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Alaska

Alaska

Regie: Max Gleschinski

Trailer

Kerstin paddelt ziellos durch die Seenplatte – auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit. Doch Alima bringt sie zurück in die Realität.

Synopsis

Nach einer Zäsur in ihrem Leben begibt sich Kerstin (Christina Grosse) an den Ort ihrer Kindheit. Sie setzt das rote Kajak ins Wasser und beginnt eine Reise über die Mecklenburgische Seenplatte. Zwischen Tourismus und Tristesse wird das Kajak für sie zur schützenden Kapsel — bis sie eines Tages Alima (Pegah Ferydoni) begegnet, die der paddelnden Einzelgängerin endlich die richtigen Fragen stellt. Alima bedeutet dieser Ort nichts. Das ständige Paddeln, die Ruhe der Natur und das fehlende Funknetz sind ihr nur lästig. Die ebenso stoische wie verletzliche Kerstin ist da eine willkommene Abwechslung, sodass die unterschiedlichen Frauen ihren Weg gemeinsam fortsetzen. Doch nach und nach schleicht sich mit Sören (Niklas Wetzel), Thomas (Karsten Antonio Mielke) und Nina (Milena Dreissig) Kerstins Vergangenheit an der Seenplatte ein und fordert ihre Zurückgezogenheit endgültig heraus. ALASKA feierte seine Premiere 2022 beim Filmfest München und gewann dort den Förderpreis Neues Deutsches Kino für die beste Regie. Auch beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern wurde der Film mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Hauptpreis „Fliegender Ochse“ und dem Publikumspreis. Kritiker lobten die atmosphärische Dichte, das präzise Drehbuch und den kompromisslosen Stil des Regisseurs, der bereits mit „Kahlschlag“ auf sich aufmerksam gemacht hatte. Produziert von Wood Water Films mit Unterstützung des Filmbüros Mecklenburg-Vorpommern und des Medienboard Berlin-Brandenburg, zeigt ALASKA eindrucksvoll, dass großes Kino auch aus kleinen Momenten entstehen kann – intensiv, poetisch und beunruhigend ehrlich.

Festivals & Awards

Genre
Drama
Laufzeit (Min.)
Jahr
Land
Deutschland
Altersfreigabe
16+
Ton
Deutsch
Untertitel
Englisch, Deutsch