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Hannah Dörr

Regie
Hannah Dörr ist eine deutsche Regisseurin und Künstlerin, die mit innovativen Erzählformen und visuell prägnanten Arbeiten in Film und Medienkunst auf sich aufmerksam gemacht hat. Ihre filmische Handschrift ist geprägt von einem genauen Blick für gesellschaftliche Themen und einer konsequenten ästhetischen Haltung, die sich zwischen dokumentarischer Beobachtung und symbolischer Verdichtung bewegt. Mit dem Langfilm DAS MASSAKER VON ANRÖCHTE (2021, Regie: Hannah Dörr) schuf sie ein Werk, das schwarzhumorige Provinzsatire und medienkritische Elemente zu einem eigenwilligen Genremix verbindet. Der Film wurde unter anderem beim Filmfest München vorgestellt und erregte dort mit seiner ungewöhnlichen Tonalität und visuellen Gestaltung Aufmerksamkeit. In ihrer Regiearbeit verbindet Dörr filmische Bildkomposition mit präziser Figurenzeichnung und schafft so eine Balance aus formaler Strenge und emotionaler Tiefe. Neben ihrer Arbeit an DAS MASSAKER VON ANRÖCHTE hat Hannah Dörr mehrere Kurzfilme realisiert, die auf internationalen Festivals gezeigt wurden. Dazu zählen Midas oder die schwarze Leinwand (2014), ein experimenteller Kurzfilm, der sich mit der Beziehung von Bild und Wahrnehmung auseinandersetzt, sowie weitere Arbeiten, die sich durch eine klare visuelle Sprache und konzeptuelle Präzision auszeichnen. Ihre Filme liefen unter anderem bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern. Für ihr filmisches Schaffen wurde Dörr mit dem Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet. Neben ihrer Tätigkeit als Regisseurin arbeitet sie auch als Szenenbildnerin und entwickelt medienübergreifende Kunstprojekte, die an der Schnittstelle von Film, Theater und Installation angesiedelt sind. Hannah Dörr gehört damit zu den spannenden Stimmen einer jungen deutschen Regiegeneration, die Genregrenzen aufbricht und neue visuelle Ausdrucksformen für gesellschaftliche Themen findet.

Filme

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