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Herbert Gropper

Actor
Herbert Gropper, auch bekannt als Herbert Kline, war ein bedeutender österreichisch-amerikanischer Filmemacher, Autor und Regisseur, der für seine sozialkritischen Dokumentar- und Spielfilme bekannt war. Er wurde in Wien, Österreich, geboren. Seine Arbeit thematisierte oft Krieg, Armut und soziale Ungerechtigkeit. Zu seinen bemerkenswertesten Filmen gehören "Crisis", der die Ereignisse dokumentierte, die zum Zweiten Weltkrieg führten, und "Lights Out in Europe", ein eindringlicher Antikriegsfilm. Er führte auch Regie bei "The Forgotten Village" in Zusammenarbeit mit John Steinbeck. Groppers Filme zeichnen sich durch ihre realistische Darstellung menschlicher Nöte und sein Engagement aus, Kino als Werkzeug für sozialen Wandel zu nutzen. Er war mit der Dokumentarfilmerin und Editorin Slávka Vorkapić verheiratet. Er starb 1999 in Paris. Er hinterließ ein bedeutendes Erbe in der Welt des Dokumentarfilms.

Filme

Die papierene Brücke

Die papierene Brücke

Von Ruth Beckermann

1987 | 92 Min | Dokus

Eine Reise durch die Familiengeschichte der Filmemacherin Ruth Beckermann und gleichzeitig die Geschichte der Juden in Mitteleuropa und einer Region.

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Nach Jerusalem

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1990 | 85 Min | Dokus

Dafür spricht sie mit Bauarbeiter, Soldaten, russische Einwanderer, Taxichauffeure - ein dokumentarisches Road Movie. Begegnungen auf nur 60 Kilometern mit verschiedenen Landschaften und persönlichen Geschichten. NACH JERUSALEM von Ruth Beckermann lief im Forum der Berlinale. "Ein aussagekräftiges Gesamtbild von Israel anno 1990." (Süddeutsche Zeitung) Es geht in NACH JERUSALEM nicht um eine chronologische Geschichtsschreibung oder um eine eindeutige Einschätzung der kurzen und konfliktbeladenen ...

Waldheims Walzer

Waldheims Walzer

2018 | 94 Min | Dokus

1986: Dem UNO-Generalsekretär wird Beteiligung an NS-Kriegsverbrechen vorgeworfen. Ein Lehrstück über Fake-News, Postfaktisches und Antisemitismus mit erschreckender Aktualität. Kurt Waldheim war Österreichs Außenminister sowie Generalsekretär der UNO und stellte sich Mitte der 80er zur Wahl als österreichischer Bundespräsident. Zur selben Zeit erhebt der Jüdische Weltkongress schwere Vorwürfe gegen ihn. Das Land ist in der Folge gespalten. Je deutlicher die Vorwürfe des Jüdischen Weltkongresses ...

Homemad(e)

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2001 | 85 Min | Dokus

Die renommierte österreichische Dokumentarfilmerin Ruth Beckermann porträtiert ein langsam aussterbendes Stück Wiener Stadtgeschichte. Eindringliche Doku. Die Marc Aurel-Straße in Wien: Da ist der letzte jüdische Händler im ehemaligen Textilviertel, der iranische Hotelier, das Café Salzgries mit seinen Stammgästen. Von Sommer 1999 bis Frühling 2000 unternahm Ruth Beckermann kleine Reisen vor die eigene Haustüre und erkundete ihre Umgebung mit der Kamera. Der Film ist auch ein Dokument der politischen ...

Kinder unter Deck

Kinder unter Deck

2018 | 94 Min | Dokus

Die Familie von Regisseurin Bettina Henkel stammt aus Lettland. Gemeinsam mit ihrem Vater, einem Psychoanalytiker, begibt sie sich auf eine Reise zu ihren Wurzeln, die traumatischen Erfahrungen von Flucht und Verlust, aber auch unangenehme Wahrheiten über ihre eigene Familie zu tage fördert. So versucht der Film das Thema der transgenerationalen Traumatas anhand dieses wenig bekannten Teils europäischer Geschichte, im Dialog zwischen Vater und Tochter nachzuzeichnen. „Ein seelisches Roadmovie über ...

