
QUITT = Kunst, Comic, Trash, aus den Alpen und dem Wilden Westen mit Plastikmannequins als Akteur*innen, realen Landschaften und Songeinlagen.
Synopsis
Ein Wilderer in den verschneiten Alpen, ein Mörder in den staubigen Weiten des Wilden Westens – Leo und Denny könnten unterschiedlicher nicht sein, doch ihre Wege spiegeln universelle Konflikte wider. Inmitten der Kulisse atemberaubender Landschaften und einer Welt aus Plastikmannequins mit gespenstisch lebendigen Zügen entspinnt sich ein Drama, das ebenso surreal wie fesselnd ist. Die Figuren bewegen sich zwischen Tanz, Gebet und Gewalt, während Songeinlagen die Handlung in fantastische Sphären heben und zugleich die Abgründe menschlicher Existenz ergründen.
Die Animationsserie spielt gekonnt mit Kontrasten: Zwischen Realität und Kunstwelt, zwischen den Naturaufnahmen und der steifen Mechanik der Puppen entsteht eine eigentümliche Magie. Während Leo von einem Leben in völliger Freiheit träumt, ist Denny in die komplexen, dunklen Geheimnisse einer Rancherfamilie verwickelt. Ihre Geschichten prallen thematisch wie visuell aufeinander – ein moderner Kommentar zu den Urfragen von Schuld, Freiheit und dem Einfluss des Schicksals, das oft stärker als das Recht scheint.
Die außergewöhnliche Ästhetik des Films, inspiriert von Theodor Fontanes Roman „Quitt“, verbindet die Plastikwelt mit realer Natur und schafft so eine beunruhigende wie faszinierende Atmosphäre. Die eindringliche Musik und die plastischen Bilder hinterlassen einen bleibenden Eindruck, der noch lange nachklingt. Ein Werk, das Kunst, Comic und Trash miteinander verschmelzen lässt – und dabei Fragen aufwirft, die tief in die menschliche Natur blicken.
- Regie
- Uri Urech
- Jahr
- Land
- Schweiz
- Altersfreigabe
- 16
- Ton
- Deutsch
- Untertitel
- Englisch






























