
THE GOOD MANNERS ist ein queeres Drama über Begehren und Unterdrückung, in dem eine stille Teenagerin auf dem Familienhof ein Geheimnis findet.
Synopsis
THE GOOD MANNERS begleitet die 17-jährige Valeria, ein eher verschlossenes Mädchen, das am liebsten allein tanzt. Als ihre Eltern sie zur goldenen Hochzeit der Großeltern in das Landhaus der Familie mitnehmen, muss sie eine Woche lang ein Zimmer mit ihrer Cousine Sol teilen, die sie seit Jahren nicht gesehen hat. Zwischen den beiden entsteht ein fragiler Raum für Begehren, Neugier und Verunsicherung.
Aus dem Familienbesuch entwickelt sich nach und nach eine intime Coming-of-Age-Geschichte. Zwischen den Erwartungen ihrer Eltern und den Traditionen der Familie erlebt Valeria ein sexuelles Erwachen, das sie verunsichert und sie zugleich Sol näherbringt. Mit jedem Tag tritt ein dunkles Familiengeheimnis deutlicher hervor.
Der Film erzählt davon, wie Begehren, Schweigen und familiäre Kontrolle die Suche nach der eigenen Identität prägen. Statt Unterdrückung als abstraktes Konzept zu behandeln, zeigt THE GOOD MANNERS, wie sie sich in alltäglichen Gesten, überlieferten Gewohnheiten und dem manifestiert, worüber Familien lieber schweigen. Die queere Perspektive verleiht diesem inneren Konflikt besondere emotionale Tiefe.
Geschrieben von Santiago León Cuéllar und Michelle Lamus Betancur und inszeniert von Santiago León Cuéllar, ist THE GOOD MANNERS ein zurückhaltendes Coming-of-Age-Drama über Familie, Geheimnisse und Selbstfindung. Mit seinem ruhigen, beobachtenden Blick entsteht ein sensibles Porträt von Jugend, Zugehörigkeit und verbotenem Begehren.
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Kolumbien
- Altersfreigabe
- 16
- Ton
- Spanisch
- Untertitel
- Deutsch


