Ein flüchtiger Zug nach dem Orient

Ein flüchtiger Zug nach dem Orient

1999 | 82 Min | Biografie

Vom Luxus des Flanierens und einem freiheitssuchenden Blick erzählt diese Engführung der Reisen von Kaiserin Elisabeth mit jenen von Ruth Beckermann. Die Filmemacherin wandelt in fiebrigen Parallelfahrten auf den Spuren des Mythos „Sissi“ in Kairo und entdeckt ein Bild jenseits der Wohlfühloase des verklärenden Kultfilms. "Rigoros und fesselnd, Ruth Beckermanns EIN FLÜCHTIGER ZUG NACH DEM ORIENT verfolgt die Schritte der österreichischen "traurigen Kaiserin" Elisabeth bei zwei Reisen nach Ägypten ...

Margina

Margina

2015 | 82 Min | Dokus

Ljupcho Temelkovski begleitet in Margina eine Roma-Familie in Mazedonien. Der Film beobachtet den mühevollen, von Entbehrungen, Demütigungen und Rassismus geprägten Alltag der Personen. Die vielköpfige Familie lebt unter unwirtlichen Bedingungen auf engstem Raum zusammen. Die Männer versuchen mit informellen Gelegenheitsarbeiten Geld zu verdienen und zeigen dabei notgedrungen großes Improvisationstalent. Margina ist über einen längeren Zeitraum mit einem 3-Personen-Team gedreht worden. Dem Film ...

My Two Polish Loves

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2016 | 50 Min | Queer

Tiller wird von ihrer deutsch-polnischen Partnerin Magda begleitet. Die Dokumentation untersucht, wie Erinnerungen an Holocaust und Krieg von Generation zu Generation von Frauen gelebt, erzählt und weitergegeben werden.

Yugoslavia – How Ideology Moved Our Collective Body

Yugoslavia – How Ideology Moved Our Collective Body

2013 | 62 Min | Dokus

Der Film zeichnet die Veränderungen im sozialen System vom sozialistischen Jugoslawien bis nach Serbien nach und untersucht, wie sich die Ideologie im öffentlichen Raum durch Massenaufführungen durchsetzte. Für diesen recherchebasierten Essayfilm sammelte und analysierte Popivoda Film- und Videomaterial aus der Zeit Jugoslawiens (1945 - 2000) und konzentrierte sich dabei auf staatliche Performances wie Aktionen der Jugendarbeit, Paraden zum 1. Mai, Feierlichkeiten zum Tag der Jugend sowie Gegendemonstrationen, ...

Wie verfilmt man einen Präsidenten?

Wie verfilmt man einen Präsidenten?

1991 | 34 Min | Icons & Media Art

Wie filmt man einen Diktator? Ein spannendes Zeitdokument über den polnischen General Jaruzelski, der 1981 in Polen das Kriegsrecht verhängte, versucht eine Antwort zu geben. Die Berater des letzten nicht demokratisch gewählten Präsidenten Polens wollten den Filmemacher Klaus Dörries als Gehilfen für einen Propagandafilm missbrauchen, doch dieser übelistete die kommunistischen polnischen Offiziellen. So zeigt der Film, was man sonst nicht zu sehen bekommt: Die Absprache von Fragen und Antworten ...

Wien Retour

Wien Retour

1983 | 91 Min | Dokus

"Ruth Beckermann und Josef Aichholzer haben mit WIEN RETOUR dem Dokumentarfilm seine größte Möglichkeit wiedergegeben: Sie stellen einen Menschen, Franz West, in den Mittelpunkt ihres Films, einen jüdischen Sozialdemokraten und Kommunisten. Man hört ohne besondere filmische und dokumentarische Aufbereitung das Schicksal dieses Menschen und sieht doch das Schicksal ganz Österreichs vor sich." (Peter Turrini)