
Zwölf Episoden zeigen, wie Kommunikation versandet, Beziehungen zerfallen – und Nähe im Großstadtlärm kaum mehr möglich scheint.
Synopsis
Zwölf Dialoge, geführt von vierundzwanzig Personen, setzen sich zu einem fragmentierten Bild urbaner Lebensrealität zusammen. Ohne klaren Anfang oder Abschluss thematisieren sie Kommunikationsdefizite, individuelle Routinen und das Verlorengehen persönlicher Zeit. Die Schauplätze sind die Randzonen einer Stadt, in denen Informationsflut und beschleunigter Alltag kaum noch Raum für Verbindung lassen. Die Szenen folgen keiner chronologischen Ordnung, sondern wirken wie willkürliche Momentaufnahmen, deren atmosphärische Dichte sich aus Alltäglichkeit und situativer Isolation ergibt.
Der episodische Aufbau verweigert lineares Erzählen und konzentriert sich auf Beobachtungen über Sprachlosigkeit, soziale Ungleichheiten und zwischenmenschliche Distanzen. Die Inszenierung verwendet Stilmittel aus Drama und Komödie, ohne sich einem Genre eindeutig zuordnen zu lassen. Durch die fragmentarische Struktur entsteht ein Mosaik, das die Spannung zwischen individueller Wahrnehmung und kollektiver Vereinsamung sichtbar macht. Dabei greift der Film wiederholt auf dialogische Reduktion und dezente ironische Brechungen zurück.
INSTANTANEAS wurde auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt, darunter das Diorama International Film Festival, das LGTBQ Marseille Film Festival und das Dadasaheb Phalke International Film Festival. Beim Portugal International Film Festival erhielt der Film den Special Jury Award, beim 12 Months Film Festival wurde er mit dem Second Prize Best Film und dem Second Prize Best Sound ausgezeichnet.
- Regie
- Miguel Angel Mengo
- Genre
- Drama
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Spanien
- Altersfreigabe
- 12
- Ton
- Spanisch
- Untertitel
- Schwedisch, Spanisch, Deutsch, Englisch















