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Michael Brynntrup

ActorRegie
Michael Brynntrup ist ein deutscher Experimentalfilmer und bildender Künstler, der für sein avantgardistisches und sehr persönliches Werk bekannt ist. Seit den 1980er Jahren hat er zahlreiche Kurzfilme und Videos gedreht und produziert, die sich mit Themen wie Sexualität, Identität und Queer-Kultur auseinandersetzen. Einige seiner bemerkenswerten Werke sind "Blue Movie", "Fragen an meinen Vater" und "Lumière". Brynntrup hat für seine Beiträge zum Genre des Experimentalfilms Anerkennung erhalten und wurde auf verschiedenen Filmfestivals und bei Vorführungen ausgezeichnet. Seine Filme stellen oft traditionelle Erzählstrukturen in Frage und verschieben die Grenzen des filmischen Erzählens. Neben seiner Karriere als Filmemacher ist Brynntrup auch ein angesehener bildender Künstler und hat seine Werke in internationalen Galerien und Museen ausgestellt.

Filme

Loverfilm

Loverfilm

Von Michael Brynntrup

1997 | 22 Min | Icons & Media Art

Der Filmemacher Michael Brynntrup legt sein eigenes Sexleben in einer radikal, schonungslos und zugleich humoristische Invasion der Privatsphäre offen

Narziss und Echo

Narziss und Echo

Von Michael Brynntrup

1989 | 14 Min | Icons & Media Art

„Lange schien nichtig das Wort des Propheten, / doch bracht' es der Ausgang / Endlich zu Ehren: ein seltsames Rasen, ein sonderbar Sterben!“ (Ovid, Metamorphosen) NARZISS UND ECHO, der Kurzfilm von Michael Brynntrup ist ein „herrlich manieriertes Verwirrspiel, das die deutsche Filmkritik zum besten experimentellen Film 1990 kürte. Ein Höhepunkt der Camp-Ästhetik.“ (Rundbrief Film Nr.4, Feb./März 1996 – Marcel Steger) Der Regisseur selbst bezeichnet sein Werk als einen „Versuchsfilm“ für das ZDF:“ ...

Unveröffentlicht! - ein Bonustrack

Unveröffentlicht! - ein Bonustrack

Von Michael Brynntrup

2006 | 3 Min | Icons & Media Art

Ein Bonusinterview zum Kurzfilm "DAS OVO (OVO-DAS VIDEO)" von Michael Brynntrup. Veröffentlicht wurde es ursprünglich auf der DVD-Edition 'Berlinale Rolle 2' des tip-magazin Berlin.

Blue Box Blues (die Inszenierung einer Fotografie)

Blue Box Blues (die Inszenierung einer Fotografie)

Von Michael Brynntrup

2004 | 8 Min | Icons & Media Art

"Ein herausragendes Werk von Michael Brynntrup, das die Gewalt und Zärtlichkeit neben der Dominanz und Unterwerfung einfängt, die in einer einzigen, intimen Umarmung zu finden sind." (Tipp Berlin) Technisch präzise und mit der ihm eigenen optischen Versiertheit führt Michael Brynntrup in ‘BLUE BOX BLUES’ eines seiner Wahrnehmungsexperimente durch. In quälend langen Minuten kontrastiert er den sinnlich-lebendigen, spontanen Eindruck einer Fotografie, die ein lesbisches Liebespaar in zärtlicher Umarmung ...

Liebe, Eifersucht und Rache

Liebe, Eifersucht und Rache

Von Michael Brynntrup

1991 | 7 Min | Icons & Media Art

Der Kurzfilm von Michael Brynntrup, ist „eine spontane, kitschige, treffsichere, pikante Völkerverständigungsparabel mit dem weltbekannten Undergroundstar BeV StroganoV.“ (Jury Filmfest Dresden, 1993) Du weißt ganz genau, dass jetzt viele Länder Filme in ihrer Sprache herstellen...

Das Ovo (Ovo - das Video)

Das Ovo (Ovo - das Video)

Von Michael Brynntrup, Ludger Wekenborg

2005 | 17 Min | Icons & Media Art

"Es kommt nicht darauf an, wie sich eine Tunte bewegt, sondern was sie bewegt" – (Ovo Maltine). DAS OVO (OVO – DAS VIDEO) ist ein Kurzfilm von Michael Brynntrup. Das Ovo ist eine Dokumentation über Christoph Josten, besser bekannt als die Polit-Tunte und Aids-Aktivistin Ovo Maltine. Ausschnitte aus Talkshows, Filmmaterial von Demos und persönliche Interviews zeichnen ein Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit. (Queer Film Fest Rostock, Juli 2010)

Veronika (vera ikon)

Veronika (vera ikon)

Von Michael Brynntrup

1986 | 11 Min | Icons & Media Art

In seinem Kurzfilm VERONIKA (VERA IKON) nimmt Michael Brynntrup das biblische Bilderverbot wortwörtlich.

