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Les pires

Les pires

Regie: Lise Akoka, Romane Gueret

Trailer

Ein Film wird in der Cité Picasso gedreht. Vier Jugendliche aus der Vorstadt werden gecastet. Warum ausgerechnet die Schlimmsten"?

Synopsis

Als ein Filmteam in der Cité Picasso, einer Wohnsiedlung in Boulogne-sur-Mer im Norden Frankreichs, einen Film drehen will, gerät der Alltag des Viertels plötzlich durcheinander. Bei einem offenen Casting sucht der Regisseur gezielt nach Jugendlichen, deren Leben die Realität des Viertels widerspiegelt: Schulabbrecher, Pflegekinder und junge Menschen, die in ihrem Umfeld als schwierig gelten. Schließlich werden vier Teenager aus der Nachbarschaft ausgewählt — Lily, Ryan, Maylis und Jessy. Die Entscheidung sorgt im Viertel für Verwunderung und Diskussionen. Warum ausgerechnet diejenigen wählen, die viele für „die Schlimmsten“ halten? Während der Dreharbeiten geraten die Grenzen zwischen Film und Wirklichkeit zunehmend ins Wanken. Die Jugendlichen erleben erstmals Aufmerksamkeit und Anerkennung, zugleich wächst der Druck, vor der Kamera ihre eigenen Geschichten zu verkörpern. Auch das Filmteam beginnt zu zweifeln: Gibt der Film diesen Jugendlichen eine Stimme — oder nutzt er ihre Lebensrealität aus? Mit Humor, Empathie und genauer sozialer Beobachtung erzählt LES PIRES von der Macht der Bilder und den Fragen, die entstehen, wenn Kino versucht, Realität abzubilden. Der Film ist zugleich Coming-of-Age-Geschichte und Reflexion darüber, wer Geschichten erzählen darf — und zu welchem Preis. LES PIRES feierte seine Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2022 und gewann dort den Prix Un Certain Regard, den Hauptpreis der gleichnamigen Sektion.

Festivals & Awards

Laufzeit (Min.)
Jahr
Land
Frankreich
Altersfreigabe
16+
Ton
Französisch
Untertitel
Englisch, Deutsch