Der Schauspieler Rüdiger Vogler, geboren 1942 in Warthausen, begann seine Laufbahn am Theater, unter anderem am Frankfurter Theater am Turm. Prägend für seine Filmkarriere wurde die langjährige und intensive Zusammenarbeit mit dem Regisseur Wim Wenders, durch die er zu einem Gesicht des Neuen Deutschen Films wurde. Internationale Bekanntheit erlangte er als Hauptdarsteller in Wenders' Roadmovie-Trilogie, bestehend aus „Alice in den Städten“ (1974), „Falsche Bewegung“ (1975) und „Im Lauf der Zeit“ (1976). Seine darstellerische Bandbreite zeigte er in zahlreichen weiteren Film- und Fernsehproduktionen; für seine Rolle in „Neurosia“ (1995) erhielt er eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis. Voglers vielseitiges Schaffen umfasst sowohl Rollen im Autorenkino als auch in internationalen Projekten wie István Szabós „Sunshine“ (1999).