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Marta Popivoda

Regie
Marta Popivoda ist eine serbische Filmregisseurin, die für ihre experimentellen und dokumentarischen Arbeiten bekannt ist. Sie ist für ihre Filme wie "Jugoslawien, wie die Ideologie unseren kollektiven Körper bewegte" und "Landschaften des Widerstands" bekannt geworden. Popivodas Projekte befassen sich häufig mit Themen wie Geschichte, Politik und Erinnerung. Auch wenn es keine konkreten Auszeichnungen gibt, hat ihr innovativer Ansatz beim Filmemachen ihr in der internationalen Filmgemeinschaft Anerkennung eingebracht.

Filme

Mass Ornaments

Mass Ornaments

Von Marta Popivoda

2013 | 79 Min | Icons & Media Art

Diese Arbeit untersucht eine kontroverse Masseninszenierung aus der späten jugoslawischen Ära - die Feier zum Tag der Jugend ("slet") im Jahr 1987.

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2013 | 79 Min | Icons & Media Art

Diese Arbeit beginnt bei den Massenaufführungen im späten Jugoslawien und fährt fort, die ,Unaufmerksamkeitsblindheit‘ und Probleme der Öffentlichkeit heutzutage zu erläutern. Das "slet" war ein hybrides sozialistisches Spektakel, das auffällige Anzeichen für den bevorstehenden Zusammenbruch des Landes zeigte, die die Zuschauer scheinbar nicht "sahen". Wir betrachten die "blinden" Zuschauer als die Hauptprotagonisten des Videos.

Wie verfilmt man einen Präsidenten?

Wie verfilmt man einen Präsidenten?

1991 | 34 Min | Icons & Media Art

Wie filmt man einen Diktator? Ein spannendes Zeitdokument über den polnischen General Jaruzelski, der 1981 in Polen das Kriegsrecht verhängte, versucht eine Antwort zu geben. Die Berater des letzten nicht demokratisch gewählten Präsidenten Polens wollten den Filmemacher Klaus Dörries als Gehilfen für einen Propagandafilm missbrauchen, doch dieser übelistete die kommunistischen polnischen Offiziellen. So zeigt der Film, was man sonst nicht zu sehen bekommt: Die Absprache von Fragen und Antworten ...

Kinder unter Deck

Kinder unter Deck

2018 | 94 Min | Dokus

Die Familie von Regisseurin Bettina Henkel stammt aus Lettland. Gemeinsam mit ihrem Vater, einem Psychoanalytiker, begibt sie sich auf eine Reise zu ihren Wurzeln, die traumatischen Erfahrungen von Flucht und Verlust, aber auch unangenehme Wahrheiten über ihre eigene Familie zu tage fördert. So versucht der Film das Thema der transgenerationalen Traumatas anhand dieses wenig bekannten Teils europäischer Geschichte, im Dialog zwischen Vater und Tochter nachzuzeichnen. „Ein seelisches Roadmovie über ...

Margina

Margina

2015 | 82 Min | Dokus

Ljupcho Temelkovski begleitet in Margina eine Roma-Familie in Mazedonien. Der Film beobachtet den mühevollen, von Entbehrungen, Demütigungen und Rassismus geprägten Alltag der Personen. Die vielköpfige Familie lebt unter unwirtlichen Bedingungen auf engstem Raum zusammen. Die Männer versuchen mit informellen Gelegenheitsarbeiten Geld zu verdienen und zeigen dabei notgedrungen großes Improvisationstalent. Margina ist über einen längeren Zeitraum mit einem 3-Personen-Team gedreht worden. Dem Film ...

Die papierene Brücke

Die papierene Brücke

1987 | 92 Min | Dokus

„Dieser Film versucht sozusagen, aus diesem Zwang zur Entindividualisierung wieder Einzelschicksale herauszuholen.“ (Elfriede Jelinek) DIE PAPIERENE BRÜCKE ist der zentrale Teil einer Filmtrilogie, in der sich die Regisseurin mit jüdischer Identität beschäftigt. Die Reise führt sie von Wien, wo ihre Großmutter den Krieg versteckt im Untergrund überlebte, indem sie sich stumm stellte, und wohin ihre Mutter aus Israel zurückkehrte, in die Landschaft Osteuropas, die von der Verfolgung und Vernichtung ...

Dürers Erben

Dürers Erben

1996 | 58 Min | Dokus

"Es lässt sich gröber und genauer nicht sagen: In der DDR wird deutscher gemalt", bemerkte der Schriftsteller Günter Grass anerkennend Anfang der 1980er Jahre. Genau diese Aussage bildet den Ausgangspunkt eines Films, der die faszinierende Kunstszene Leipzigs der 1960er Jahre beleuchtet. Im Mittelpunkt des Films steht ein Gruppenbild, das in dieser Zeit in Leipzig entstand. Der Film von Lutz Dammbeck hinterfragt, was die abgebildeten Künstler – Werner Tübke, Bernhard Heisig und der heute fast vergessene ...

Mit dem Wort Wende

Mit dem Wort Wende

2009 | 3 Min | Shorts

Die Filmemacherin Juliane Henrich erforscht den Begriff „Wende“ anhand einer Rede von Christa Wolf, die sie kurz vor Mauerfall auf dem Alexanderplatz hielt. Eine Zeitraffer-Aufnahme des Berliner Fernsehturms wird mit Fragmenten von Wolfs Rede vom 04.11.1989 versetzt. Die Schriftstellerin stellte den Begriff der „Wende“ in Frage, der im heutigen Sprachgebrauch synonym geworden ist mit der friedlichen Revolution von 1989. Eigentlich war es aber SED-Generalsekretär Egon Krenz, der bei seinem Amtsantritt ...

Museum Revolution

Museum Revolution

2014 | 76 Min | Dokus

Künstler*innen waren integraler Bestandteil des Widerstands auf dem Kiewer Maidan 2014. Ihre Werke, Helme, Plakate und Katapulte wurden direkt nach der Revolution zu Museumsstücken. Eine Revolution verändert die sozialen und politischen Landschaften eines Landes, aber vor allem verändert sie die physische Landschaft. Die Maidan-Proteste im Zentrum Kiews verwandelten den Platz zu einer lebendigen Installation. Die Regisseurin Natalia Babintseva, eine in Moskau lebende Russin mit ukrainischer Verwandtschaft, ...

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2018 | 60 Min | Dokus

Eine der seltsamsten Grenzen Europas liegt zwischen der Republik Moldau und der de-facto autonomen Region Transnistrien. Der Landstrich dient als Geisel für größere geopolitische Interessen: Im trilateralen Posten halten drei Soldaten Wache. Die Konfliktparteien, Moldawien, Transnistrien und Russland sitzen hier unter einem Dach. Keine besonders dramatische Situation – eher eine Art Warten auf Godot und eine Parabel auf das eigentlich gute Miteinander der verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Ausgehend ...

Mein wunderbares West-Berlin

Mein wunderbares West-Berlin

2017 | 98 Min | Dokus

Mit MEIN WUNDERBARES WEST-BERLIN setzt Jochen Hick seine Berlin-Trilogie über das schwule Leben in der Hauptstadt fort - mit vielen aktuellen politischen Bezügen. Der Film erkundet die historischen Wurzeln und die Faszination einer Stadt, die bis heute ein Traumziel und Fluchtpunkt vieler schwuler Männer aus der ganzen Welt ist. Jochen Hick lässt Interviewpartner*innen wie Romy Haag, Rosa von Praunheim, Ades Zabel und Udo Walz von der damaligen Lebenssituation und den Kämpfen erzählen. Von der ...