
Sieben Todsünden, sieben Visionen: Diese Horror-Anthologie zerlegt Moral in radikale Bilder und entfesselt ein düsteres filmisches Experiment.
Synopsis
Sieben Sünden, sieben Episoden: In der Horror-Anthologie entfaltet sich ein düsteres Panorama menschlicher Abgründe. Jede der Todsünden wird hier eigenständig interpretiert – mit wechselnden Stilen, Schauspielenden und Inszenierungen. Das Ergebnis ist ein filmisches Mosaik, das die klassische Moralvorstellung auf den Prüfstand stellt und bewusst übertreibt.
7 SINS bricht mit klaren Grenzen zwischen Gut und Böse. Die Regisseur*innen aus mehreren Ländern stellen die Sünden nicht nur dar, sondern verdrehen auch ihre symbolischen Strafen. Dabei entsteht ein radikal unterschiedlicher Zugang zu Hochmut, Habgier oder Wollust, in dem das Visuelle ebenso herausfordert wie die innere Botschaft. Statt linearer Erzählung dominiert das Fragmentarische, das durch starke stilistische Gegensätze verbunden ist. Die Episoden provozieren, ecken an – und entziehen sich jeder Einordnung.
Die Macher setzen auf Kontrast und Irritation, nutzen die Freiheit des Episodenformats konsequent aus. Mit psychologischem Horror, surrealen Bildern und verstörender Symbolik fordern sie die Zuschauer*innen heraus, sich selbst zur Thematik von Schuld, Bestrafung und Begierde zu positionieren. Ein Film, der keine Antworten geben will – aber viele unbequeme Fragen stellt.
- Regie
- Dario Almerighi, Elisa Carrera Fumagalli, Domiziano Cristopharo, Jason Impey, Francesco Foletto, Sam Mason Bell, Michael J. Epstein, Poison Rouge
- Genre
- Horror
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- UK
- Altersfreigabe
- 16
- Ton
- Englisch
- Untertitel
- Deutsch, Schwedisch, Englisch



















