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Sebastian Brameshuber

Regie
Sebastian Brameshuber ist ein österreichischer Regisseur, Drehbuchautor und Filmemacher. Geboren 1981 in Gmunden (Oberösterreich), studierte er Bühnen- und Filmgestaltung an der Universität für angewandte Kunst in Wien sowie Film am Le Fresnoy – Studio national des arts contemporains in Frankreich. Sein künstlerisches Interesse wurzelt in der österreichischen Avantgarde-Filmtradition und führt immer wieder zu einer zwischen Dokumentarischem und experimenteller Form bewegten filmischen Sprache. Seine Arbeiten zeigen seit Anfang der 2000er Jahre eine konsequente Beschäftigung mit menschlichen Beziehungen, sozialen Realitäten und der Frage nach der Darstellung von Wirklichkeit im bewegten Bild. Nach mehreren Kurz- und Experimentalfilmen realisierte Brameshuber 2009 seinen ersten Langfilm Muezzin (2009). Es folgten Und in der Mitte, da sind wir (2014) und Bewegungen eines nahen Bergs (2019), die international Aufmerksamkeit und zahlreiche Auszeichnungen erhielten, darunter den Grand Prix beim Cinéma du Réel und mehrere Preise bei der Viennale, der Duisburger Filmwoche und beim Crossing Europe Festival. Brameshubers Filme wurden regelmäßig bei bedeutenden Festivals gezeigt, darunter die Berlinale, Viennale, Cinéma du Réel, FIDMarseille, BAFICI, das Sarajevo Film Festival sowie Veranstaltungen in New York, Toronto und London – und stehen für einen offenen, oft meditativ-beobachtenden dokumentarischen Ansatz, in dem die Grenze zwischen Realität und Fiktion fließend erscheint. Neben seiner Filmarbeit engagiert sich Brameshuber als Lehrender; er unterrichtet Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Wien und war als Gastdozent unter anderem an der FAMU in Prag, an der Universität Wien sowie an der Kunstuniversität Linz tätig. Er ist Mitglied der Akademie des Österreichischen Films, Vorstandsmitglied von Austrian Films sowie der Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden (VdFS). Zu seinen wichtigsten Filmen zählen Muezzin (2009), Und in der Mitte, da sind wir (2014), Of St

Filme

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