
Ein intimes Porträt über Stefanos Transition, Selbstbild und die Schattenseiten medialer Sichtbarkeit in der trans Maskulinität.
Synopsis
Über einen Zeitraum von acht Jahren begleitet die Kamera Stefano auf seinem Weg der Geschlechtsangleichung. Der italienische Protagonist spricht offen über erste Erfahrungen, medizinische Eingriffe und gesellschaftliche Herausforderungen. Frühere Interviews dokumentieren sein Ringen mit Identität, Selbstbild und hormonellen Veränderungen. Trotz wachsender Sichtbarkeit in Medien und sozialen Netzwerken distanziert er sich später von Teilen der LGBT-Community, insbesondere von Oberflächenaktivismus und persönlichen Angriffen. Das Spannungsfeld zwischen individueller Transformation und öffentlicher Wahrnehmung wird in klaren Bildern aufgezeichnet.
Im Verlauf der Dokumentation entsteht ein vielschichtiges Porträt, das Fragen nach Authentizität, Selbstbestimmung und öffentlichem Bild verhandelt. Regisseur Matteo Faccenda verzichtet auf Inszenierung zugunsten kontinuierlicher Beobachtung, wodurch sich eine eindringliche Nähe zum Protagonisten entwickelt. REFLEX ON THE SCREEN wurde 2021 auf dem VISIONI DAL MONDO – International Documentary Film Festival in Mailand mit dem Jury-Preis für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Die Produktion nutzt dokumentarisches Material, Archivaufnahmen und persönliche Gespräche, um eine intime Chronik des Geschlechtswandels zu rekonstruieren. Die Reflexion über Medienbilder, Transidentität und Repräsentation steht im Zentrum dieses Independent-Films. Die filmische Darstellung trans Maskulinität stellt dabei nicht nur biografische Fakten dar, sondern beleuchtet auch gesellschaftliche Dynamiken, denen trans Personen in der Öffentlichkeit begegnen.
- Regie
- Matteo Faccenda
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Italien
- Altersfreigabe
- 12
- Ton
- Italienisch
- Untertitel
- Deutsch, Englisch, Schwedisch
















