
Standesgemäß
Von Julia von Heinz
2008 | 87 Min | Dokus
Drei Damen von Stand berichten über eine deutsche Parallelgesellschaft, die von Konservatismus und Familie geprägt ist.


Von Julia von Heinz
2008 | 87 Min | Dokus
Drei Damen von Stand berichten über eine deutsche Parallelgesellschaft, die von Konservatismus und Familie geprägt ist.

2015 | 29 Min | Dokus
Ein Sommer in Südkorea: Eine Filmemacherin kehrt in ihr Heimatland zurück, getrieben von der komplexen Beziehung zu ihrer Mutter. In einem kleinen Apartment in Incheon entfaltet sich eine intime Erzählung über eine Frau, deren Leben von Enttäuschung und Anpassung geprägt war. Die jüngste von vier Schwestern, unerwünscht geboren, verließ sie ihr Zuhause mit zwölf Jahren. Seitdem kämpft sie, von den Erwartungen der Gesellschaft und ihrer eigenen Familie gezeichnet. Die Kamera der Tochter fängt Momente ...

1999 | 79 Min | Timeless
Carola legt Platten auf und nennt sich Zoe, denn das heißt Leben. Zoe flüchtet stets nach vorn, bis eine Reise in die Heimat sie auf die verloren geglaubte Spur ihrer Mutter führt. „Eine Gratwanderung, immer haarscharf an der Grenze zur Komik, zur Aggressivität, zur Anarchie.“ (tip Berlin) Sie ist 26 und zieht mit Plastiktüten durch Berlin. In einer sind die Schallplatten, mit denen sie manchmal nachts als DJ Geld verdient. Morgens weiß sie meist noch nicht, wo sie in der Nacht schlafen wird. Sie ...

2019 | 98 Min | Dokus
Ein Jahr im Leben einer, mehr oder weniger normalen, Straßenkreuzung in Berlin. „Sommer vorm Balkon - aber auch Frühling, Herbst und Winter: Ein Jahr lang hat Sobo Swobodnik von der Wohnung aus das Leben an seiner Berliner Straßenkreuzung beobachtet und daraus einen einzigartigen Film gemacht - mit Innenperspektive und Ausblick.“ (Filmportal.de) Das minimalistisches Gesamtkunstwerk entfaltet eine faszinierenden Bild-Ton-Musik-Collage über die „die Produktivität des Wartens“.

2019 | 14 Min | Dokus
Eine Ratte flieht vor einem Nachtschwärmer. Die späteren Stunden lassen immer mehr die Lichter verschwinden, die Ruhe wartet wieder auf den Trubel, sie wartet auf den Tag. Doch wenn die meisten Menschen die Augen schließen, klingelt bei einigen der Wecker. Nachtarbeiter*innen – von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang. SO HELL DIE NACHT ist sowohl eine Kurzdokumentation, als auch ein 5-minütiges Klavierstück. "Ein schöner und liebevoll gestalteter Dokumentarfilm, der verschiedene Berufsgruppen in ...

2021 | 80 Min | Dokus
Dieser Dokumentarfilm begleitet Tischa "Die Tigerin" Thomas auf ihrem Weg zu Bodybuilding-Wettkämpfen in den USA und Rumänien und zeigt, wie hart sie arbeitet, um ihren Traum, die Nummer 1 des Bodybuildings zu werden, zu verwirklichen. Aber Tischas Geschichte ist mehr als nur eine Geschichte der körperlichen Verwandlung. Die "Tigerin" stellt konventionelle Vorstellungen von Weiblichkeit in Frage, und ihr Körper und ihr Aussehen bringen sie in Konflikt mit der cisgender-normativen Gesellschaft. Tischa ...

2018 | 70 Min | Dokus
Ahmed, Yussef, Lahcen und Idir leben im Spannungsfeld zwischen traditioneller, nomadischer Lebensweise und den Annehmlichkeiten und Problemen einer modernen Gesellschaft. Caroline Reuckers Film nähert sich diesen Menschen, ihren Geschichten von Stadt und Land, ihrem Alltag, ihren Sehnsüchten und ihrem Gefühl von Heimat und Zugehörigkeit.

2009 | 27 Min | Dokus
Irgendwo in Westdeutschland: ein Haus voller unbelebter Räume – angefüllt mit Gegenständen aus vergangenen Jahrzehnten. Familienfotos, verstaubte Bücher, Sinnspruch-Postkarten, unzählige Uhren; Möbel und Tapeten in den buntesten Farben der 60er Jahre. Die Bewohnerin des Hauses sieht diese Räume nicht mehr. Ihre Augen haben nachgelassen und ohne fremde Hilfe kommt sie nicht mehr in den ersten Stock. Doch ihr Alltag scheint ohnehin nur wenig mit Vergangenem behaftet. Juliane Henrichs errichtet mit ...

2014 | 26 Min | Dokus
Mit einem Vater, der ein Jude ist, der verleugnet einer zu sein und einer Mutter, die immer darunter gelitten hat, nicht als eine anerkannt zu werden, fragt sie sich wohin sie eigentlich selbst gehört.

2009 | 64 Min | Dokus
Dieses ambitionierte Regiedebüt beschäftigt sich mit Lebensmodellen und Netzwerken lesbischer Frauen im Wien der 1950er und 60er. Wien war anno dazumal ganz schön grau und verzopft. Die Szene war – sofern es sie überhaupt gab – schwul und besonders einladend wirkten die wenigen Lokale, in denen sich lesbische Frauen trafen, nicht. Das lesbische Leben war geprägt von Unsichtbarmachung und Kriminalisierung. Drei Zeitzeuginnen berichten auf eloquente, unterhaltsame und erfrischend (selbst-)ironische ...

2018 | 91 Min | Dokus
Sie sind überall und dennoch häufig unsichtbar: Wohnungslose Menschen werden häufig ignoriert. Sichtbarkeit ist auch ein sozialer Gradmesser. Micha steht immer am selben Platz, am Eingang einer Wiener U-Bahnstation. Er wünscht dort den Passanten einen "erfolgreichen Tag", zu Weihnachten auch "Merry Christmas". Seine Höflichkeit hebe ihn hervor, sagt er einmal. Deshalb macht es sich das Filmemachertrio Birgit Bergmann, Steffi Franz und Oliver Werani zum obersten Gebot, einmal länger hinzuschauen. ...