
Zwei Freunde, Prostitution, Drogen, Träume: Als Schulden Victors Leben bedrohen, gerät ihre fragile Freundschaft an den Rand des Abgrunds.
Synopsis
Toro erzählt in schwarz-weißen Bildern, die Geschichte zweier Freunde, die unterschiedlicher kaum sein könnten: der reizbare Toro und der sensible Victor. Beide verdienen ihr Geld mit Prostitution. Während Toro für eine gemeinsame Zukunft und ein besseres Leben spart, zerbricht Victor zunehmend an seinem Drogenkonsum. Als Geldschulden ihn einholen, setzt Victor ihre Freundschaft aufs Spiel.
Regisseur Martin Hawie zeichnet ein kompromissloses Porträt urbaner Männlichkeit. Die ruppige Kamera bleibt dicht an den Figuren, die Inszenierung verzichtet auf jede Beschönigung. Paul Wollin überzeugt als innerlich zerrissener Titelheld, der zwischen Fürsorge und Aggression schwankt. Gedreht an realen Schauplätzen, wirkt der Film wie eine Momentaufnahme aus einer Welt, in der Zärtlichkeit und Brutalität untrennbar verbunden sind.
TORO wurde an der Hochschule für bildende Künste Hamburg produziert. Die Kritiken lobten die rohe Authentizität, den Mut zur Reduktion und die kompromisslose Darstellung zweier gescheiterter Existenzen. Epd Film, Filmdienst und Film-Rezensionen.de betonen, wie Hawie gesellschaftliche Außenseiter in eine raue, aber zutiefst menschliche Erzählung führt. Mit seiner intensiven Bildsprache und emotionalen Direktheit steht TORO exemplarisch für das neue deutsche Autorenkino, das soziale Realität ohne Pathos, aber mit Empathie zeigt.
Festivals & Awards
- Regie
- Martin Hawie
- Genre
- Drama
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Deutschland
- Altersfreigabe
- 16+
- Ton
- Deutsch
- Untertitel
- Deutsch, Spanisch, Englisch





















