
ANGRY SPIRITS begleitet eine junge mongolische Tänzerin auf einer schamanischen Suche zwischen Verlust, Ökologie und dokumentarischer Nähe.
Synopsis
ANGRY SPIRITS begleitet Ainur, eine junge mongolische Erotiktänzerin in Ulaanbaatar, die von Albträumen und einem wachsenden Gefühl von Krankheit heimgesucht wird und sich einsam und entwurzelt fühlt. Sie glaubt, dass böse Geister von ihr Besitz ergreifen, und der Film setzt bei ihrer Suche nach Halt und Heilung an.
Auf Rat von Schamanen reist Ainur zurück in das Land ihrer Familie im Norden der Mongolei und bis in die Wüste Gobi, um ihre Wurzeln, ihre Vorfahren und die Geister der Natur wiederzufinden. Die Reise ist zugleich äußerlich und innerlich, und der Film bleibt nah an ihrem Alltag, während er symbolische Traumsequenzen einwebt.
Die Geschichte weitet sich über das Schicksal einer Frau hinaus und fragt nach dem fragilen Verhältnis zwischen Mensch und Natur. ANGRY SPIRITS stellt die Schönheit der Landschaft dem zerstörerischen Einfluss des Bergbaus gegenüber und macht so einen Konflikt zwischen spiritueller Tradition, Überleben und ökologischer Zerstörung sichtbar.
Regisseurin Iris Pakulla, die viele Jahre in der Mongolei lebte und forschte, hat über lange Zeit eine Vertrauensbeziehung zu Ainur aufgebaut, die dem Film einen ungewöhnlich intimen Zugang zu ihrer Welt ermöglicht. So verbindet ANGRY SPIRITS beobachtete Wirklichkeit, urbane Szenen in Ulaanbaatar und poetische Inszenierung zu einem hybriden Dokumentarfilm.
- Regie
- Iris Pakulla
- Genre
- Dokus
- Casting
- Ainur
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Deutschland, Mongolei
- Altersfreigabe
- 16
- Ton
- Mongolian
- Untertitel
- Schwedisch, Englisch, Deutsch













