Skip to main content

Birgit Scherzer

Actor
Birgit Scherzer ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit in der Welt des Tanzes und der Choreografie, die vor allem für ihre Beiträge zum Ballett und Theater bekannt ist. Scherzer wurde 1963 in Ostdeutschland geboren und erlangte als Tänzerin große Anerkennung, bevor sie sich der Choreografie zuwandte. Sie studierte an der Staatlichen Ballettschule der Berliner Staatsoper und tanzte anschließend im Ballett der Komischen Oper Berlin. Scherzer ist vor allem für ihre innovativen choreografischen Arbeiten bekannt, die oft klassische und zeitgenössische Elemente miteinander verbinden. Eines ihrer gefeierten Stücke ist "Gestures", das internationale Aufmerksamkeit erregte. Sie choreografierte Werke für renommierte Häuser wie die Deutsche Oper Berlin und das Stuttgarter Ballett. Obwohl ihr Hauptaugenmerk eher auf Tanz und Choreografie als auf Film liegt, haben ihre Beiträge die darstellenden Künste stark beeinflusst.

Filme

In Bewegung bleiben

In Bewegung bleiben

Von Salar Ghazi

2021 | 139 Min | Dokus

Gehen oder bleiben? Im Jahr vor dem Mauerfall steht eine Gruppe Tänzer vor der Entscheidung, aus der DDR zu flüchten.

Für dich empfohlen

Die Familie

Die Familie

2014 | 92 Min | Dokus

Ihre Angehörigen wurden am eisernen Vorhang erschossen und sie leiden noch heute unter den Traumata. Vier der Hinterbliebenen berichten, wie unbewältigt diese Vergangenheit ist. Eine Mutter weiß zum Beispiel immer noch nicht, wo die Leiche ihres Sohnes geblieben ist, eine Ehefrau versteht nicht, wie und warum ihr Ehemann damals an der Grenze ertrunken ist, der Sohn eines Maueropfers sieht zum ersten Mal in einer Stasi-Akte die Fotos von der Leiche seines erschossenen Vaters. Die Aussagen der Betroffenen ...

Unsere Geschichten

Unsere Geschichten

2020 | 106 Min | Dokus

Im Rahmen des Smartphone-Videoprojekts #unseregeschichten wurden die jugendlichen unter der professionellen Anleitung von Stefan Weinert angeregt, eine eigene Position zur erzählten Geschichte zu entwickeln. Dazu befragen sie Verwandte und Bekannte zu ihren persönlichen Geschichten über die deutsch-deutsche Teilung. Das Projekt entstand auf Initiative des Grenzlandmuseum Eichsfeld. Gefördert wurde das Projekt mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Partnerschaft ...

Balkan Melodie

Balkan Melodie

2012 | 92 Min | Dokus

Regisseur Stefan Schwietert (HEIMATKLÄNGE, ACCORDION TRIBE) setzt seine musikalischen Erkundungen der Welt fort mit BALKAN MELODIE, einem Porträt des Musiksammlerpaares Marcel und Catherine Cellier, das gleichzeitig Fragen von kulturellen Klischees und Kolonialisierung anklingen lässt. "Mitreißend!" (Zitty) Marcel und Catherine Cellier entdeckten kraft ihrer eigenen großen Liebesgeschichte ihre gemeinsame, lebenslange Leidenschaft für die Musiken Osteuropas. Inmitten des Kalten Krieges setzt sich ...

Justice 2.0

Justice 2.0

2015 | 49 Min | Dokus

Stefan Weinerts Film widmet sich den Verbrechen entlang des 'Eisernen Vorhangs' an der Grenze der ehemaligen Tschechoslowakei, sowie der Vertreibung der türkischsprachigen Minderheit aus Bulgarien. Dabei konzentriert sich Weinert ganz auf Zeitzeugen, deren bewegende Aussagen er zu einem komplexen Bild aus individuellen Schicksalen verwebt, die bei ganzheitlicher Betrachtung die systematische Struktur von Menschenrechtsverletzungen in diesen Ländern zwischen 1948 und 1989 offenlegt. Die Doku entstand ...

