
NACHTKATZEN verbindet Horror, Komödie und queere Liebe zu einem spielerischen Film über Begehren, Tod und das Filmemachen selbst am Rand des Kinos.
Synopsis
NACHTKATZEN beginnt als erotisch aufgeladener Autorenfilm in der französischen Provinz, bevor er sich zunehmend in ein surrealeres Terrain bewegt. Als sich die Darsteller im Wald verirren und nach und nach zu Zombies werden, verschränken sich Filmdreh, Begehren und körperliche Verwandlung. Valentin Merz macht das Set selbst zu einem unsicheren Ort, an dem Spiel, Angst und Anziehung ständig ihre Form verändern.
Eine weitere Wendung nimmt die Geschichte, als der Regisseur verschwindet und später einbalsamiert aufgefunden wird. Ein Inspektor übernimmt die Ermittlungen, doch diese folgen nie den Regeln eines klassischen Krimis. Stattdessen verschwimmen in jeder Begegnung die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit, während sich der Kameramann auf den Weg nach Mexiko macht, um den letzten Wunsch des Regisseurs zu erfüllen.
Zwischen Horror, schwarzer Komödie und queerer Filmreflexion erkundet NACHTKATZEN Fragen von Performance, Sexualität und der Herstellung von Bildern. Mit seinem spielerischen, selbstreflexiven Ansatz entzieht sich der Film festen Genregrenzen und bewegt sich mühelos zwischen Groteske, Absurdität und Intimität. So entsteht ein mutiger Metafilm über Begehren, Tod und die transformative Kraft des Kinos.
Unter der Regie von Valentin Merz feierte NACHTKATZEN seine Weltpremiere im Internationalen Wettbewerb des Locarno Film Festival 2022, wo der Film eine Special Mention für den Swatch First Feature Award erhielt. Anschließend wurde er beim International Film Festival Rotterdam sowie 2023 in der Woche der Kritik in Berlin gezeigt. NACHTKATZEN lädt dazu ein, sich auf eine filmische Welt einzulassen, in der sich Wirklichkeit und Fantasie unaufhörlich verschieben.
Festivals & Awards
- Regie
- Valentin Merz
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Schweiz
- Altersfreigabe
- 16+
- Ton
- Französisch
- Untertitel
- Deutsch

















