Skip to main content

Camille Ménager

Regie
Camille Ménager ist eine französische Regisseurin. Die Historikerin Camille Ménager schreibt und dreht Dokumentarfilme über Geschichte. Sie interessiert sich besonders für die Schnittstellen zwischen Geschichte und Erinnerung, Frauen in der Geschichte und die Geschichte der Kriegsdarstellungen. Als ehemalige Leiterin des Geschichtsmagazins L'Ombre d'un doute von France 3 hat sie in den letzten zehn Jahren Dokumentarfilme zu verschiedenen Themen, Persönlichkeiten und Epochen geschrieben und/oder gedreht: SEARCHING FOR GERDA TARO, eine Dokumentation über das Leben der ersten Kriegsfotografin. Aux arts et cætera, Dokumentationen, die sich mit dem kulturellen Programm und wichtigen bevorstehenden Ausstellungen befassen, Filme zu wichtigen Jahrestagen in der kreativen Welt, ohne dabei die zeitgenössische Kultur mit Filmen über Künstler zu vergessen. Klaus Barbie, sur les traces d'un criminel nazi, eine Dokumentation über das Leben und die Verbrechen des Wehrmachtsoffiziers.

Filme

Searching For Gerda Taro

Searching For Gerda Taro

Von Camille Ménager

2021 | 57 Min | Biografie

Diese Doku erforscht das bemerkenswerte, aber übersehene Leben von Gerda Taro und enthüllt die Geschichte der bahnbrechenden Fotojournalistin.

Für dich empfohlen

Signs of War

Signs of War

2022 | 80 Min | Dokus

Dieser Dokumentarfilm begleitet Pierre Crom, einen niederländischen Parlamentsfotografen, der zum Kriegsdokumentaristen wurde, auf seiner ergreifenden Erkundung des Konflikts und seiner menschlichen Auswirkungen. Crom wird am Vorabend der Annexion der Krim durch Russland im Februar 2014 auf die Krim gezogen und findet sich inmitten einer eskalierenden Krise wieder. Seine Reise durch die wichtigsten Etappen des Konflikts - vom Ausbruch des Krieges in Sloviansk über den Absturz von MH17 bis hin zur ...

Der Fotograf vor der Kamera

Der Fotograf vor der Kamera

2014 | 77 Min | Biografie

Der Fotograf Erich Lessing hat mit seinen Bildern Zeitgeschichte geschrieben. Mit seiner Aufnahme, die Leopold Figl im Mai 1955 mit unterzeichnetem Staatsvertrag am Balkon des Belvedere zeigt, hat er sich im kollektiven Gedächtnis Österreichs verewigt. Oder mit seiner Kamera epochale Ereignisse wie die ungarische Revolution festgehalten. Lessing, Mitglied der legendären Fotoagentur Magnum, gehört zu den bedeutendsten Reportage-Fotografen der Nachkriegszeit: Seine Bilder vom Aufstand in Ungarn sind ...

Zownir: Radical Man

Zownir: Radical Man

2006 | 60 Min | Biografie

Stanley Kubricks Drehbuchautor und Schriftsteller Terry Southern bezeichnete Miron Zownir als den „Poeten der radikalen Fotografie“.

Eine eiserne Kassette

Eine eiserne Kassette

2018 | 102 Min | Biografie

Der Filmemacher Nils Olger vermutet, dass sein Großvater im 2. WK an Massakern in Italien beteiligt war. Mithilfe einiger Fotos begibt er sich auf die Suche dieses grausamen Familienerbes. Olaf Jürgenssen, der Großvater von Nils Olger diente am Kriegsende in der SS als Sanitäter. Beim Rückzug aus Oberitalien beging seine Einheit eine Reihe von Massakern an der Zivilbevölkerung. Doch Jürgenssen war auch Fotograf und bewahrte die Negative in einer eisernen Kassette auf. Die fotografischen Negative ...

