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Thorsten Trimpop

Regie
Thorsten Trimpop ist ein deutscher Filmemacher, der für seine Arbeit als Regisseur und Kameramann bekannt ist. Er hat an einer Reihe von Dokumentar- und Spielfilmen mitgearbeitet, darunter "Farewell to Europe" und "Hunting for Hedonia". Trimpop ist bekannt für seine visuell beeindruckenden Erzählungen und wurde von der Kritik für seine Kinematografie gelobt. Auch wenn es keine konkreten Auszeichnungen gibt, haben seine Beiträge zur Welt des Kinos einen bleibenden Eindruck bei Publikum und Kritikern gleichermaßen hinterlassen.

Filme

Der irrationale Rest

Der irrationale Rest

Von Thorsten Trimpop

2005 | 94 Min | Dokus

16 Jahre nach ihrer gescheiterten Flucht aus der DDR treffen sich drei Menschen wieder. Sind sie noch Freunde?

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Der Ost-Komplex

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2016 | 90 Min | Dokus

Mario Röllig: Republikflüchtling, Schwul, CDU-Politiker macht heute Führungen in dem ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen, in dem er selbst 1987 einsaß. Doch zurück zum Anfang: 1985 verliebt sich Röllig in Budapest in einem Politiker aus West-Berlin. Sein Fluchtversuch in den Westen über Ungarn im Jahre 1987 misslingt jedoch. Mehr als 25 Jahre später zeichnet Jochen Hick in seinem dritten Film über Homosexuelle im Osten, die Lebensgeschichte eines außergewöhnlichen Menschen nach, ...

Sag mir, wo du stehst

Sag mir, wo du stehst

2011 | 30 Min | Dokus

Verhaftet, verhört, vergangen, verdrängt. In der Gedenkstätte Hohenschönhausen in Berlin erinnern Zeitzeugen an die Stasi-Methoden während der Haft. Ihre Erinnerungen sind vielfältig. Traumatisiert sind sie alle. Ihre Anklage gilt dem ehemaligen SED - Regime. Ehemalige Stasimitarbeiter hingegen leugnen, dass ihnen Unrecht widerfahren sei. Im Film stehen sich beide Seiten gegenüber. Ein Kampf um die Deutungshoheit des Vergangenen beginnt. Persönliche Erinnerungen zeigen jedoch, dass die Geschichte ...

Mit dem Wort Wende

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2009 | 3 Min | Shorts

Die Filmemacherin Juliane Henrich erforscht den Begriff „Wende“ anhand einer Rede von Christa Wolf, die sie kurz vor Mauerfall auf dem Alexanderplatz hielt. Eine Zeitraffer-Aufnahme des Berliner Fernsehturms wird mit Fragmenten von Wolfs Rede vom 04.11.1989 versetzt. Die Schriftstellerin stellte den Begriff der „Wende“ in Frage, der im heutigen Sprachgebrauch synonym geworden ist mit der friedlichen Revolution von 1989. Eigentlich war es aber SED-Generalsekretär Egon Krenz, der bei seinem Amtsantritt ...

Wege in die Nacht

Wege in die Nacht

1999 | 93 Min | Drama

Walter (Hilmar Thate) ist ein Mann Ende 50, dem die Wirklichkeit entgleitet. Zu DDR-Zeiten war er Direktor eines Industrie-Kombinats, nun ist sein Lebenswerk eine gespenstische Ruine. Walter steht fassungslos vor der Welt, die ihn ausrangiert hat. Sein innerer Amoklauf beginnt. Mit Hilmar Thate als Walter, Cornelia Schmaus als Sylvia, Henriette Heinze als Gina und Dirk Borchardt als Rene. „Mit Walter, dem ostdeutschen „Taxi Driver“, bringt Andreas Kleinert in ruhigen und graphisch fotografierten ...

Der Maler kam aus fremdem Land …

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1988 | 42 Min | Icons & Media Art

Drei Künstler, die Mitte der 1980er Jahre aus der DDR nach West-Berlin übersiedelten, stehen im Zentrum dieses Dokumentarfilms. Cornelia Schleime, Hans-Hendrik Grimmling und Hans Scheib gehörten in der DDR zur alternativen Kunstszene und widersetzten sich den staatlichen Vorgaben. Doch was bedeutete der Wechsel in ein neues gesellschaftliches System für ihre künstlerische Identität? Wie veränderten sich ihre Strategien und Perspektiven im Westen, wo plötzlich Marktmechanismen und eine andere Kultur ...

Die Familie

Die Familie

2014 | 92 Min | Dokus

Ihre Angehörigen wurden am eisernen Vorhang erschossen und sie leiden noch heute unter den Traumata. Vier der Hinterbliebenen berichten, wie unbewältigt diese Vergangenheit ist. Eine Mutter weiß zum Beispiel immer noch nicht, wo die Leiche ihres Sohnes geblieben ist, eine Ehefrau versteht nicht, wie und warum ihr Ehemann damals an der Grenze ertrunken ist, der Sohn eines Maueropfers sieht zum ersten Mal in einer Stasi-Akte die Fotos von der Leiche seines erschossenen Vaters. Die Aussagen der Betroffenen ...

Dürers Erben

Dürers Erben

1996 | 58 Min | Dokus

"Es lässt sich gröber und genauer nicht sagen: In der DDR wird deutscher gemalt", bemerkte der Schriftsteller Günter Grass anerkennend Anfang der 1980er Jahre. Genau diese Aussage bildet den Ausgangspunkt eines Films, der die faszinierende Kunstszene Leipzigs der 1960er Jahre beleuchtet. Im Mittelpunkt des Films steht ein Gruppenbild, das in dieser Zeit in Leipzig entstand. Der Film von Lutz Dammbeck hinterfragt, was die abgebildeten Künstler – Werner Tübke, Bernhard Heisig und der heute fast vergessene ...

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2008 | 20 Min | Shorts

In diesem preisgekrönten Nachwuchsfilm kehrt eine Frau in ihren Heimatort in der Ex-DDR zurück, aus der sie mit ihrer Familie geflüchtet ist. Dabei überkommen sie dunkle Visionen. Christine Wernkes Abschlussfilm von der internationalen Filmschule Köln erhielt bei den Grenzland-Filmtagen Selb den Nachwuchsförderpreis und wurde beim Karlovy Vary Fresh Filmfestival gezeigt. Dana kehrt nach Jahren in ihren Heimatort an der Ostsee zurück. Vor 20 Jahren ist sie gemeinsam mit ihrer Familie von dort geflüchtet. ...

DDR-Experimental: 1.Leipziger Herbstsalon

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2006 | 22 Min | Icons & Media Art

1984 besetzen die Künstler Lutz Dammbeck, Günter Firit, Hans Hendrik Grimmling, Frieder Heinze, Günter Huniat und Olaf Wegewitz ein Messehaus im Zentrum von Leipzig, um dort eine der ersten unabhängigen und öffentlichen Ausstellungen der DDR zu realisieren – den 1. LEIPZIGER HERBSTSALON. Die Aktion war ein Akt des Widerstands gegen das staatliche Kontrollsystem der DDR und eine kreative Form der Selbstbehauptung. Die Künstler setzten sich über die restriktiven Vorgaben der Kulturpolitik hinweg und ...