
REQUIEM ist ein intensives Drama über Epilepsie, Glauben und Isolation, wenn eine Studentin zwischen Freiheit, Familie und Exorzismus ringt.
Synopsis
REQUIEM beginnt in einer Kleinstadt in Süddeutschland zu Beginn der 1970er Jahre, wo Michaela Klingler ihr streng katholisches Elternhaus endlich verlassen kann, nachdem sie wegen Epilepsie mehrfach im Krankenhaus war. An der Universität in Tübingen öffnet sich ihr mit Stefan und ihrer Freundin Hanna ein größerer Lebensraum, und REQUIEM erzählt von der brüchigen Hoffnung, dass ein anderes Leben möglich ist.
Doch diese Hoffnung zerbricht, als Michaela eines Nachts im Wohnheim zusammenbricht. Was zunächst wie ein medizinischer Anfall wirken könnte, erlebt sie als etwas Bedrohlicheres: innere Stimmen, groteske Gesichter und die wachsende Gewissheit, von Dämonen besessen zu sein.
Der Film stellt damit Medizin, Religion und familiäre Bindungen gegeneinander. REQUIEM zeigt so, wie Glaube trösten, einengen und verzerren kann, besonders wenn Krankheit mit Schuld und Gehorsam verknüpft wird. Je näher Michaela und Borchert der Idee eines Exorzismus kommen, desto deutlicher stellt die Geschichte die Frage, was einer jungen Frau bleibt, wenn Heim, Kirche und Angst an ihr ziehen. Auf der Berlinale im offiziellen Wettbewerb gezeigt, lädt REQUIEM zu einem genauen Blick auf den Preis der Gewissheit ein.
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Deutschland
- Altersfreigabe
- 16+
- Ton
- Deutsch
- Untertitel
- Englisch, Schwedisch, Französisch, Spanisch











