
Heidi, 15, flieht nach einem Kuss mit dem Freund ihrer Mutter.
Synopsis
Somersault beginnt, als die 15-jährige Heidi von zu Hause wegläuft, nachdem sie beim Küssen des Freundes ihrer Mutter erwischt wurde. Allein und orientierungslos landet sie im verschneiten Bergort Jindabyne, wo sie nach Arbeit, einem Schlafplatz und einem Gefühl von Zugehörigkeit sucht. Was zunächst wie eine vorübergehende Flucht wirkt, wird zunehmend zu dem Versuch, sich ein eigenes Leben aufzubauen.
Zwischen Kindheit und Erwachsensein bewegt sich Heidi durch eine Welt, die sie nur teilweise versteht. Sie trägt noch Spuren kindlicher Vorstellungen in sich — Kinderreime, glitzernde Notizbücher und Sehnsüchte nach Nähe — und versucht zugleich, mit Sexualität, Einsamkeit und Zurückweisung umzugehen. Ihre Verletzlichkeit bringt sie immer wieder in Situationen, die sie kaum kontrollieren kann.
In Jindabyne begegnet Heidi Joe, dem stillen Sohn einer Rancherfamilie, der ebenso Schwierigkeiten hat, Nähe und Gefühle auszudrücken. Ihre Beziehung entwickelt sich zwischen Zärtlichkeit, Unsicherheit und Distanz, während beide nach Verbindung suchen, ohne wirklich zu wissen, wie sie diese herstellen können.
Unter der Regie von Cate Shortland verbindet Somersault emotionalen Realismus mit einer eindringlichen Bildsprache, geprägt von der winterlichen Landschaft Australiens. Der Film lief 2004 in der Sektion Un Certain Regard bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes und gewann zahlreiche Preise bei den Australian Film Institute Awards, darunter für Bester Film, Beste Regie und Beste Hauptdarstellerin für Abbie Cornish. Heute gilt Somersault als einer der prägenden australischen Coming-of-Age-Filme der 2000er-Jahre.
- Regie
- Cate Shortland
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Australien
- Altersfreigabe
- 16+
- Ton
- Englisch
- Untertitel
- Englisch, Deutsch









