
Zwei Freundinnen im Berliner Sommer, erleben Umbruch, Nähe und Abschied. Ein stiller Film über Begegnungen, Gespräche und das Tempo des Alltags.
Synopsis
Es ist Sommer in Berlin. Zwei Freundinnen sitzen in einem Café. Valerie ist ruhig, zurückhaltend und hat dunkle, kurze Haare. Sie ist gerade erst umgezogen. Sophie dagegen ist eine lustige, lebensfrohe Blondine und wird bald für ein halbes Jahr nach Rom gehen. MEIN LANGSAMES LEBEN zeigt die alltäglichen Details des Lebens. Gespräche, Begegnungen und Beziehungen.
Zwischen Berliner Straßencafés, Wohnungen und zufälligen Begegnungen entfaltet sich eine stille Beobachtung des Alltags. Freundschaften, Beziehungen und einsame Momente treten nebeneinander, ohne dass es eine lineare Geschichte gibt. Die Figuren bewegen sich in ihrem eigenen Rhythmus, ihre Gesten und Pausen erzählen mehr als große Dialoge. So entsteht ein filmisches Mosaik, das eine bestimmte Generation porträtiert, die zwischen Orientierungssuche und alltäglichen Routinen pendelt.
MEIN LANGSAMES LEBEN wurde 2001 von Angela Schanelec realisiert und gilt als ein Schlüsselwerk der Berliner Schule. Mit minimalistischen Mitteln, langen Einstellungen und einer radikal zurückgenommenen Erzählweise schuf sie einen Film, der konsequent auf Atmosphären und Zwischenräume setzt. Gerade durch diese Reduktion wird eine Intensität erzeugt, die viele Kritiker:innen als prägend für das moderne deutsche Autorenkino bezeichneten. Seine Premiere hatte MEIN LANGSAMES LEBEN im Forum der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2001, wo er internationale Aufmerksamkeit erhielt.
Festivals & Awards
- Regie
- Angela Schanelec
- Genre
- Drama
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Deutschland
- Altersfreigabe
- 16+
- Ton
- Deutsch
- Untertitel
- Schwedisch, Französisch, Englisch



