Face It! (Cast Your Self™)

Face It! (Cast Your Self™)

Von Michael Brynntrup

2007 | 4 Min | Icons & Media Art

FACE IT (CAST YOUR SELF™) besteht aus Fotos, die aus persönlichen Profilen von schwulen Chatrooms im Internet zusammengestellt wurden.

Ipanema lip-synch

Ipanema lip-synch

Von Michael Brynntrup

2003 | 3 Min | Icons & Media Art

IPANEMA LIP SYNC ist ein queeres Karaoke-Kurzvideo von der Berliner Filmemacher-Ikone Michael Brynntrup.

Gender Agenda

Gender Agenda

Von Michael Brynntrup

1999 | 76 Min | Icons & Media Art

GENDER AGENDA ist eine Zusammenstellung von acht queeren Kurzfilmen von Michael Brynntrup mit Kaspar Kamäleon, Mario Brendel und Ovo Maltine.

Homo Erectus

Homo Erectus

Von Michael Brynntrup

1989 | 76 Min | Icons & Media Art

Eine amüsante Reise durch die Berliner Drag-Queen Szene der 80er-Jahre in vier Kurzfilmen von Michael Brynntrup.

All You Can Eat

All You Can Eat

Von Michael Brynntrup

1993 | 5 Min | Icons & Media Art

Eine Montage von Momentaufnahmen der wildesten, orgiastischsten Gesichtsausdrücke – zu den Klängen lieblicher Unterhaltungsmusik.

NY 'NY 'n why not

NY 'NY 'n why not

Von Michael Brynntrup

1999 | 4 Min | Icons & Media Art

WALK / DON'T WALK / WALK. The rhythm of the nineties. A musical stroll along Christopher Street.

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Loverfilm

Loverfilm

1997 | 22 Min | Icons & Media Art

„Die Handlungen dieses Films beruhen auf wahren Begebenheiten. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen ist nicht nur beabsichtigt, sondern unvermeidlich. - Auch der Zuschauer trägt die Verantwortung für die Bilder, die öffentlich werden.“ (Michael Brynntrup) „Der renommierte deutsche Experimentalfilmer Michael Brynntrup fesselt uns mit seinem tagebuchartigen Bericht über seine vielen Liebhaber. Was zunächst wie eine ausgedehnte Ego-Übung anmutet, wird allmählich zu einer eindringlichen ...

AIDE MÉMOIRE - ein schwules Gedächtnisprotokoll

AIDE MÉMOIRE - ein schwules Gedächtnisprotokoll

1996 | 16 Min | Biografie

Der Fotograf Jürgen Baldiga (1959-1993) und der Filmemacher Michael Brynntrup führen einen privaten Diskurs und persönliche Ermittlungen zum Umgang mit Bildern vom Leben und vom Tod. „AIDE MÉMOIRE erinnert auf radikal-persönliche Weise an einen verstorbenen Freund. Der intime, zärtliche Blick des Filmemachers bewirkt eine Nähe auch der Zuschauer auf Aidskrankheit, Tod und Vergänglichkeit.“ (Jurybegründung - Internationale Kurzfilmtage Oberhausen)

Pix

Pix

2017 | 8 Min | Shorts

Ein Vater schießt das erste Foto seines Neugeborenen und setzt damit einen unaufhaltsamen Kreislauf in Gang. Im Schnelldurchlauf zieht das Leben des Jungen an uns vorbei, reduziert auf die fotogenen Momente des Lebens: das erste Weihnachtsfest, die Einschulung, Kindergeburtstage, die erste große Liebe, die Hochzeit, die Geburt des eigenen Kindes. Der Junge selbst bleibt Statist, während um ihn herum sein Leben als Kulisse auf- und wieder abgebaut wird.