My Father, the Revolution and Me

My Father, the Revolution and Me

2013 | 82 Min | Biografie

Ein mosaikartiger Film, der sich zwischen Dokumentar-, Spiel- und Animationsfilm bewegt. „Erinnert an Marjane Satrapis 'Persepolis'.“ (themovingarts.com) Im Jahre 1980 beugen sich die Feen der Revolution über die Wiege der Filmemacherin. „Ich bin mitten in einen Traum geboren.“ Aber der Film nimmt eine andere Wendung: „Was mache ich mit diesem Erbe?“ In diesem Familiendrama geht es um die Suche nach Identität und Politik. Eine filmische Reise, die uns von der Türkei der 70er Jahre in die Schweiz ...

AIDE MÉMOIRE - ein schwules Gedächtnisprotokoll

AIDE MÉMOIRE - ein schwules Gedächtnisprotokoll

1996 | 16 Min | Biografie

Der Fotograf Jürgen Baldiga (1959-1993) und der Filmemacher Michael Brynntrup führen einen privaten Diskurs und persönliche Ermittlungen zum Umgang mit Bildern vom Leben und vom Tod. „AIDE MÉMOIRE erinnert auf radikal-persönliche Weise an einen verstorbenen Freund. Der intime, zärtliche Blick des Filmemachers bewirkt eine Nähe auch der Zuschauer auf Aidskrankheit, Tod und Vergänglichkeit.“ (Jurybegründung - Internationale Kurzfilmtage Oberhausen)

Pix

Pix

2017 | 8 Min | Shorts

Ein Vater schießt das erste Foto seines Neugeborenen und setzt damit einen unaufhaltsamen Kreislauf in Gang. Im Schnelldurchlauf zieht das Leben des Jungen an uns vorbei, reduziert auf die fotogenen Momente des Lebens: das erste Weihnachtsfest, die Einschulung, Kindergeburtstage, die erste große Liebe, die Hochzeit, die Geburt des eigenen Kindes. Der Junge selbst bleibt Statist, während um ihn herum sein Leben als Kulisse auf- und wieder abgebaut wird.

Kinder unter Deck

Kinder unter Deck

2018 | 94 Min | Dokus

Die Familie von Regisseurin Bettina Henkel stammt aus Lettland. Gemeinsam mit ihrem Vater, einem Psychoanalytiker, begibt sie sich auf eine Reise zu ihren Wurzeln, die traumatischen Erfahrungen von Flucht und Verlust, aber auch unangenehme Wahrheiten über ihre eigene Familie zu tage fördert. So versucht der Film das Thema der transgenerationalen Traumatas anhand dieses wenig bekannten Teils europäischer Geschichte, im Dialog zwischen Vater und Tochter nachzuzeichnen. „Ein seelisches Roadmovie über ...

Another Way to Make a Living

Another Way to Make a Living

2022 | 64 Min | Crime

Lokaljournalist Eric lernt den Häftling Moritz kennen, mit dessen Hilfe er Zugang zum kriminelles Umfeld bekommt und dort ungeahnte Ereignissen auslöst. Von seiner üblichen Arbeit gelangweilt recherchiert Erik auf eigene Faust in der Halbwelt. Bei seiner Nachforschungen lernt er Moritz im Gefängnis kennen. Moritz wird Eriks Eintrittskarte in die Gang von Drogenboss Milan. Doch Moritz ignoriert alle journalistischen Standards. Davon bekommt auch Eriks beste Freundin Celine Wind und versucht ihn ...

Jenseits des Krieges

Jenseits des Krieges

1996 | 112 Min | Dokus

Während der Ausstellung „Vernichtungskrieg“, die in deutschen und österreichischen Städten gezeigt wurde, sammelte Ruth Beckermann Zeugenaussagen ehemaliger Soldaten der Wehrmacht. Daraus entstand ein kompromissloser Film über Erinnerung und Vergessen. Weiß gekachelte Räume, Neonlicht; an den Wänden Schwarzweiß-Fotografien von den Verbrechen der deutschen Wehrmacht an der Ostfront während des 2. Weltkriegs. Vor diesem Hintergrund berichten ehemalige Soldaten über ihre Erfahrungen und Erlebnisse ...