
SOBIBOR, 14. OKTOBER 1943, 16 UHR erzählt vom Aufstand im Vernichtungslager Sobibór aus der Sicht des Überlebenden Yehuda Lerner.
Synopsis
SOBIBOR, 14. OKTOBER 1943, 16 UHR stellt Yehuda Lerner, einen der Beteiligten am Aufstand von Sobibór, in den Mittelpunkt und zeigt, wie Claude Lanzmann Erinnerung durch das gesprochene Zeugnis bewahrt. Statt auf Archivmaterial oder Nachstellungen zu setzen, vertraut der Film auf Lerners Erzählung, Lanzmanns zurückhaltende Fragen und die Bilder des heutigen Sobibór.
Lerner berichtet von seinen wiederholten Fluchtversuchen, der Trennung von seiner Familie und dem Weg, der ihn in das Vernichtungslager führte. Von dort richtet der Film den Blick auf die Planung und Durchführung des Aufstands und macht sichtbar, unter welchen unmenschlichen Bedingungen dieser außergewöhnliche Akt des Widerstands möglich wurde.
Der Film entstand aus Interviews, die Claude Lanzmann ursprünglich für SHOAH aufgenommen hatte, und wurde 2001 außer Konkurrenz bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes uraufgeführt. Wie in seinem Gesamtwerk geht es Lanzmann nicht darum, Geschichte nachzustellen, sondern die Stimmen der Überlebenden für die Zukunft zu bewahren.
Festivals & Awards
- Regie
- Claude Lanzmann
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Frankreich
- Altersfreigabe
- 16+
- Ton
- Hebräisch
- Untertitel
- Deutsch


