Sag mir, wo du stehst

Sag mir, wo du stehst

2011 | 30 Min | Dokus

Verhaftet, verhört, vergangen, verdrängt. In der Gedenkstätte Hohenschönhausen in Berlin erinnern Zeitzeugen an die Stasi-Methoden während der Haft. Ihre Erinnerungen sind vielfältig. Traumatisiert sind sie alle. Ihre Anklage gilt dem ehemaligen SED - Regime. Ehemalige Stasimitarbeiter hingegen leugnen, dass ihnen Unrecht widerfahren sei. Im Film stehen sich beide Seiten gegenüber. Ein Kampf um die Deutungshoheit des Vergangenen beginnt. Persönliche Erinnerungen zeigen jedoch, dass die Geschichte ...

Glory to the Queen

Glory to the Queen

2020 | 83 Min | Dokus

Während des Kalten Krieges revolutionieren vier georgische Spitzenspielerinnen die bis dahin männlich dominierte Schachwelt und werden zu Ikonen der weiblichen Emanzipation. Nona Gaprindaschwili, Maia Tschiburdanidse, Nana Alexandria und Nana Iosseliani: Vier Namen, die die Augen so gut wie aller Schachspieler*innen aufleuchten lassen. Als Spitzenspielerinnen dominierten sie die Schachszene vom Beginn der 60er Jahre bis zum Zerfall der Sowjetunion Anfang der 90er. Dreißig Jahre in Folge brachten ...

Der Ost-Komplex

Der Ost-Komplex

2016 | 90 Min | Dokus

Mario Röllig: Republikflüchtling, Schwul, CDU-Politiker macht heute Führungen in dem ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen, in dem er selbst 1987 einsaß. Doch zurück zum Anfang: 1985 verliebt sich Röllig in Budapest in einem Politiker aus West-Berlin. Sein Fluchtversuch in den Westen über Ungarn im Jahre 1987 misslingt jedoch. Mehr als 25 Jahre später zeichnet Jochen Hick in seinem dritten Film über Homosexuelle im Osten, die Lebensgeschichte eines außergewöhnlichen Menschen nach, ...

Gesicht zur Wand

Gesicht zur Wand

2009 | 85 Min | Dokus

Fünf Menschen erzählen beispielhaft für die mehr als 72.000 ehemals inhaftierten DDR-Republikflüchtigen von einem Alltag von Folter, Grausamkeiten und Verletzungen der Menschenwürde. Außergewöhnlich offen berichten sie von ihrem Kampf mit dem Regime und den erschreckenden Bedingungen der Haft und den Verhörmethoden. So werden in diesem sensiblen Dokumentarfilm, der ganz nah an seinen Zeitzeugen bleibt, offene Wunden und seelische Verletzungen ans Licht gebracht, die allen ein normales, Angst freies ...

Fragile Memory

Fragile Memory

2022 | 85 Min | Biografie

Der junge ukrainische Filmemacher Igor Ivanko begibt sich auf die Suche nach der Geschichte seines Großvaters Leonid Burlaka, einem berühmten sowjetischen Kameramann aus Odessa, dessen Lebenswerk mit seinem schwindenden Gesundheitszustand aufgrund von Alzheimer zu verblassen droht. Burlaka, dessen Karriere in den 60er Jahren im Odessa Film Studio aufblühte, hinterließ ein reichhaltiges Archiv mit Filmen, selbstgedrehten Videos, Briefen und Fotos, die zentrale Momente des sowjetischen Kinos vor dem ...

Dürers Erben

Dürers Erben

1996 | 58 Min | Dokus

"Es lässt sich gröber und genauer nicht sagen: In der DDR wird deutscher gemalt", bemerkte der Schriftsteller Günter Grass anerkennend Anfang der 1980er Jahre. Genau diese Aussage bildet den Ausgangspunkt eines Films, der die faszinierende Kunstszene Leipzigs der 1960er Jahre beleuchtet. Im Mittelpunkt des Films steht ein Gruppenbild, das in dieser Zeit in Leipzig entstand. Der Film von Lutz Dammbeck hinterfragt, was die abgebildeten Künstler – Werner Tübke, Bernhard Heisig und der heute fast vergessene ...