein sehenswerter Film, der sich lustvoll frei von Konventionen macht.&quot; (Sooner Kuratorin Isis Rampf)</video:description>
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    <video:title>Robot Dreams - Trailer</video:title>
    <video:description>Im Manhattan der 1980er Jahre baut sich ein einsamer Hund einen Roboter-Begleiter, und die beiden werden unzertrennliche Freunde, die die lebendigen Straßen von New York City zum Soundtrack des Jahrzehnts erkunden. Ihre Freundschaft vertieft sich durch gemeinsame Abenteuer und Missgeschicke, doch in einer schicksalhaften Sommernacht wird der Hund gezwungen, seinen geliebten Roboter am Strand zurückzulassen. Diese wunderbar animierte Geschichte erforscht die Themen Freundschaft, Verlust und die anhaltende Hoffnung auf Wiedersehen. Basierend auf Sara Varons gefeiertem Graphic Novel ist Robot Dreams eine ergreifende und gleichzeitig wunderliche Reise, die die bittersüße Natur von Kameradschaft und den Schmerz der Trennung einfängt – alles in atemberaubender 2D-Animation, die die Wärme und Nostalgie der 1980er Jahre hervorruft.</video:description>
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    <video:title>Japan Japan - Trailer</video:title>
    <video:description>In JAPAN JAPAN will der 19-jährige Imri Israel verlassen, um nach Japan zu gehen. Doch erst einmal muss er etwas Geld für seine Reisekasse verdienen. Mit collagehaften Stilmitteln verdichtet der israelische, in Berlin lebende Regisseur Lior Shamriz den Alltag und die Phantasie- und Wunschwelt von Imri zu einem ganz eigenwilligen, sehr unterhaltsamen Film. Vor dem Hintergrund der schwierigen politischen Situation in Israel versucht Imri seinen eigenen Weg zu finden, heraus aus seinem inneren Exil.</video:description>
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    <video:title>Yeojaneun namjaui miraeda - Trailer</video:title>
    <video:description>Munho, ein angesehener Kunstprofessor, und der weniger erfolgreiche Filmemacher Hunjoo treffen sich nach Jahren wieder in Seoul. Hunjoo, frisch aus den USA zurückgekehrt, steckt in einer kreativen Krise, während Munho mit seinen eigenen Unsicherheiten kämpft. Während sie Erinnerungen an ihre gemeinsame Vergangenheit austauschen, kehrt auch die Sehnsucht nach einer längst vergangenen Liebe zurück.

Als die beiden beschließen, Sunhwa, die Frau, die einst beide liebten, wiederzusehen, beginnt eine Reise in die Vergangenheit, die alte Wunden aufreißt. Zwischen nostalgischen Momenten und unterdrückten Emotionen entfaltet sich ein fein nuanciertes Drama über verpasste Chancen, männliche Eitelkeiten und die Unfähigkeit, aus vergangenen Fehlern zu lernen.

WOMAN IS THE FUTURE OF MAN feierte seine Premiere im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes und erhielt für seine präzise Inszenierung und subtile Charakterzeichnung große Anerkennung. Regisseur Hong Sang-soo seziert mit lakonischem Humor und schmerzhafter Ehrlichkeit die fragile Dynamik zwischen den Geschlechtern und hinterfragt dabei männliche Selbstbilder mit seiner typischen Raffinesse.</video:description>
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    <video:title>Gegen den Strom – Abgetaucht in Venezuela - Trailer</video:title>
    <video:description>Wie lebt es sich als mutmaßlicher „linksradikaler Terrorist“, der vor den deutschen Behörden nach Südamerika geflohen ist und dort seit 25 Jahren im Untergrund lebt?

Nach einem gescheiterten Sprengstoffanschlag Mitte der 90er auf das im Bau befindliche Abschiebegefängnis in Berlin-Grünau entkam Thomas Walter, damals Mitglied der militanten Untergrundorganisation &quot;Das K.O.M.I.T.E.E.&quot;, nach Venezuela.

Über familiäre Beziehung gelang es dem Filmemacher Sobo Swobodnik Thomas Walter im Exil zu besuchen. Die beiden sprechen über Politik, Enttäuschung über Hugo Chávez und Walters musikalische Zusammenarbeit mit Mal Élevé.

„Ein Film, der einen raren Blick in eine durch den Verfolgungsdruck der Justiz meist unsichtbare Welt anbietet.“ (DOK-Leipzig)</video:description>
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    <video:title>Dene wos guet geit - Trailer</video:title>
    <video:description>Alice Türli verkauft Krankenkassenangebote in einem Callcenter in Zürich. Nach der Arbeit ruft sie alleinstehende Grossmütter an und täuscht ihnen vor, sie sei ihre Enkelin und in Geldnot. Da dieser Trick sie schnell reich macht, beobachtet der Film Menschen und Orte in Zürich, die alle auf mysteriöse Weise mit Alices Geschäften zu tun haben.</video:description>
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    <video:title>Solidarność Według Kobiet - Trailer</video:title>
    <video:description>Anfang der 1980er Jahre zählte die freie und selbstverwaltete Gewerkschaft „Solidarność” über 10 Millionen Mitglieder. Die Hälfte davon waren Frauen. Die Regisseurin Marta Dzido hat sich auf die Suche nach diesen vergessenen Frauen gemacht. Sie fragt nach ihrer Rolle in der Oppositionsbewegung in den 1970er und 1980er Jahren, nach den Beweggründen für ihr Engagement und zeichnet ihre Lebenswege nach der Wende 1989 nach. Sie versucht herauszufinden, warum die Erinnerung an die „weibliche Seite” der Opposition so komplett in Vergessenheit geraten ist, und den Frauen den ihnen zustehenden Platz in der Geschichte zurückzuerobern.</video:description>
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    <video:title>The End of Love - Trailer</video:title>
    <video:description>In diesem emotionalen und bewegenden Film muss ein erfolgloser Schauspieler (Mark Webber) nach dem plötzlichen Tod seiner Frau für seinen Sohn sorgen.</video:description>
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