Die Statik der Eselsbrücken

Die Statik der Eselsbrücken

1990 | 20 Min | Icons & Media Art

Der Kurzfilm von Michael Brynntrup, ist „ein pseudowissenschaftliches Panoptikum, in dem der Wortwitz seine artistischen Purzelbäume schlägt.“ (Abendzeitung Nürnberg) „Rests und Tests aus der Prototypenforschung. Formale Experimente anhand inhaltlicher Selbstversuche.“ (Michael Brynntrup)

Kabatas | Fillmore | Atlanten

Kabatas | Fillmore | Atlanten

2013 | 13 Min | Icons & Media Art

Yalda Afsahs Kurzfilm-Trilogie überlagert flüchtige Einblicke in das Innenleben von Räumen des Privaten und des Öffentlichen, der Intimität und des Spektakels. In KABATAS wird der Blick des Betrachters durch die Bewegung des Windes gelenkt, der gelegentlich die Bauplane eines Istanbuler Gebäudes hebt. FILLMORE, gedreht in San Francisco, ist eine Fortsetzung von Yalda Afsahs genauen Beobachtungen städtischer Räume. ATLANTEN, gedreht in Berlin, zeigt zwei Teile eines Viadukts, das aus einem Eckgebäude ...

DDR-Experimental: Metamorphosen 1

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1978 | 6 Min | Icons & Media Art

Im Jahr 1976 konzipierte Lutz Dammbeck gemeinsam mit fünf Leipziger Künstlern die interdisziplinäre Ausstellung "Tangente I", die als Plattform für experimentelle Kunstformen in der DDR dienen sollte. Im Mittelpunkt standen Gemeinschaftsarbeiten, die verschiedene Medien wie Malerei, Film und Installation miteinander verbanden. Doch bevor die Ausstellung realisiert werden konnte, wurde sie 1977 von den Behörden verboten – ein typisches Schicksal für avantgardistische Kunst in der DDR, die sich außerhalb ...

E.K.G. Expositus (die öffentlichen und die künstlerischen Medien)

E.K.G. Expositus (die öffentlichen und die künstlerischen Medien)

2004 | 101 Min | Biografie

Zu Beginn des Films wird eine dramatische Geschichte suggeriert, die sich im Verlauf des Films zu einer Reflexion über das Geschichtenerzählen entwickelt. Das Filme- und Bildermachen selbst rückt in den Blick. Der Umgang mit Bildern wird auf mehreren medialen Narrationsebenen thematisiert, visualisiert und dokumentiert: von der Entstehung (Dreharbeiten) bis hin zur TV-Berichterstattung zu just eben diesem Film, den der Zuschauer jetzt und im ‘Original‘ live im Kino sieht. „Wie darstellbar ist die ...

Narziss und Echo

Narziss und Echo

1989 | 14 Min | Icons & Media Art

„Lange schien nichtig das Wort des Propheten, / doch bracht' es der Ausgang / Endlich zu Ehren: ein seltsames Rasen, ein sonderbar Sterben!“ (Ovid, Metamorphosen) NARZISS UND ECHO, der Kurzfilm von Michael Brynntrup ist ein „herrlich manieriertes Verwirrspiel, das die deutsche Filmkritik zum besten experimentellen Film 1990 kürte. Ein Höhepunkt der Camp-Ästhetik.“ (Rundbrief Film Nr.4, Feb./März 1996 – Marcel Steger) Der Regisseur selbst bezeichnet sein Werk als einen „Versuchsfilm“ für das ZDF:“ ...

A Space Exodus

A Space Exodus

2008 | 5 Min | Icons & Media Art

Auf humorvolle Weise dialogisiert A SPACE EXODUS einen Ausschnitt aus Stanley Kubrick’s ‚Odyssee im Weltraum‘ mit dem Nahost-Konflikt. Bezugnehmend auf Armstrongs Mondlandung stellt Sansour die Idee der ersten Palästinenserin im Weltraum dar. Die Filmmusik aus ‚Odyssee im Weltraum‘ wurde in arabische Akkorde umgesetzt. Der Kurzfilm A SPACE EXODUS (2008) ist der erste Teil von Larissa Sansours Science-Fiction-Trilogie, zu der auch NATION ESTATE (2012) und IN THE FUTURE THEY ATE FROM THE FINEST PORCELAIN ...

Shot In The Dark

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2017 | 79 Min | Dokus

Wem würde man weniger Leidenschaft und Genialität für Fotografie zutrauen, als einem Blinden? Wie viel Imagination steckt in der Fotografie? Was sehen sie vor ihrem geistigen Auge? "Selbst wenn es keinen Input gibt, erzeugt das Gehirn weiterhin Bilder", sagt Pete Eckert. Sonia Soberats sagt: "Ich habe erst verstanden, wie mächtig Licht ist, als ich blind wurde. Drei blinde amerikanische Fotograf*innen (Bruce Hall, Sonia Soberats, Pete Eckert) geben ihre Antwort in international ausgestellten Bildern. ...