Skip to main content

Arantxa Echevarria

Regie
Arantxa Echevarria ist eine spanische Regisseurin, die für ihre Arbeit in Film und Fernsehen bekannt ist. Sie erlangte Anerkennung für ihren von der Kritik gefeierten Film "Carmen y Lola" (2018), der sich mit den Tabuthemen Liebe und Identität innerhalb der Roma-Gemeinschaft auseinandersetzt. Der Film erhielt mehrere Preise und Nominierungen, darunter den Goya-Preis für die beste neue Regie. Echevarrias Regiestil zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich auf marginalisierte Gemeinschaften und soziale Themen konzentriert und so eine einzigartige Perspektive in ihre Erzählungen einbringt. Neben ihren bemerkenswerten Filmarbeiten hat sie auch bei verschiedenen Kurz- und Dokumentarfilmen Regie geführt, die von Publikum und Kritikern gleichermaßen gelobt wurden.

Filme

Carmen & Lola

Carmen & Lola

Von Arantxa Echevarria

2018 | 102 Min | Drama

Carmen, eine Romni, hat sich mit den traditionellen Erwartungen an sie abgefunden, bis sie Lola kennenlernt und alles in Frage stellt.

Für dich empfohlen

Wer ich glücklich bin

Wer ich glücklich bin

2012 | 26 Min | Drama

Im Zentrum dieses Films steht ein junger Transmensch, seine Frage nach der eigenen Identität und der Wunsch dazuzugehören - auch wenn man etwas von der Norm abweicht. Alicia (Ekaterina Tafel) ist 15 Jahre alt und lebt in einem Heim. Sie sehnt sich nach Anerkennung und möchte Sängerin werden. Eines Tages sitzt ein neuer Bewohner am Abendbrottisch. Alicia fällt auf, dass dieser Junge ziemlich aufmerksam und irgendwie anders ist. Ein Flirt beginnt, doch als sie in ihr Zimmer läuft und der 15-jährige ...

Bonbon

Bonbon

2020 | 16 Min | Shorts

In Jannis Alexander Kiefer Kurzfilm, entdeckt ein Kind das bunte Treiben eines Fastnachtsumzug. Während sich die Bewohner eines urigen Dorfs auf den alljährlichen, alemannischen Rosenmontagsumzug vorbereiten, richtet sich die volle Aufmerksamkeit des 9 jährigen Alexander auf etwas ganz anderes: sein Vater wird nach einem Jahr der Abwesenheit zu Besuch sein. Für Alexander vermischen sich Neugierde, Verunsicherung und Vorfreude auf den Mann, der auf Anweisung der Mutter das Haus nicht betreten darf. ...

verliebt, verzopft, verwegen.

verliebt, verzopft, verwegen.

2009 | 64 Min | Dokus

Dieses ambitionierte Regiedebüt beschäftigt sich mit Lebensmodellen und Netzwerken lesbischer Frauen im Wien der 1950er und 60er. Wien war anno dazumal ganz schön grau und verzopft. Die Szene war – sofern es sie überhaupt gab – schwul und besonders einladend wirkten die wenigen Lokale, in denen sich lesbische Frauen trafen, nicht. Das lesbische Leben war geprägt von Unsichtbarmachung und Kriminalisierung. Drei Zeitzeuginnen berichten auf eloquente, unterhaltsame und erfrischend (selbst-)ironische ...

Die Blutritter

Die Blutritter

2004 | 86 Min | Dokus

Der Film begleitet Protagonisten und Beobachter der Prozession mit bis zu 3.000 Reitern und 30.000 Pilgern. Katholiken aus ganz Oberschwaben nehmen aktiv an dieser Prozession teil. Der Film zeigt unter anderem einen Landmetzger und seine Familie, ein Imker-Paar, einen praktizierenden Indianerfreund aus Waldburg, den Brauchtumsforscher und Museumsgründer Jürgen Hohl, einen Klosterbruder und den Abt des Klosters Weingarten. Wolfsperger entwirft mit ironischen Zwischentönen ein facettenreiches Gesellschaftsbild ...

Grenze

Grenze

2008 | 20 Min | Shorts

In diesem preisgekrönten Nachwuchsfilm kehrt eine Frau in ihren Heimatort in der Ex-DDR zurück, aus der sie mit ihrer Familie geflüchtet ist. Dabei überkommen sie dunkle Visionen. Christine Wernkes Abschlussfilm von der internationalen Filmschule Köln erhielt bei den Grenzland-Filmtagen Selb den Nachwuchsförderpreis und wurde beim Karlovy Vary Fresh Filmfestival gezeigt. Dana kehrt nach Jahren in ihren Heimatort an der Ostsee zurück. Vor 20 Jahren ist sie gemeinsam mit ihrer Familie von dort geflüchtet. ...