
UTA begleitet eine nahezu blinde Straßensängerin, deren Stärke von der Liebe geprüft wird, in einem intimen Dokumentarfilm über Würde und Hoffnung.
Synopsis
UTA ist ein nahes Porträt von Uta Pilling, einer Straßensängerin mit Wurzeln in der DDR-Underground-Kultur. Sie lebt unter einfachsten Bedingungen, ist von schweren Schicksalsschlägen geprägt und behält doch den Blick für das Gute im Menschen. UTA folgt ihr mit ungewöhnlicher Geduld und lässt Stimme, Humor und Verletzlichkeit das emotionale Zentrum bilden.
Der Film stützt sich auf Utas eigene Erzählung eines Lebens, das Spuren im Gesicht, in den Gesten und in den Worten hinterlassen hat. Diese Offenheit gerät unter Druck, als Jens, ihr langjähriger Partner, sich in einen jungen Schauspieler verliebt. Ohne einen lauten Konflikt zu erzwingen, bleibt UTA bei der wechselnden Mischung aus Nähe, Schmerz und dem Versuch, großzügig zu bleiben.
Statt Ereignisse zuzuspitzen, beobachtet UTA, wie Widerstandskraft aus kleinen Gesten des Aushaltens entsteht. Der Dokumentarfilm richtet den Blick auf Verletzungen, Erinnerungen und die Fähigkeit, aufrecht zu bleiben, ohne den Schmerz zu verleugnen. So wird aus der genauen Beobachtung auch eine Reflexion über Marginalität, Würde und den gesellschaftlichen Raum eines Lebens am Rand.
Regie führte Mario Schneider, Friede Clausz übernahm die Kamera, Gudrun Steinbrück und Mario Schneider den Schnitt. UTA wurde im Programm von DOK Leipzig gezeigt und später beim DOK.fest München besprochen. UTA lädt zu einer geduldigen, aufmerksamen Sichtung ein.
Festivals & Awards
- Regie
- Mario Schneider
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Deutschland
- Altersfreigabe
- 16+
- Ton
- Deutsch
- Untertitel
- Englisch


















