
Nach dem Tod ihrer Tochter flüchtet sich Magdalena in Alltagsroutinen – bis die Trauer unaufhaltsam an die Oberfläche bricht.
Synopsis
Schwedischer Originalton mit deutschen Untertiteln. Saras Mutter Magdalena errichtet mit verbissenem Willen einen Wall aus Routine und Alltagsritualen, hinter dem sie sich vor dem Schmerz um den Tod ihrer Tochter verschanzt. Sie holt ihren Enkel vom Klavierunterricht ab, isst mit seiner Familie zu Abend und geht in eine Bar. Mühsam und sehr langsam bahnt sich die Trauer einen Weg durch Verleugnung, Sprachlosigkeit und Schuldgefühle, und mündet in einen verstörenden Dammbruch.
Ein stiller, rätselhafter und sehr berührender Film über die Lügen und Geheimnisse, in die sich eine Mutter nach dem unfassbaren Verlust ihres Kindes einzuspinnen versucht. Filmisch ausgereift, mit kluger Bild- und Lichtgestaltung, leisen Tönen und sehr ungewöhnlichen Schauspielern beeindruckt LAMENTO vor allem durch eine erzählerische Reife, in der Intensität aus Einfachheit entsteht.
LAMENTO feierte seine Premiere bei der Berlinale 2014 in der Sektion Perspektive Deutsches Kino. Der Film erhielt dort viel Aufmerksamkeit für seine klare Handschrift und das feine Zusammenspiel von dokumentarischer Nüchternheit und emotionaler Tiefe. Produziert in Deutschland und Schweden, markiert das Werk das Langfilmdebüt von Jöns Jönsson, der zuvor mit seinen Kurzfilmen auf internationalen Festivals vertreten war. Ein präzises, stilles Drama über das, was unausgesprochen bleibt – und die Leere, die entsteht, wenn Gewissheiten verschwinden.
Festivals & Awards
- Regie
- Jöns Jönsson
- Genre
- Drama
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Schweden, Deutschland
- Altersfreigabe
- 16+
- Ton
- Schwedisch
- Untertitel
- Deutsch










