
Die Rückkehr der Aramäer
Von Anja Reiß
2012 | 62 Min | Dokus
Dieser Film begleitet eine Gruppe aramäischen Christen, die in die Heimat ihrer Vorfahren, die Südosttürkei, zurückkehren.


Von Anja Reiß
2012 | 62 Min | Dokus
Dieser Film begleitet eine Gruppe aramäischen Christen, die in die Heimat ihrer Vorfahren, die Südosttürkei, zurückkehren.

Von Anja Reiß
2011 | 30 Min | Dokus
Die Aussagen ehemaliger Insassen des Stasiknast Hohenschönhausen und ehemalige Stasimitarbeiter werden hier gegenübergestellt.

2011 | 30 Min | Dokus
Verhaftet, verhört, vergangen, verdrängt. In der Gedenkstätte Hohenschönhausen in Berlin erinnern Zeitzeugen an die Stasi-Methoden während der Haft. Ihre Erinnerungen sind vielfältig. Traumatisiert sind sie alle. Ihre Anklage gilt dem ehemaligen SED - Regime. Ehemalige Stasimitarbeiter hingegen leugnen, dass ihnen Unrecht widerfahren sei. Im Film stehen sich beide Seiten gegenüber. Ein Kampf um die Deutungshoheit des Vergangenen beginnt. Persönliche Erinnerungen zeigen jedoch, dass die Geschichte ...

2014 | 26 Min | Dokus
Mit einem Vater, der ein Jude ist, der verleugnet einer zu sein und einer Mutter, die immer darunter gelitten hat, nicht als eine anerkannt zu werden, fragt sie sich wohin sie eigentlich selbst gehört.

2007 | 94 Min | Biografie
AUSGERECHNET BULGARIEN porträtiert die Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff (Die Herren), die mit Mutter und Schwester durch Flucht nach Sofia 1939 Verfolgung und Tod entkommen konnte. Schrobsdorffs Geschichte ist eng verbunden mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts: Diktaturen, Kalter Krieg, Mauerfall und Nahost-Konflikt.

2016 | 78 Min | Dokus
Ein intimes, skurriles und ernüchterndes kurdisches Generationenporträt über Ver- und Entwurzelung als Familienschicksal und Massenphänomen des 20. und 21. Jahrhunderts. Das Flugzeug, das Kurdwin und ihren Vater Omar zu den kurdischen Verwandten bringt, ist fast leer. Wer möchte in diesen Zeiten schon in den Nordirak fliegen? Omar hat in Wien erfolgreich seine Arztpraxis aufgebaut. Kurdwin ist in Österreich aufgewachsen und sieht den „Heimat“-Besuch eh kritisch. Filmend versucht sie zu ergründen, ...

2021 | 73 Min | Dokus
Ein nachdenklich stimmender Blick auf die ausbeuterische Migration und die schrecklichen Dilemmata, mit denen Frauen konfrontiert sind, die sich zwischen Geldverdienen und der Betreuung ihrer eigenen Kinder entscheiden müssen. Der Film zeigt die ungeschönte Realität, die hinter der Hausarbeit und Pflege in Ländern des Nahen Ostens wie dem Libanon steckt. Diese beruhen allzu oft auf der Ausbeutung und sogar Entmenschlichung der Frauen, die sich tagtäglich um die Kinder kümmern und die gesamte Hausarbeit ...

2017 | 76 Min | Dokus
6 JAHRE, 7 MONATE UND 16 TAGE lang ermordete und terrorisierte der „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) Migrant*innen – völlig unbehelligt vom Staat und seinen Institutionen. Regisseur Sobo Swobodnik arbeitet diese unvergleichliche Mordserie auf und versucht sich der Perspektive der Angehörigen zu nähren – sein Film erhielt dafür den Dokumentarfilmmusikpreis des DOK.fest München. In lyrischen Schwarzweiß-Bildern der zehn Tatorte, ergänzt von einer Textcollage, bestehend aus Zeitungsmeldungen, ...

2021 | 70 Min | Dokus
Das vietnamesische Ehepaar Bay und Tam lebt seit 30 Jahren in Deutschland. Abseits der deutschen Gesellschaft arbeiten die beiden in leeren Büroräumen als Putzkräfte. Ein Film über die Schwierigkeit, an zwei Orten gleichzeitig zu leben, und die Frage, welche Auswirkungen diese Dualität auf eine Ehe, Familie und das Gefühl von Zugehörigkeit hat. "Es gibt Menschen auf dieser Welt, die existieren, ohne von der Gesellschaft wirklich wahrgenommen zu werden. Unsere Protagonist*innen leben in einer solchen ...

2015 | 29 Min | Dokus
Ein Sommer in Südkorea: Eine Filmemacherin kehrt in ihr Heimatland zurück, getrieben von der komplexen Beziehung zu ihrer Mutter. In einem kleinen Apartment in Incheon entfaltet sich eine intime Erzählung über eine Frau, deren Leben von Enttäuschung und Anpassung geprägt war. Die jüngste von vier Schwestern, unerwünscht geboren, verließ sie ihr Zuhause mit zwölf Jahren. Seitdem kämpft sie, von den Erwartungen der Gesellschaft und ihrer eigenen Familie gezeichnet. Die Kamera der Tochter fängt Momente ...

2011 | 84 Min | Dokus
In den 1960er und 70er Jahren fanden Tausende junger ländlicher Libanesen am Beiruter Hafen, wirtschaftliche Ader der Metropole, Arbeit als LKW-Fahrer. Mit ihrem Einkommen konnten die jungen Männer Familien gründen und das pulsierende urbane Leben am Burj Square genießen. Wahrend des Bürgerkriegs (1975–90) transportierten die Fahrer Lebensmittel oder Waffen. Doch nach Kriegsende wurde die libanesische Ökonomie neu organisiert. Die meisten Fahrer, wie der Vater des Regisseurs, wurden arbeitslos.

2013 | 26 Min | Dokus
In Berlin jüdisch zu sein bedeutet, ein Sandwich im ehemaligen Hitler-Büro zu essen oder das Hauptquartier der SS auf dem Weg zu einem Zahnarzttermin zu passieren. Nirit Ben Joseph, eine Israeli, die seit 26 Jahren in Berlin lebt, ist ein "Holocaust-Tourguide" in der Stadt. Ihr Beruf bietet regelmäßig Gelegenheit, darüber nachzudenken, was es heißt, heute Jude in Deutschland zu sein. Die Reiseführerin wirft Fragen zur Einwanderung, zur Identität und zum Umgang mit der Vergangenheit auf. Eigentlich ...